Der Kulturwanderweg von St. Chamas mit dem Rad

Viele Brücken und Aquädukte

Typ
Fahrrad
Schwiergkeit MTB
leicht
Gesamtdauer
1 h 45 min
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
nein
Gehen
3 % der Strecke

Einführung

Der Sentier du Patrimoine (Kulturweg) von St. Chamas ist ein von der Gemeinde vorgeschlagener Rundweg, der vor allem für Fussgänger gedacht ist und zu interessanten Sehenswürdigkeiten führt. Allerdings ist es ein sehr langer Weg und bis auf ein paar Treppenstufen ist die Tour durchaus mit dem Fahrrad machbar. Dadurch werden lange Fussmärsche vermieden, 13 Kilometer mit dem Rad sind einfach, zu Fuss kann es mühsam sein. Die Tour wurde leicht modifiziert, um weitere Aussichtspunkte und andere wenig bekannte Sehenswürdigkeiten hinzuzufügen.

Obwohl die Region um den Étang de Berre recht flach ist, gibt es dennoch einige Höhenunterschiede. Es ist nie lange sehr steil. Wir werden eine Vielzahl von Brücken sehen: eine Eisenbahnbrücke, Fussgängerbrücken, eine mittelalterliche Brücke und alle Bögen der verschiedenen Aquädukte der Stadt, darunter natürlich die Kanal-Brücke mit der Uhr. Wir erklimmen auch den Baou-Hügel, der die beiden Teile der Stadt trennt. Hier liegen die grössten Schwierigkeiten zum Radfahren und Mountainbiken, allerdings kann man überall Fahrräder schieben. Schliesslich kehren wir in die Ebene am Rande des Étang de Berre zurück, zunächst durch den Stadtteil Pertuis und dann dem Wasser folgend bis zum Lavoir des Contagieux.

Die Fakten

13,2 km Gesamtstrecke

1 h 45 min Dauer der Bewegung

240 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung mittel

Markierung 60% der Strecke

45% befestigte Nebenstrassen Stadt

10% leichte Wege

10% befestigte ruhige Nebenstrassen

10% Feldwege

5% Forststrassen

5% mittelschwere Wege

5% befestigte Gassen

<5% schwierige Wege

<5% Treppen

<5% befestigte Wege

<5% Wege mit Kletterpassagen

<5% zerfurchte Feldwege

<5% querfeldein

Gefahren Hochwasser am Bach

Kinder ja, aber es ist lang

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Normales Fahrrad aber besser MTB und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.5366299686582,5.03438268470316

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Öffentliche Verkehrsmittel

Man kann St. Chamas bequem mit dem Zug erreichen, viele Verbindungen gibt es unter TER PACA (nur französisch) auf der Strecke zwischen Marseille und Miramas. Wir verlassen den Bahnhof in Richtung Norden, biegen rechts ab und gehen die Treppe hinauf, um einen grossen Umweg zu vermeiden. Oben angekommen biege kurz links ab und dann wieder rechts auf den Chemin de la Rabassière für 400 Meter und bis zum höchsten Punkt. Hier biege links ab auf den Chemin du Bion, wir befinden uns dann am Beginn von Abschnitt 3 der Tour. Die vom Bahnhof ausgehende Route ist auf der Karte auf dieser Seite in Burgunderrot eingezeichnet.

Zufahrt mit dem Auto

Von Osten kommend (Marseille, Nizza, Durance-Tal) nimm die Ausfahrten der Autobahnen A7 und A8 in Richtung Berre-l'Étang, dann in Richtung Fare-les-Oliviers und weiter in Richtung St. Chamas. Wir passieren den Pont Flavien und biegen am Kreisverkehr am Ortseingang von St. Chamas links in Richtung Gendarmerie ab.

Von Westen (Arles) kommend passiere St.-Martin-de-Crau, fahre aber vor der Autobahn A54 ab und folge der Beschilderung Richtung Miramas. Die Durchfahrt durch die Stadt ist etwas kompliziert, man muss aber nach der Strasse D10 in Richtung Aix und Marseille Ausschau halten. Nach ein paar Minuten durch grünere Landschaft erreichen wir St. Chamas, das wir auf derselben D10 von Norden nach Süden durchqueren. Am Kreisverkehr an der Ortsausfahrt siehst du auf der linken Seite den Pont Flavien. Hier musst du die zweite Ausfahrt rechts Richtung Gendarmerie nehmen.

Wenn man von Norden (Luberon) kommt, nimmt man die Autobahn A7 bis Salon-de-Provence, wechselt auf die Autobahn A54 Richtung Arles und verlässt diese schnell in Richtung Salon, dem Stadtzentrum, dann in Richtung Lançon. Entlang der Strasse N113 beigt die Strasse D70 in Richtung Cornillon-Confloux ab und so nehmen wir eine Abkürzung durch die Landschaft. Fahre später links Richtung St. Chamas. An den folgenden Kreuzungen immer Richtung St. Chamas. Wir passieren den Pont Flavien und biegen am Kreisverkehr am Ortseingang von St. Chamas links in Richtung Gendarmerie ab.

In allen oben genannten Fällen an den nächsten beiden Kreisverkehren rechts abbiegen und in der Rechtskurve am Rande des Étang de Berre gerade aus.

Sinnvolle Parkplätze

In der Kurve befindet sich der Parkplatz des Lavoir des Contagieux. Er ist weit von der Stadt entfernt und es gibt im Allgemeinen genügend Platz. Andernfalls fahre weiter in Richtung Hafen und Zentrum, um weitere Parkplätze zu finden. Wir besuchen das Lavoir des Contagieux am Ende der Tour.

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Lavoir des Contagieux

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Am Pont de l'Horloge

Tipps

Entlang der Strecke gibt es keine Trinkwasserquelle, bringe also ausreichend zu trinken mit. Die Markierung ist mangelhaft, aber die Orientierung bleibt einfach.

Auf keinem Abschnitt werden spezielle Rad- oder Mountainbikewege genutzt. Wir fahren auf Wegen und Forststrassen, auf welchen Fussgänger immer Vorrang haben. Das gilt besonders auch auf Treppen.

