Die Seen rund um St. Blaise mit dem Mountainbike

Radeln unterhalb des Meeresspiegels und erkunden der Spuren der antiken griechischen Präsenz

Typ
MTB tour
Schwiergkeit MTB
schwerig
Gesamtdauer
2 h 45 min
öffentliche Verkehrsmittel
nein
Rundtour
ja
Schutzhütte
nein
Gehen
21 % der Strecke

Einführung

Die Seen zwischen Istres und Fos-sur-Mer sind natürliche Kalksteinbecken, die früher Süsswasser enthielten. Allerdings hat der Mensch seit langem die Wasserzirkulation zwischen Seen und Meer manipuliert. Zwei Seen sind aufgrund ihres hohen Salzgehalts von über 300 Gramm Salz pro Liter besonders umgestaltet. Zum Vergleich: Meerwasser enthält 35 Gramm, das Tote Meer 275 Gramm. Wir würden daher problemlos auf den Seen Lavalduc und Engrenier schwimmen. Da es sich jedoch um eine mit Kohlenwasserstoffen verunreinigte Industriesole handelt, sollte man sich mit diesem Wasser besser nicht nass machen. Es stammt aus Erdgassilos in der Region Manosque.

Der Étang de Lavaluc hält einen weiteren Rekord: an seinem Rand befinden wir uns mit -10 Metern unter dem Meeresspiegel am tiefsten Punkt Frankreichs. An seinem Rand lagern sich Salze ab und diese Strukturen verändern sich ständig. Daher ist es sinnvoll, öfters wiederzukommen. Wir nähern uns dem See von Südosten. Das Ostufer ist sandig, manchmal schlammig und erfordert das Kraxeln über einige Felsen. Es ist besser, die Fahrräder an der Pumpstation abzustellen. Dieser Abstecher zu Fuss lohnt sich auf jeden Fall, man sieht Formationen, die man sonst nirgendwo findet.

Aufgrund der Eisenbahnlinie ist es weder einfach noch sinnvoll, den Étang de Lavalduc zu umrunden. Weiter östlich umrunden wir dagegen den Étang du Pourra. Er ist fast trocken und einer der wenigen Seen in einem nahezu natürlichen Zustand. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet.

Unterwegs besteht die Möglichkeit, die antike griechische Ausgrabungsstätte St. Blaise zu besichtigen. Das Fahrrad muss man zwar am Eingang abstellen, aber das schafft eine schöne Abwechslung vom Sattel. Aufgrund dieser beiden optionalen Teile zu Fuss empfehlen wir die Mitnahme von Fahrradschlössern.

Die Fakten

14,4 km Gesamtstrecke

2 h 45 min Dauer der Bewegung inkl. 1 h 20 min Fahrrad stehen lassen und zu Fuss erkunden

150 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung mittel

Markierung 45% der Strecke

20% mittelschwere Wege

20% leichte Wege

15% Forststrassen

15% zerfurchte Forststrassen

10% am Strand

5% Feldwege

5% befestigte Strassen ohne motorisierten Verkehr

5% befestigte ruhige Nebenstrassen

Gefahren ausgesetzte Abschnitte, rutschiger Schlamm nach Regen

Kinder ja, aber es ist lang

praktisch Picknick-Zeug, Fahrradschloss

notwendig Hardtail Mountainbike und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.443057567592,4.98486067764213

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Öffentliche Verkehrsmittel

Der einfachste Zufahrt mit den Rad erfolgt über den Bahnhof Rassuen in Istres an der Bahnlinie der Côte Bleue zwischen Marseille und Miramas. Hier halten etwa zehn Zühe pro Tag. Verlasse den Bahnhof auf der Seite des grösseren Bahnhofsgebäudes und halte dich rechts. Wir kommen an eine Kreuzung, die wir überqueren, die Schilder für Autofahrer zeigen St. Blaise an. Am nächsten Kreisverkehr biegerechts ab und fahre dann in dieser Richtung weiter, um zum Parkplatz von St. Blaise zu gelangen. Wir beginnen die Tour dann in Abschnitt 3. 4 km mehr für eine Richtung, Zuginformationen findet man unter TER PACA (nur französisch), suchen Sie nach Gare de Rassuen.

Zufahrt mit dem Auto

Die Zufahrt erfolgt von Arles über die Strasse N568 in Richtung Marseille und von Marseille in Richtung Arles über die Autobahn A55 und die Strasse N568. Verlasse die Hauptstrasse N568 an der Ausfahrt St. Mitre und folge den selben Hinweisschilden am nächsten Kreisverkehr wenn man aus Marseille kommet, an zwei Kreisverkehren wenn man aus Arles anreist. Am nächsten Kreisverkehr nehmen wir die dritte Ausfahrt in Richtung Forêt de Castillon. Folge diesem Schild am Kreisverkehr und an der nächsten Kreuzung. 60 Meter weiter biegen wir links ab und gelangen durch ein Tor. Dieses ist zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet, man muss das Areal also rechtzeitig verlassen.

Ausserhalb dieser Zeiten ist es besser, den Parkplatz St. Blaise anzufahren und die Tour bei Abschnitt 3 zu beginnen. Verlasse die Strasse N568 nach Norden in Richtung Istres. Folge dann der Beschilderung Richtung St. Blaise. Start beim Parkplatz.

Sinnvolle Parkplätze

Das Domaine de Castillon ist ein grosser öffentlicher Park mit einer einzigen, für den motorisierten Verkehr zugänglichen Strasse, die von Süden nach Norden zum Forsthaus führt. Parke davor auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Jene etwas vor dem Schranken bieten mehr Schatten.

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Blick auf den Étang du Pourra

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Rosafarbenes Solewasser und kristallisiertes Salz aus dem Étang de Lavalduc

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Parkplatz Domaine de Castillon

Tipps

Entlang der Strecke gibt es keine Trinkwasserquelle, bringe also ausreichend zu trinken mit. Der Wind kann zu jeder Jahreszeit unangenehm stark wehen. Wir durchqueren die Zone des Waldbrandes von August 2020, die Landschaft mag trostlos wirken, ist aber auch offener als zuvor. Auf einem grossen Teil der zu befahrenden Forststrassen fehlen Markierungen und Hinweisschilder.

Auf keinem Abschnitt werden spezielle Rad- oder Mountainbikewege genutzt. Wir fahren auf Wegen und Forststrassen, auf welchen Fussgänger immer Vorrang haben.

Alle Wasserflächen in der Region werden als Étang (Teich) bezeichnet, obwohl es sich bei geographischer und historischer Betrachtung allesamt um Seen (ursprünglich mit Süsswasser) handelt. Der Begriff Teich stammt aus den Jahrhunderten, als versucht wurde, sie auszutrocknen, um Salz zu gewinnen. Wir bleiben entweder beim französischen Namen Étang oder eben See.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu Wäldern und exponierten Gebieten im Bouches-du-Rhône (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Im Domaine de Castillon erstreckt sich der Zeitraum der strengen Überwachung des Waldes wegen Bränden und somit der möglichen Zutrittsverbote vom 1. Juni bis zum 30. September.

Die Abschnitte

  1. Rund um den Étang du Pourra gegen den Uhrzeigersinn.
  2. Rückkehr zum Plateau zwischen den Seen.
  3. Optionaler Besuch der archäologischen Stätte St. Blaise zu Fuss.
  4. Abfahrt zum Ufer des Étang de Lavalduc
  5. zu Fuss am Rande des Étang de Lavalduc entlang.
  6. Rückkehr zum Domaine de Castillon.