Wir erwähnen die Poudrerie mehrmals auf dieser Seite. Zwischen 1690 und 1974 war es ein wichtiger Standort für die Herstellung von Schiesspulver. Dieser historische Industriestandort hatte grossen Einfluss auf die Stadt. Das Gebiet ist renaturiert und kann besichtigt werden. Zukünftig werden wir eine Tour zwischen St. Chamas und Miramas-le-Vieux durch La Poudrerie vorstellen. Beachte, dass die Öffnungszeiten ausserhalb der Saison auf Mittwoch und bestimmte Sonntage im Monat beschränkt sind.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu Wäldern und exponierten Gebieten im Bouches-du-Rhône (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Vom Lavoir des Contagieux zur Brücke Pont Flavien.
  2. Entlang La Touloubre zum Pont de la Roquette, zur Kapelle St. Léger zu dem Bögen des Viadukt St. Léger.
  3. Durch Olivenhaine, Eichenhaine und Pinienwälder wieder in die Stadt.
  4. Entlang des Aqueduc du Guéby zum Pont de l'Horloge.
  5. Der Hügel Baou.
  6. Le Pertuis, die Küste und das Lavoir des Contagieux.

Abschnitt 1: Pont Flavien

1,8 km ... 10 min 25 m 10 m mit Markierung

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

30% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

10% befestigte Wege, ohne Markierung

35% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

20% befestigte Gassen, ohne Markierung

10% schwierige Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Lavoir des Contagieux, 3 m
  • Pont du Guéby, 18 m
  • Pont Flavien, 15 m

Wie oben erwähnt, gibt es viele Verbindungsetappen. Die längsten befinden sich vor und nach dem Parkplatz Lavoir des Contagieux, weshalb wir hier den Ausgangspunkt für die Anreisenden mit Auto platziert haben.

Wir verlassen den Parkplatz des Lavoir des Contagieux in der Richtung, aus der wir mit dem Auto gekommen sind. Wir müssen über den Hügel zurück, nehmen aber eine andere, weniger eintönige Route.

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Chemin des Ragues vor dem Waschhaus

Wo die Hauptstrasse nach rechts abbiegt, fahren wir geradeaus weiter auf dem Chemin Cabioch, dieser biegt dann nach links ab.

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Chemin Cabioch links

An der ersten Kreuzung geht es geradeaus, dazu muss man ein Stück nach rechts hinauf.

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Kreuzung am Chemin Cabioch

Wenn man vor mehreren Toren privater Grundstücke ankommt, nimmt man die rechte Auffahrt bis zum Tor. Am Ende der Mauer öffnet sich rechts ein Pfad für Fussgänger, der ein wenig ansteigt, bevor er wieder die vorherige Richtung einnimmt.

Wir kommen oberhalb eines grossen Grundstücks mit einer riesigen Rasenfläche vorbei, die für Insekten und Artenvielfalt völlig nutzlos ist, genauso wie das Chlorschwimmbad etwas weiter vorne.

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Ende des breiteren Teils des Chemin Cabioch

Der wenig genutzte Weg endet und wir müssen rechts wieder steil hinauffahren. Diesmal geht es etwas weiter hinauf in die Allée des Pins. Hier links. Diese Strasse führt ein wenig bergauf, bevor sie wieder bergab geht.

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Anstieg zur Allée des Pins

An der folgenden T-Kreuzung biegen wir rechts ab. Wir kommen so schnell unter eine Brücke, die das gleiche Aquädukt trägt, welches über den Pont de l'Horloge führt, wo wir später auf dieser grossen Tour vorbeikommen werden.

Der Vorteil der Route entlang der Grundstücke besteht darin, dass wir uns nun auf der Kuppe des Hügels befinden. Auf der anderen Seite des Hügels geht es einfach die Avenue Seyssaud hinab.

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Unter der Aquäduckt-Brücke Pont du Guéby hindurch

Unten biegen wir rechts ab. Seie vorsichtig, hier herrscht etwas mehr Verkehr.

Es gibt einen lächerlich schmalen, grün gestrichenen Radweg.

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Avenue Henri Barbusse

Damit erreichen wir den Kreisverkehr im Osten der Stadt, den diejenigen, die mit dem Auto anreisten, kennen. Wir fahren hier vorsichtig ein und nehmen die dritte Ausfahrt (keine Hinweistafel). Dies ist die Zufahrt zum Parkplatz des Pont Flavien, den wir rechts bereits sehen können.

Wir nehmen einen der Wege, die direkt zur Brücke führen. Je näher wir kommen, desto unebener wird der Boden. Wir fahren auf dem Grundgestein, die kunstvolle Pflasterung der Römer fehlt nun.

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Kreisverkehr in der Nähe des Pont Flavien

Es ist die einzige römische Brücke der Welt, deren Bögen erhalten geblieben sind. Der Name geht auf seinen Förderer Claudius Donnius Flavius zurück. Wir wissen das, weil die beiden Bögen diese Inschrift in lokaler lateinischer Sprache tragen: Claudius Donnius Flavius, Sohn von Claudius, Flamme von Rom und Augustus, befahl durch seinen Willen, diese Brücke und diese Bögen unter der Leitung von C. Donnius Vena und C. Attius Rufus zu bauen.

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Der Pont Flavien in Saint Chamas

Sie diente bis 1944 als Hauptbrücke, als ein amerikanischer Lastwagen den Nordbogen beinahe zum Einsturz brachte. Damit endet der tägliche Gebrauch seit fast 2000 Jahren. Anschliessend wurde eine Behelfsbrücke gebaut, die 1955 durch die heutige Strassenbrücke ersetzt wurde.

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Ein Löwe auf einem der Bögen des Pont Flavien

Abschnitt 2: la Touloubre & St. Léger

1,4 km ... 20 min 35 m 15 m mit Markierung

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

20% leichte Wege, wenig Markierung

<5% Treppen, wenig Markierung
   ↖ Fahrrad zu schieben/tragen notwendig

30% mittelschwere Wege, schlechte Markierung

10% Wege mit Kletterpassagen, wenig Markierung

25% befestigte Nebenstrassen Stadt, schlechte Markierung

5% Forststrassen, ohne Markierung

5% querfeldein, ohne Markierung
   ↖ Fahrrad stehen lassen und zu Fuss erkunden

5% Forststrassen, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Pont Flavien, 15 m
  • Pont de la Roquette, 15 m
  • Kapelle St. Léger, 35 m
  • Unter einem Bogen des Viadukt St. Léger, 30 m

Wir folgen nun dem Grund für die Existenz des Pont Flavien: dem Bach La Touloubre. Dieses kleine Gewässer hat ein grosses Einzugsgebiet und mehrere Nebenflüsse. Bei Gewittern kann es zu starkem Anschwellen kommen, was die Höhe des Pont Flavien erklärt. Schwimmen ist verboten, da diese Gewässer auch durch konventionelle Landwirtschaftsgebiete fliessen, die Böden und Flüsse verschmutzen.

Wir überqueren somit den Pont Flavien und nehmen den kleinen Weg vor den Stufen nach links. Oben gibt es eine Tafel mit Erklärungen und eine Karte des Kulturpfads, von dem diese Radtour inspiriert ist.

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Südlich des Pont Flavien

Auf der anderen Seite des Hügels geht es bergab auf einem einfachen Weg zum Südufer des Bachs La Touloubre.

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Beginn des Weges am Ufer des Bachs La Touloubre

Sehr schnell nähern sich Felswände. Wir sehen, dass wir uns in einer kleinen Schlucht befinden, die der Bach La Touloubre gegraben hat. Dies ist nur bei wiederholten erheblichen Hochwasser möglich.

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Der Weg in der Schlucht der Touloubre

Ein Steg ermöglicht einen Seitenwechsel, da unsere Seite keinen Platz mehr für einen Weg lässt.

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Fussgängerbrücke in der Schlucht der Touloubre

Am anderen Ufer ist der Weg etwas rauer. Bäume wachsen unregelmässig und ihre Wurzeln stellen manchmal Hindernisse dar.

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Weg entlang der Touloubre

Im weiteren Verlauf gibt es Schilfrohr, das den Weg recht schmal macht.

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Von Schilf gesäumter Weg entlang der Touloubre

Etwas weiter forne kommen wir unter einer grossen Eisenbahnbrücke hindurch. Dies ist das Saint-Léger-Viadukt. Seit 1847 durchquert es die vom Bach La Touloubre geschaffene Ebene auf einer Länge von 385 Metern.

Charakteristisch sind die 49 ineinander verschlungenen Bögen mit den ausgehöhlten Zwickeln. Diese Art der Konstruktion wirkt leicht, sie ist es aber nicht, sie ist von ihrem Designer Gustave Desplaces aus künstlerischen Gründen so gestaltet. Die Masse des Mauerwerks ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Viadukt aus Ziegeln und Steinen fast doppelt so hoch. Dies führt zu erhöhten Bau- und Wartungskosten, die selbst im goldenen Zeitalter der Eisenbahn im 19. Jahrhundert zu hoch waren. Diese Bauart wird daher nicht fortgeführt und diese Brücke bleibt einzigartig in ihrer Art.

Wir werden sie am Ende dieses Abschnitts noch genauer betrachten. Fahren wir also unten durch und weiter.

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Das Viadukt St. Léger führt über die Touloubre

Kurz darauf teilt sich der Weg in einem Schilfwald in zwei Zweige. Wir bleiben rechts und in der Nähe des Wasserlaufs. Weiter vorne macht der Weg eine Linkskurve. Wir fahren manchmal ein paar Zentimeter neben dem Wasser.

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Abzweigung östlich des Viadukts St. Léger

Nach der Kurve folgt ein weiterer Felsen auf unserem Weg. Zu Fuss passiert man ihn in geduckter Haltung (gelber Pfeil), ein Fahrrad kann man hier jedoch nicht durchzwängen. Dies ist die einzige wirklich akrobatische Passage der Tour. Man muss mit dem Rad über Wurzeln und Steine aussen herum und dann wieder das Ufer hinauf. Es gibt genug Platz für ein Fahrrad, aber nicht viel Platz für eine weitere Person. Zu zweit ist es einfacher, wenn eine Person das Fahrrad hinter dem Baum hält, während die andere nach vorne geht, um es zu übernehmen.

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Enge Passage unter Felsen am Ufer der Touloubre

Nach dieser sehr engen Passage ändert sich die Landschaft völlig. Wir erreichen eine breite Wiese. Weiter vorne befindet sich eine weitere Brücke, diese ist aus dem Mittelalter.

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Wiese südlich der Brücke Pont de la Roquette

Die heutige Brücke stammt aus dem 18. Jahrhundert, da die vorherige Brücke von Hochwasser weggeschwemmt wurde. Wir erkennen hier die Weisheit der Römer, die ihre Brücke viel höher bauten und die seit fast 2000 Jahren steht.

Diese Brücke, ganz in der Nähe des Pont Flavien, diente vor allem den Schafen als direkterer Weg zwischen den Bauernhöfen in der Nähe der Stadt und den Weiden in den Hautes Plaines weiter nordöstlich.

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Brücke Pont de la Roquette

Auf der anderen Seite der Brücke befindet sich eine grosse unregelmässige Kalksteinplatte. Ein Wanderweg führt dort durch, aber mit dem Mountainbike ist es fast unmöglich, hier zu fahren. Aber das ist sowieso nicht unsere Richtung. Zurück geht es in die andere Richtung und leicht bergauf.

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Blick auf die Brücke Pont de la Roquette

Wir kommen auf eine kleine Landstrasse und biegen rechts ab.

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Überquerung der D70

Wir halten uns jedoch sofort links und fahren die asphaltierte Passage Saint-Léger hoch.

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Aufwärts am Passage St. Léger

Es geht bergauf und an einem besonders dunklen Teil zweigt unsere folgende Forststrasse nach links ab.

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Abzweigung zur Kapelle St. Léger und zu den Bögen des Viadukts

Schnell erreichen wir eine allseitig betonierte Kapelle neben der Bahnlinie. Es ist ein ehemaliges Priorat und ein Wallfahrtsort, an dem bedeutende Persönlichkeiten begraben wurden.