Abschnitt 1: Étang du Pourra

5,1 km ... 25 min 5 m 68 m mittel

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

5% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung

10% befestigte Strassen ohne motorisierten Verkehr, wenig Markierung
   ↖ feiner Schotter

25% mittelschwere Wege, schlechte Markierung
   ↖ möglicherweise schlammige Passagen

20% Feldwege, wenig Markierung

30% zerfurchte Forststrassen, schlechte Markierung
   ↖ möglicherweise schlammige Passagen

5% leichte Wege, ohne Markierung

5% mittelschwere Wege, ohne Markierung
   ↖ möglicherweise schlammige Passagen

Die Anhaltspunkte

  • Maison forestière de Castillon, 50 m
  • Rund um den Étang du Pourra, 0 m

Wir stürzen quasi die 50 Meter in Richtung des Étang du Pourra hinab, um diesen gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden.

Wir verlassen den Parkplatz in der Richtung, in der wir gekommen sind, also Richtung Norden und geradeaus. Wir passieren eine grosse ebene Fläche, das Forsthaus und nach dem Schranken gibt es keinen Autoverkehr mehr. Rechts bietet sich eine erste Panoramaansicht über den Étang du Pourra an.

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Blick auf den Étang du Pourra

Kurz darauf biegen wir rechts ab und beginnen die Abfahrt auf einer alten Asphaltstrasse. Sie hat grosse Querwälle zur Ableitung von Regenwasser. Vor diesen Unebenheiten sammeln sich Massen von losem Kies an, der zu schweren Stürzen führen kann.

Auf diesem Abschnitt gibt es Schilder, die die Bewirtschaftung des Sees und die Tierwelt erklären, die dort Zuflucht gefunden hat. Das erste Schild findet sich kurz nach Beginn der Abfahrt. Es erklärt die historischen Versuche, den See zu entwässern, und die derzeitige Bewirtschaftung, um ein Feuchtigkeitsgleichgewicht in der Mitte aufrechtzuerhalten, das nach aussen allmählich trockner wird.

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Bergab in Richtung Étang du Pourra

Kurz vor Erreichen der Senke mit dem See findet man links ein weiteres Schild. Es hat die Form einer Panoramatafel, aber vor allem erklärt es die Fauna und Flora dieser ganz besonderen feuchten, salzigen und heissen Umgebung.

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Abfahrt zum Étang du Pourra

Zum Schutz dieses sensiblen Gebiets ist der Zugang zum Feuchtgebiet Étang du Pourra verboten. Deshalb fahren wir nicht geradeaus weiter, sondern biegen bei der ersten Möglichkeit rechts ab, um einem Ganivelle-Zaun zu folgen.

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Kreuzung oberhalb des Étang du Pourra

Ganivelles sind Zäune, die aus der vertikalen Anordnung gespaltener Kastanienpfähle bestehen und häufig an den Sandstränden Frankreichs zu finden sind. Sie helfen auch dabei, den wegfliegenden Sand zu bremsen, um ihn an Ort und Stelle zu halten.

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Weg rund um den Étang du Pourra

Von unten sehen wir nun den felsigen Rand des Plateaus Forêt de Castillon. Alle Seen der Region liegen in Vertiefungen einer grossen Kalksteinplatte. Die Abbruchkanten sind oft steil.

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Felsen westlich des Étang du Pourra

Wir bleiben auf dem Weg, auch wenn er sich später vom Zaun entfernt. Dieses gesamte Gebiet war bewaldet und wurde in den Jahren 2000 und 2020 durch Feuer verwüstet. Wir müssen dafür sorgen, dass die Vegetation wieder Fuss fassen kann. Abhängig von den vorangegangenen Regenfällen können die Wege recht verwirrend werden.

Der Weg macht eine weite Schleife und bringt uns zum südlichen Teil des Sees. Nach einer Gabelung, an der wir geradeaus weiterfahren, kommen wir in die Nähe einiger Bäume, die den Bränden standgehalten haben. Hier wird der Weg durch die an Ort und Stelle zurückgelassenen umgestürzten Bäume unkenntlich. Wir biegen rechts ab, um 200 Meter weiter wieder links abzubiegen und geradeaus in Richtung Osten zu fahren. So kommen wir auf eine geradelingen Weg.