Nur die Kapelle ist erhalten geblieben und selbst diese ist in einem schlechten Zustand. Die Mauersteine werden durch die Vibrationen vorbeifahrender Züge verschoben.

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Die Kapelle St. Léger in St. Chamas

Der Innenraum ist leer, getagt und von Bränden geschwärzt. Der Name des Ortes, Saint-Léger, wurde von der heutigen Kirche Saint-Chamas übernommen, ohne ihren Ursprung hier zu würdigen. Die Instabilität erklärt sich auch dadurch, dass die Kapelle nicht an ihrem ursprünglichen Standort steht. Sie wurde während des Baus des Viadukts 1847 hierher verlegt. Bis in die 1930er Jahre diente sie als Gebetsstätte.

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Geschwärzter Innenraum der Kapelle St. Léger

Links von der Kapelle befindet sich ein Durchgang in der sonst dichten Vegetation. Dort führt ein Pfad abwärts durch der sich einem der ersten Bögen des Vidaduc Saint-Léger nähert, der auch den Namen der verlassenen Stätte an sich usurpiert.

Das Fahrrad ist an der Kapelle abzustellen.

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Zugang zu den ineinander verschlungenen Bögen des Viadukts St. Léger

Die Neigung des Geländes ermöglicht den Zugang zum ersten Zwickel im Norden des Viadukts. Sei vorsichtig, auf dieser Strecke verkehren regelmässig Züge, es ist laut und das Mauerwerk vibriert.

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An einem der ineinander verschlungenen Bögen des Viadukts St. Léger

Ein Zwickel ist normalerweise der verzierte und umschlossene obere linke und rechte Teil eines Bogens, der etwas trägt. Bei diesem ganz besonderen Viadukt sind diese Teile offen und wir können darin gebückt gehen.

Wir können diesen Zwickel nicht nur auf einer Seite betreten, sondern auch auf der anderen Seite auf einer stabilisierten Böschung wieder verlassen.

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Unter einem der Bögen des Viadukts St. Léger

So hast du einen Überblick über die gesamte Innenkurve des Viadukts. Das ist wirklich eine privilegierte Ansicht.

Anschliessend gehen wir zurück zur Kapelle, um zur Passage Saint-Léger hinunterzufahren, wo wir im nächsten Abschnitt links weiterfahren.

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Bögen des Viadukts St. Léger

Abschnitt 3: Chemin des Restanques & Aqueducs

4,3 km ... 25 min 83 m 75 m wenig Markierung

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

5% befestigte ruhige Nebenstrassen, mit Markierung

5% leichte Wege, mit Markierung
   ↖ natürliche Stufen bergauf

15% befestigte ruhige Nebenstrassen, mit Markierung

25% Feldwege, wenig Markierung

20% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung

20% befestigte Nebenstrassen Stadt, schlechte Markierung

<5% Feldwege, ohne Markierung

<5% leichte Wege, ohne Markierung

10% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Chemin des Restanques, 90 m
  • Aqueduc de Journet, 40 m
  • Wasserkraftwerk, 20 m

Dies ist der längste und natürlichste Abschnitt. Wir fahren durch Olivenhaine, Eichenhaine und Pinienwälder. Es ist eine grosser Bogen, der uns dann zurück in die Stadt führt.

Die Passage Saint-Léger steigt weiter an, bis sie vor einem Haus endet.

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Ende der Passage St. Léger für Fahrzeuge

Links führt ein einfacher Weg hoch, jedoch mit einem felsigen Abschnitt, der das Schieben der Fahrräder erfordert.

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Felsen an am Passage St. Léger

Weiter oben gelangt man zwischen ein paar Häusern wieder auf eine kleine Asphaltstrasse, die immer weiter bergauf führt, mit flacheren Passagen, weelche die Auffahrt versüssen.

Wir kommen auf den Chemin de la Rabassière, wo wir links abbiegen, aber wir bleiben nicht lange darauf.

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Kreuzung am Chemin de la Rabassière

Der Chemin du Bion führt sehr schnell nach rechts und hier geht es weiter bergauf.

Wer mit der Bahn anreist, fährt von der gegenüberliegenden Seite aufwärts und fährt am Ende der Tour bei der Rückkehr zum Bahnhof geradeaus weiter.

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Kreuzung am Chemin du Bion

Auch der Chemin du Bion hat seine flachen Bereiche. Vor einer Linkskurve gibt es freie Sicht nach rechts.

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Aussichtspunkt am Chemin du Bion

Wir blicken zurück zum Viaduc Saint-Léger mit dem Étang de Berre im Hintergrund.

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Aussicht vom Chemin du Bion

Nach der Kurve verlieren wir das Teer unter den Rädern. Nach den letzten Häusern biegen wir links ab und folgen dieser etwas unregelmässigen Strasse weiter. Es gibt viele Zufahrten zu Grundstücken, die Hauptroute ist jedoch gut erkennbar. Es gibt auch gelbe und rote Markierungen.

Wir passieren Olivenfelder und Eichenplantagen. Es gibt auch Reitzentren.

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Olivenhaine am Chemin des Restanques

Nach einigen Kurven wird der Weg wieder gerade und führt uns direkt in Richtung Norden. Wenn er ansteigt, ist er betonniert und wir kommen an einigen Ruinen vorbei. Wir erreichen eine Kreuzung mit einem Wegweiser vor einer Trockensteinmauer. Dort biegen wir links ab. Anschliessend ist die Markierung nur noch rot.

Wir sehen diese Steinmauern schon seit einiger Zeit. Wir sind auch am Chemin des Restanques. Restanque ist der provenzalische Name für Anbauterrassen, die von Trockensteinnmauern gestützt werden, man findet sie häufig in Kalkstein der Provence. Diese Terrassierung mit lokalen Materialien schafft flacheres Land, das für den Anbau geeignet ist, begrenzt aber auch die Erosion durch abfliessendes Wasser bei den häufigen Gewittern in der Region. Diese alten Mauern erfüllen oft noch heute die sehr wichtige Funktion des Bodenschutzes.

Wir fahren weiter links bergauf. Aber es beginnt sehr schnell wieder bergab zu gehen. Nach 150 Metern biegen wir rechts ab.

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Wegweiser an der Kreuzung am Chemin des Restanques

Wir fahren also in einen Pinienwald abwärts, der ebenfalls ein Klassiker der Provence ist. Kiefern sind nicht ideal, da sie nicht resistent gegen Waldbrände sind, aber sie wurden verwendet, um schneller wieder aufzuforsten, als es keine Eichen mehr gab. Dies ist kein neuer Effekt, es begann bereits in der griechischen Ära. Der Klimawandel wird den Föhrren auch in Zukunft grosse Probleme bereiten.

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Kiefernwald am Chemin des Restanques

Wir fahren flott zwischen den Kiefern hindurch, die Strasse führt ständig bergab. Du musst am kaum sichtbaren Stoppschild an der Kreuzung der Route de Grans anhalten und diese überqueren. Gegenüber biegt der Chemin d'Embarben nach links ab und führt weiter bergab, nun zwischen Häusern hindurch.

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Überqueren der Strasse nach Grans

Wir fahren geradeaus weiter bis zu einer Y-Kreuzung. Die roten Markierungen führen weiter nach links, aber wir biegen rechts ab.

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Kreuzung am Chemin de la Glacière

So erreichen wir schnell das Aquädukt, das hauptsächlich die Wasserleitung über den Pont de l'Horloge versorgt. Wir fahren unter dem grossen Bogen hindurch.

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Chemin de la Glacière in Richtung Aquädukt

Gleich dahinter befindet sich ein grosser gemauerter Rauchfang. Noch besser sieht man ihn, wenn man unten nach rechts fährt. Das Gebäude daneben hat seltsame halbrunde Fenster. Dies war ein thermisches Elektrizitätswerk, das 1881 gebaut wurde, um das Wasserkraftwerk etwas weiter unten (dazu kommen wir später) im Falle eines Wassermangels im Kanal oder bei Wartungsarbeitenunten zu ergänzen. Es war das erste kalorische Kraftwerk in Frankreich.

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Schornstein des ersten Elektrizitätswerks in St. Chamas

An der Kreuzung biegen wir jedoch links ab. Es ist ein sehr steiler Anstieg, aber auch sehr kurz. Wir ignorieren die Strassenbrücke über die Schienen und fahren geradeaus weiter bergab. Wir sehen auf der anderen Seite der Schienen ein weiteres Aquädukt. Sie sind hier überall.

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Chemin de Journet auf der linken Seite

Wir fahren auf einer unbefestigten Strasse bergauf und überqueren die Gleise auf der Fussgängerbrücke. Es klappt, ohne vom Fahrrad abzusteigen. Sei vorsichtig, auf der anderen Seite musst du links hinabfahren, danach aber tatsächlich rechts abbiegen.

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Fussgängerbrücke über die Bahnstrecke

Wir haben es vielleicht nicht bemerkt, aber wir überquerten das Aquädukt gleichzeitig mit den Eisenbahnschienen. Wir können es vorne etwas besser sehen. Das Journet-Aquädukt ist eine sekundäre Wasserleitung, die den Hauptkanal ergänzt, den wir zuvor gesehen haben und den wir später noch häufiger begegnen werden.

Wir fahren geradeaus weiter, überqueren erneut die Schienen auf der Strassenbrücke und kehren vor das ehemalige Kraftwerk zurück.

Wir biegen dann links ab, um dieses Mal unter den Schienen durchzukommen. Der Chemin de la Glacière führt bergab zur Strasse D10, die St. Chamas durchquert. Man sollte wissen, dass der oben sichtbare Kanal parallel dazu verläuft, sich jedoch in einer Druckrohrleitung befindet, die bergab führt.

Kurz vor der Einmündung in die Strasse D10 sehen wir links ein Gebäude im mittelalterlichen Stil mit Fenstern, die jenen dem oberen Kraftwerk ähneln. Es ist das alte Wasserkraftwerk, das hauptsächlich für die Beleuchtung der Stadt und der Poudrerie verantwortlich war.

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Der Aquädukt Journet entlang der Eisenbahnlinie

Abschnitt 4: Auqueduc & Pont de l'Horloge

1,2 km ... 15 min 35 m 60 m mit Markierung

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

25% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

50% Forststrassen, schlechte Markierung

5% mittelschwere Wege, ohne Markierung

10% zerfurchte Feldwege, wenig Markierung

5% Treppen, wenig Markierung
   ↖ Fahrrad zu schieben/tragen notwendig

5% leichte Wege, wenig Markierung
   ↖ Fahrrad zu schieben/tragen notwendig

<5% Treppen, wenig Markierung
   ↖ Fahrrad zu schieben/tragen notwendig

Die Anhaltspunkte

  • Wasserkraftwerk, 20 m
  • Aqueduc du Guéby, 20 m
  • Plateau de la Moulière, 50 m
  • Pont de l'Horloge, 20 m

Einen Teil der Aquädukte, die St. Chamas versorgen, haben wir bereits gesehen. In diesem Abschnitt setzen wir ihre Erkundung fort.

Wir fahren weiter abwärts und überqueren die Strasse D10 am Zebrastreifen.

Wir sehen, dass das Aquädukt durch die Strasse unterbrochen ist und nun durch eine Druckleitung darunter verläuft. Die Bögen behinderten offenbar den Verkehr.

Gleich rechts des weiterführenden Aquädukts befindet sich ein Durchgang zur darunter liegenden Avenue Saint-Exupéry. Auf dem Foto fahren wir links auf der Höhe des Spiegels hinunter. Fahre nicht weiter am Aquädukt entlang, es handelt sich um eine private Zufahrt, biege links ab, um unter dem grossen Bogen in der auf dem Foto sichtbaren Richtung hindurchzufahren.

Fahre bis zum kleinen Kreisverkehr, der folgt, und biege rechts in den Chemin des Moulières ein.