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Die trostlose Landschaft des Walbrands von 2020

Wir kommen an einem Pferdestall vorbei, der im Schutzgebiet liegt.

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Bauernhof südlich des Étang du Pourra

Dahinter wird die Forststrasse etwas besser, weil hier Autos fahren.

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Weg südöstlich des Étang du Pourra

Einen Kilometer weiter beginnt die Strasse anzusteigen. Es ist Zeit, eine blaue Markierung zu suchen, die uns auffordert, nach links abzubiegen. Die Kreuzung ist auch durch einen Steinhaufen erkennbar.

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Gabelung südöstlich des Étang du Pourra

Unser neuer Weg ist in einem schlechteren Zustand. Aufgrund von Wasserlöchern nach Regenfällen ist er oft nach links oder rechts geteilt.

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Geteilter Weg östlich des Étang du Pourra

Wenn man die rechten Wege nimmt,kommt man durch einen Waldrest, der den letzten Waldbrand überlebt hat.

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Kleiner Wald östlich von Étang du Pourra

Wir fahren seit einiger Zeit an einer Hochspannungsleitung entlang und schliesslich fahren wir direkt darunter. Jetzt ist es an der Zeit, links eine Mauer und rechts einen rostigen Metallstab zu erkennen. Kurz darauf zweigt ein einfacher Pfad links ab.

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Stromleitung und Mast nordöstlich des Étang du Pourra

Wir biegen also links ab und folgen dem Weg, der nördlich um den Étang du Pourra herumführt.

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Weg nördlich von Étang du Pourra

Wir kommen auf eine weitere Forststrasse, wo wir erneut 300 Meter nach links abbiegen. Hier geht es auch langsam bergauf.

An der nächsten Kreuzung halten wir uns rechts, um ins Vaupiane-Tal zu gelangen.

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Gabelung nordwestlich des Étang du Pourra

Abschnitt 2: Le plateau

2 km ... 35 min 66 m 5 m schwierig

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

25% zerfurchte Forststrassen, ohne Markierung

75% Forststrassen, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Anstieg im Vaupiane-Tal, 5 m
  • Über das Plateau nach Norden, 57 m
  • Ausgrabungen von St. Blaise, 50 m

Nach einer fast vollständigen Runde um den Étang du Pourra fahren wir mühsam zurück auf die Hochebene hoch und kommen an mehreren Aussichtspunkten vorbei.

Hier geht es mit ziemlich konstanter Steigung die 50 Höhenmeter wieder hinauf. Es gibt keinen Schatten, wir werden auf jeden Fall schwitzen. Stellenweise ist diese Strasse durch Regenwasser stark ausgewaschen.

Anschliessend befinden wir uns in einer Zone, die völlig von Waldbränden verwüstet wurde. Es gibt ein unregelmässiges Netz von Forststrassen, die alle gleich aussehen. Die folgenden Wegbeschreibungen und Fotos erläutern daher jede Kreuzung und jede Gabelung.

An der ersten Gabelung in der Mitte des Anstiegs geht es geradeaus weiter. Wir haben dann die Aussicht auf dem Photo. Dies ist also der zweite verbleibende Anstiegsabschnitt.

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Anstieg ins Vaupiane-Tal

Wenn wir fast auf dem Plateau angekommen sind, folgt eine Kreuzung, an der wir versuchen, die nördliche Richtung beizubehalten, auch wenn wir nach links abweichen müssen.

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Kruezung im oberen Vaupiane-Tals

Biege unmittelbar danach rechts ab, um weiter nach Norden zu fahren.

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Kreuzung am oberen Ende des Vaupiane-Tals

Kurz darauf gibt es vor einer Felswand eine weitere Kreuzung. Hier rechts, um sie zu umfahren. Eine gelb-rote Markierung auf einem Baumstumpf weist auch in diese Richtung.

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Kreuzung unter den Felsen von Mourre Encaud

An der nächsten Gabelung rechts. Wir sehen links eine Ruine, an der wir später vorbeikommen werden. Der Weg ist jetzt schmäler.

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Kreuzung an den Felsen von Mourre Encaud

Der Weg führt uns direkt auf eine Gruppe kleiner Bäume zu. Gleich dahinter befindet sich ein natürlicher Aussichtspunkt.

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Bäume vor dem Aussichtspunkt am Mourre Encaud

Es sind noch verkohlte Holzbalken übrig.

Wir sind am Rande des Plateaus und sehen den Étang de Citis, einen kaum salzigen See, der ebenso geschützt und bewirtschaftet wird wie der Étang du Pourra.

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Blick auf den Étang de Citis

Wir verlassen den Aussichtspunkt in Richtung der Baumgruppe und nehmen den Weg rechts. Er führt uns direkt zum Fusse der Hausruine.

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Ankunft unter der Ruine von Mourre Encaud

Wenn wir das alte Haus genauer betrachten, sehen wir, dass es direkt am Felsrand gebaut ist, als wollte man unter dem Bergrücken bleiben und nicht das karge Ackerland verbauen.

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Die Ruine von Mourre Encaud

Man kann links des Hauses hinaufgehen und um das Haus herumgehen, um durch das fehlende Dach das Innere zu sehen. Diese Ansicht zeigt uns auch den weiteren Weg.

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Die Ruine von Mourre Encaud und der weitere Weg

An den nächsten beiden Kreuzungen halten wir uns rechts. Hier passieren wir den höchsten Punkt der Tour knapp unter 60 Meter über dem Meeresspiegel.

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Gabelung nördlich der Ruine von Mourre Encaud

Also auch rechts an der zweiten Kreuzung.

Es hat keinen Sinn, von hier aus direkt zur den archäologischen Stätten vorzudringen. Nach dem Brand im Jahr 2020 wurde der Zaun verschoben und man kann sich den Felsengräbern von dieser Seite nicht mehr nähern.

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Gabelung nördlich der Ruine von Mourre Encaud

Wir bleiben noch ein paar Augenblicke auf der Höhe, um einen Felsriegl zu queren. Der Aufstieg dorthin ist direkt vom der Forststrasse möglich. Hier haben wir einen besseren Blick auf den Étang de Citis. Man hatte versucht, ihn genau wie den Étang du Pourra trocken zu legen. Zu diesem Zweck wurden Tunnel gegraben, um ihn mit dem Étang de Berre und dem Étang de Lavalduc zu verbinden. Er wurde auch in eine Saline umgewandelt und trocknete manchmal auch auf natürliche Weise aus. Aber heute wird das Niveau mit einer gewissen Variabilität beibehalten.

Das Foto zeigt auch unseren Weg. Endlich geht es bergab.

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Weg abwärts in Richtung St. Blaise und der Étang de Citis

So gelangen wir zu einer Barriere. Dahinter befindet sich der Betonweg, der nach links zur archäologischen Stätte führt (roter Pfeil), die im folgenden Abschnitt beschrieben wird.

Du kannst diesen Abschnitt auslassen, indem du nach rechts hinab fährst, also in Richtung St. Blasius-Kapelle, Empfangshaus und zum unteren Parkplatz (gelber Pfeil), so gelangst du direkt zu Abschnitt 4.