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Das Guéby-Aquädukt in St. Chamas

Nach wenigen Metern finden wir unseren Aquädukt wieder. Er heisst Canal du Guéby (ein Stadtteil von Saint-Chamas) oder Aquädukt von Boisgelin, das ist der Name des Geistlichen Jean de Dieu-Raymond de Boisgelin, der als Bischof der Provinzialstände der Provence vorstand. In dieser Funktion sammelte er ab 1773 Gelder für den Bau von Kanälen. So entstand der Canal des Alpines, der durch St. Rémy de Provence führt und dessen restliches Wasser und dessen Fortsetzung der Anlagen sich im Aquädukt vor unseren Augen befinden.

Auf jeden Fall fahren wir links am Kanal hoch. Er ist fast horizontal und so erreichen wir die Höhe, wo er in einen unterirdischen Tunnel übergeht. Er verläuft am Nordosthang der Erhebung, die wir gerade erklimmen. Konkret geht er unter unserer Strasse hindurch.

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Guéby-Kanal in St. Chamas

Die Strasse steigt weiter an und verläuft entlang einer Mauer. Am Ende biegen wir rechts auf eine Forststrasse ein.

Diese Forststrasse biegt schliesslich nach links ab und verläuft nun an einem Zaun entlang. Dahinter erkennen wir alte Industrieanlagen und im weiteren Verlauf sehen wir die Grünfläche von La Poudrerie, die von der Natur zurückerobert und aktiv renaturiert wurde.

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Forstrasse Moulières am Rande des der Poudrière

Auf der Karte des Kulturpfades steht, dass man die Poudrerie von hier aus deutlich sehen kann, aber das muss aus einer Zeit stammen, als die Vegetation noch nicht alles überdeckte. Man könnte meinen, hier den Tour de Safre auftauchen zu sehen, aber tatsächlich überragt dieser Überwachungsturm der Sprengstoffproduktionsstätte von unten gesehen zwar den Hügel, nicht aber den Bergrücken, auf dem wir fahren. Durch Verdrehen des Zauns und des Halses ist der Turm doch sichtbar. Es ist die Stufenkonstruktion in der oberen linken Ecke des Photos.

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Tour de Safre und Saint-Chamas von Moulieres aus gesehen

Die Strecke ist in wechselhaftem Zustand und wir gelangen in einem wirren Bereich, der einst ein Steinbruch war. Es gibt dort einige originelle Skulpturen.

Als Radfahrer muss man einen Weg suchen, der untere Pfad geht auf jeden Fall gut durch.

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Der Steinbruch von St. Chamas

Anschliessend kehren wir auf eine weitere Forststrasse zurück und passieren eine Schranke. In kurzer Zeit sind wir am Aussichtspunkt über dem Pont de l'Horloge.

Das Photo wurde links unterdem Aussichtspunkt aufgenommen.

Diese Brücke ist ein Ersatz für La Goule. Das war der Tunnel im Längshügel, der die beiden Teile von St. Chamas trennt. Über diesem unterirdischen Gang verlief auch das Aquädukt. Offenbar war der Stein zu stark behauen worden oder das Wasser aus dem Aquädukt hatte den weichen Kalkstein ausgewaschen. Jedenfalls brach La Goule am 18. Dezember 1863 zusammen. Die Stadt wird in zwei Teile geteilt und ihre Wasserversorgung ist unterbrochen. Die Aufräumarbeiten brauchen lange aber so schnell wie möglich wird ein provisorischer Holzkanal zur Bewässerung der Felder gebaut. Die Gesteinsmassen dienen später zur Schaffung der flachen Bereiche des Hafens.

Auf der Kanalhöhe von 23 Metern ist die Bresche 63 Meter breit. Dies sind also die Masse des gemauerten Aquädukts, mit dessen Bau 1868 begonnen wurde. Zu Beginn gab es keine Uhr, daher der banale ursprüngliche Name Aqueduc du Plan. Die Uhr wird 1902 errichtet, dieses Datum ist darunter und nur von der Strasse aus sichtbar.

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Die Aquädukt-Brücke zwischen den Hügeln Moulières und Baou

Der Abstieg zur Pont de l'Horloge erfolgt über eine unregelmässige und schmale Treppe in zwei Teilen. Auf der Brücke und auf diesen Treppen sind fast immer Menschen. Wir müssen daher das Fahrrad (auch auf der Brücke) schieben und jeden Fussgänger Vorrang gewähren.

Photo von Salva Barbera (Quelle) unter der Lizenz CC BY 2.0 am Stichtag 12. Mai 2024 hier ebenso übernommen. Vervielfältigung möglich bei Nennung der Autoren und Anwendung dieser Lizenz. (id7245)
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Die Treppe nördlich des Pont de l'Horloge

Die Brücke bietet Ausblicke auf beide Teile der Stadt. Das Photo zeigt Pertuis auf der Wasserseite, mit Arbeiterwohnungen aus dem 19. Jahrhundert in regelmässigen Reihen. Auf der anderen Seite liegt der Stadtteil Delà mit einem unregelmässigeren Strassenverlauf. Hier befinden sich die Geschäfte und das Rathaus.

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Der Markt in St. Chamas und der Étang de Berre

Auf der anderen Seite der Aquäduktbrücke folgt eine weitere Treppe, die auch hier abwärts führt. Wir schieben weiter unsere Fahrräder.

Gehe die Treppe geradeaus hinunter, überquere die Strasse, die eigentlich eine lange Treppe ist. Wir können nun wieder aufsatteln und in eine Haarnadelkurve vorfahren. Hier rechts bergauf auf dem Chemin des Baumes.

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Escalier de la Goule Charrier nach der Kanal-Brücke

Abschnitt 5: Le Baou & Le Pertuis

2,3 km ... 20 min 50 m 65 m wenig Markierung

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

15% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

5% Treppen, wenig Markierung
   ↖ Fahrrad zu schieben/tragen notwendig

30% leichte Wege, ohne Markierung

5% Feldwege, ohne Markierung

5% leichte Wege, ohne Markierung
   ↖ Fahrrad stehen lassen und zu Fuss erkunden

5% leichte Wege, ohne Markierung

5% schwierige Wege, ohne Markierung
   ↖ natürliche Stufen bergab

<5% mittelschwere Wege, ohne Markierung
   ↖ Passagen zu eng und zum Tragen/Schieben

<5% Treppen, ohne Markierung

25% befestigte Nebenstrassen Stadt, schlechte Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Pont de l'Horloge, 20 m
  • Hügel Le Baou, 50 m
  • Le Pertuis, 5 m

Der Baou-Hügel ist der Überrest des langen Bergrückens seit dem Einsturz von La Goule. Auf der Ostseite verläuft der Kanal immer noch unterirdisch. Dieser Grat ist auf allen Seiten durchlöchert und wir versuchen, bestimmte künstliche Hohlräume zu erkunden.

Wir müssen in diesem Abschnitt das Fahrrad oft schieben oder stehen lassen.

Wir fahren also den Chemin des Baumes hinauf und biegen in die ersten Strasse rechts hinauf, dies ist die Montée des Pénitents.

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Montée des Pénitents

Vor einem gelben Haus steigt diese Strasse erheblich an. Weiter oben wird sie flacher und sie endet vor einem letzten kleinen Haus.

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Sackgasse Montée des Pénitents

Rechts ist ein grosses Loch in der Felswand. Das Gelände scheint als Parkplatz genutzt zu werden, doch ursprünglich befanden sich in diesen Hohlräumen Lager. Wenn man vorgeht, hat man einen vertikalen Blick auf die Häuser von Pertuis.

Wir kehren zurück zum Chemin des Baumes, wo wir rechts abbiegen und natürlich wieder bergauf fahren.

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Ein Durchbruch im Felsem Baou

Aus dieser befahrbaren Strasse wird ein Weg und für Radfahrer entsteht ein erstes Hindernis: natürliche Stufen auf der Kalksteinschichtung.

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Der Chemin des Baumes im Osten des Baou

Nach einer ebenen Strecke passieren wir eine alte Stadtmauer. Hier befand sich im 7. Jahrhundert das erste Dorf Saint-Chamas. Ab dem 17. Jahrhundert wurden die mittelalterlichen Stadtmauern abgebaut, um sie für den Bau neuer Stadtteile und des Dorfes zu nutzen. Das einzige Überbleibsel aus dieser Zeit ist das Festungstor mit Verteidigungseinrichtungen aus dem 15. Jahrhundert.

Nach dem Tor führen Stufen bergauf. Es ist ziemlich mühsam, hier mit dem Fahrrad hochzukommen. Aber die einzige Strasse, die nach oben führt, liegt weit weg auf der anderen Seite des Hügels.

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Porte du Fort

Wir erreichen eine Strasse, die nach rechts hinauf zu einem grossen Wasserreservoir führt, das von Bäumen umgeben ist und daher keine Aussicht bietet. Gleichzeitig ist darunter eine grosse Kreuzung auf dem Hügel. Kurz nach der Strasse zum Reservoir führt rechts ein Weg parallel der Strasse entlang. Wir biegen hier ein. Der Weg verläuft in der Nähe des Abgrunds, die Vegetation kann für das Radfahren schwierig sein, im Zweifelsfall ist es besser, das Fahrrad an der Kreuzung stehen zu lassen und zu Fuss weiterzugehen.

Dieser Weg führt über den Bergrücken und man kann von beiden Seiten in die Stadt sehen. Wir können ziemlich weit gehen, bis wir einen Zaun erreichen, der sich auf der Höhe des gelben Hauses auf der Montée des Pénitents befindet.

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Baou-Kamm nördlich des Wasserturms

Die Aussicht auf die Stadt von beiden Seiten ist grossartig.

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Reihen an Häusern im Stadtteil Pertuis

Weit entfernt liegt das hochgelegene Dorf Miramas-le-Vieux.

Allerdings können wir nicht weit genug vordringen, um über den Pont de l'Horloge zu sehen. Der Grat ist hier zu schmal.

Wir kehren auf dem gleichen Weg zurück zur Kreuzung auf dem Grat.

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Miramas le Vieux auf seinem Hügel

Nun bewegen wir uns nach Süden, um die Kapelle auf dem anderen höchsten Punkt zu erkunden. Wir sehen vor uns einen unregelmässig gepflasterten Pfad und Stufen. Wir können nun wieder entscheiden, ob wir dorthin mit dem Fahrrad oder zu Fuss gehen wollen, da wir danach sowieso wieder zu dieser Kreuzung zurückkehren müssen.

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Gepflasterter Weg hinauf zur Kapelle

Schnell erreichen wir die Kapelle Notre-Dame de la Miséricorde. Sie ist in Saint-Chamas unter dem Namen Chapelle de la Vierge (Kapelle der Jungfrau) bekannt.

Es ist vielleicht das älteste religiöse Zentrum der Gemeinde, als das Dorf Saint-Chamas innerhalb seiner Stadtmauern oben auf Le Baou geschützt lag. Seit dem 7. Jahrhundert gibt es hier eine Kapelle, aber es ist nicht jene, die wir heute sehen. Einige seiner Ex-Voto und naiven Gemälde wurden restauriert und befinden sich im Stadtmuseum Paul Lafran bei der südlichen Treppe des Pont de l'Horloge.

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Kapelle Notre-Dame auf dem Baou

Wenn wir zur Kreuzung zurückkehren, können wir in den Olivenhain links abbiegen und einen weiteren schönen Blick auf den Étang de Berre und den Hafen von Saint-Chamas geniessen.

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Olivenbäume am Baou

Für den Weg hinab nehmen wir einen weiteren schwierigen Pfad. Auch mit Mountainbikes ist es schwierig, da man wahrscheinlich öfters vom Sattel steigen muss. Es ist der Weg links, wenn man von der Kapelle kommt. Er wird schnell steiler, ist aber anfangs noch recht breit. Weiter unten folgen zwei Kehren, an dieser Stelle wurde das Photo gemacht. Nach der letzten Kehre müssen wir durch eine schmale Rinne, die mit Steinen gefüllt ist, die von weiter oben herabgefallen sind, und es folgen schliesslich lange Stufen bergab.

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Weg zur Rue du Baou

Bevor wir unten ankommen, haben wir einen guten Blick auf die Westseite des Felsen Le Baou. Der untere Teil ist mit Zement stabilisiert, aber im oberen Teil sehen wir die verschiedenen geschaffenen Öffnungen, darunter auch jene, durch die wir zuvor von der Montée des Pénitents geblickt haben. Diese Felswand wirkt fast unheimlich, aber die halbe Stadt lebt friedlich an ihrem Fusse.

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Westwand des Baou

Wir fahren direkt unter der Felswand gerade aus vor und kehren so unter dem Pont de l'Horloge zurück. So steht der Bau in seiner ganzen Pracht da. Die Uhr überhöht optisch die 23 Meter hohe der Brücke.

Wir kehren dem Pont de l'Horloge den Rücken und peilen nun die Reihenhäuser des Viertels Pertuis an. Wenn Autos rechts abbiegen müssen, können wir links in die Rue de la Fraternité abbiegen.

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Unter den Bögen des Pont de l'Horloge

Im weiteren Verlauf kann man in jede beliebige Gasse rechts einbiegen. Sie sind alle ähnlich, auch wenn sie nicht identisch sind. Ursprünglich waren es Fischerhäuser, später wohnten hier Arbeiter der nahegelegenen Poudrerie.

Wenn man die Rue Marcel Roustan nimmt, gelangt mab direkt auf einem grossen Platz, der an Markttagen als Parkplatz dient. Wenn man bis nach hinten fährt, hat man einen guten Rückblick zurück auf die Felswand, welche die Stadt von St. Chamas trennt.

Die künstlichen Höhlen sind in Europa einzigartig. Einige Öffnungen durchqueren Le Baou, so kann man von Osten in den Westen und über die Dächer von Pertuis, über den Hafen und natürlich über den Étang de Berre blicken. Diese Höhlen dienten hauptsächlich als Keller, Scheunen, Lagerhäuser und Ställe. Dort wurden auch Ölmühlen und Weinpressen installiert. Erst heute wurden einige dieser Hohlräume in Wohnhäuser umgewandelt.

Wir verlassen den Hauptplatz in Richtung Süden, also mit dem Baou auf der linken Seite. Wir sind gezwungen, das Hafenbecken zu umrunden und fahren dann im Prinzip geradeaus weiter entlang der neuen Gestaltung hinter der Plage des Cabassons.

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Strasse im Stadtteil Pertuis von Saint-Chamas

Abschnitt 6: Étang de Berre & Lavoir

2,2 km ... 15 min 12 m 15 m mit Markierung

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

70% befestigte Nebenstrassen Stadt, schlechte Markierung

5% Feldwege, ohne Markierung

20% befestigte Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

5% Feldwege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Le Pertuis, 5 m
  • La Digue, 2 m
  • Lavoir des Contagieux, 3 m

Die sehr flache Rückkehr zum Ausgangspunkt und der Besuch des alten Waschhauses.

Weiter geht es am Yachthafen vorbei und dann kommt man näher ans Ufer. Hier gibt es einen selten genutzten Gehweg, der als Radweg verwendet werden kann.

Auf der Höhe des Fotos weicht der Wanderweg in Richtung Küste ab, die dortigen Felsen sind jedoch für Rad und Mountainbikes unbrauchbar. Wir fahren also geradeaus weiter den Chemin des Ragues entlang.

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Gehsteig parallel zum Chemin des Ragues

Es ist möglich hinter dem dunkelroten Haus rechts einen Abstecker auf einem aufgeschütteten Damm (La Digue) zu machen. Man hat von dort einen guten Blick zurück auf St. Chamas, auf die Kapelle auf Le Baou und auf Miramas-le-Vieux. Hier gibt es auch eine Bar am Wasser.

Wir fahren dann zurück auf den Chemin des Ragues für ein letztes flaches Stück bis zum Parkplatz am Lavoir des Contagieux.

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Chemin des Ragues vor La Digue

Wer hier parkt, findet sein Auto wieder, wer mit der Bahn anreiste, nehmen den Abschnitt 1 bis zum Beginn des Abschnitts 3 zurück, um zum SNCF-Bahnhof zurückzufahren.

Für beide bleibt aber noch der Besuch des sehr ursprünglichen Waschhauses.

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Chemin des Ragues vor dem Waschhaus

Das Waschhaus liegt direkt am Rande des Étang de Berre an einer Quelle, die genau hier entspringt. Der Name Lavoir des Contagieux (Waschhaus der Ansteckenden) oder Lavoir des Pestiférés (Waschhaus der Aussätzigen) geht auf das Waschen der Wäsche von Kranken im Jahr 1720 während der Grossen Pest in der Provence zurück. Dank der strengen Blockade, die der Marquis Charles de Tubières de Caylus, Generalleutnant der königlichen Armeen in der Provence, verhängte, blieb die Gemeinde jedoch von der Pest verschont. Dieser Name wird dem Waschhaus daher nicht gerecht, da es hauptsächlich zum Waschen von Schafwolle genutzt wurde.

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Das Waschhaus am Rande des Etang de Berre

Es wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle eines alten Brunnens erbaut. Seine anderen Namen sind Lavoir des Ragues (ein Rague ist ein Wasserloch wie die Quelle, an der sich das Waschhaus befindet) oder Lavoir du Polygone (hier existierte ein Schiessplatz im Zusammenhang mit der Pulverfabrik).

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Das Waschhaus bei St. Chamas

An der Rückseite mündet das Wasser direkt in den Étang de Berre.

Hier endet diese grosse kulturelle und historische Tour rund um St. Chamas. Die historischen Informationen sind recht spärlich. Wenn Du mehr Details, insbesondere zu den am Ende von Abschnitt 3 vorgestellten Kraftwerken kennst, würden wir uns freuen, diese zu erfahren (Formular unten) und diese Informationen auf dieser Seite hinzufügen.

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Das Waschhaus ist auf der Seite des Étang de Berre geschlossen

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf den Karten IGN "Étang de Berre, Istres, Marignene, Martigues", 3144OT für den Südteil und "Salon-de-Provence, Miramas", 3143OT für den Nordteil. Beide im Massstab 1:25000.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Géoportail des amtlichen Kartendiensts IGN. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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La Digue de St. Chamas