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Ankunft an der archäologischen Stätte St. Blaise

Abschnitt 3: St. Blaise

1,3 km ... 40 min 15 m 25 m mittel

100% leichte Wege, schlechte Markierung
   ↖ Fahrrad stehen lassen und zu Fuss erkunden

Die Anhaltspunkte

  • Ausgrabungen von St. Blaise, 50 m
  • Kapelle St. Blaise, 50 m
  • St. Blaise Park Haus, 30 m
  • Parkplatz St. Blaise, 25 m

Dies ist der kulturelle Teil der Tour, er lohnt sich. Wir tauchen in eine Epoche vom Mittelalter bis zum sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung ein. Die Ausgrabungen werden in diesem Abschnitt kurz vorgestellt. Man kann sie auslassen, indem man vom Eingang zum Parkplatz hinunter fährt und die Tour im Abschnitt 4 fortsetzt.

Von oben ankommend gelangen wir zunächst zum Hauptgelände und später erst zum Empfangspavillon. Beide haben die selben wechselnde Öffnungszeiten, meist ist montags geschlossen.

Die archäologische Ausgrabungen unterliegen einem ständigen Wandel. So wurde der Aussenzaun massiv über die Bergerie Graille hinaus verschoben, was uns dazu veranlasste, im vorigen Abschnitt einen Umweg zu machen. Die Waldbrände zerstörten einige der Schilder, brachten aber auch vergrabene Spuren zum Vorschein. Das Feuer macht die Sicht auch etwas klarer. 2023 waren die Informationen vor Ort sehr mangelhaft und einige Schilder waren sichtbar an den falschen Stellen angebracht. Beim Empfang weiter unten gibt es eine Karte des Geländes, die jedoch nicht wirklich zum historischen Verständnis des Ortes beiträgt. Ausser im Juli und August finden sonntags fachkundige Führungen statt.

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Zugang zur archäologischen Stätte St. Blaise Anfang 2023

Das Oppidum von Saint-Blaise war die Hauptstadt des Küstenstammes der Avatiques, der die Region zwischen Rhône und Marseille bevölkerte. Der Name der Hauptstadt ist nicht überliefert. Seinen Reichtum verdankte es zweifellos dem Salz der Seen, das es ausbeutete und mit seinen griechischen Nachbarn und Einheimischen handelte. Zu Beginn des 6. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung gab die Gründung von Marseille durch die Phokäer Saint-Blaise neuen Auftrieb. Es ist vor allem eine keltische Stadt, ein gallisches Oppidum, das fast fünf Jahrhunderte lang im Rhythmus seiner Beziehungen zur griechischen Stadt lebte. Mal als Wirtschaftspartner, mal als Konkurrent, ja sogar als Feind verfolgen die beiden Städte eine parallele Entwicklung.

Eine erste Mauer wurde von den Galliern in der sogenannten archaischen Zeit errichtet, diese war gefolgt von einem langen Niedergang.

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Radspuren im Felsbereich

Im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung kamen die Griechen in die Region und gaben neue wirtschaftliche Impulse. Die Gallier übernahmen den Baustil der Griechen von Marseille. Das Ergebnis sind die gleichmässigeren Mauerabschnitte.

Der griechische Wall bildet mit seiner mehr als 400 Meter langen Linienführung den monumentale Überbau der früheren einheimischen Mauern. Geschützt durch eine Vordermauer umfasst er drei Türme und drei Vorsprünge, die elf Wehrgänge mit einer Breite von zwei bis drei Metern einrahmen. Er wird von einem Haupttor in der Unterstadt und zwei Pforten in der Oberstadt durchbrochen.

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Griechischen Stadtmauer in der Unterstadt

Die Installationen sind eindeutig defensiv. Obwohl es zwischen dem gallischen St. Blasius und den griechischen Kolonien Marseille einen bedeutenden Austausch gab, waren dies auch Zeiten akuter Rivalität mit Konflikten zwischen all diesen ethnischen Gruppen.

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Tor der Unterstadt von Saint Blaise

Am Ende des 2. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung wurden die gallischen Standorte hier wie anderswo endgültig von römischen Truppen zerstört, die vom griechischen Marseille als Verstärkung herangezogen wurden.

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Die Unterstadt von St. Blasius

Von der sogenannten Unterstadt aus geht es links auf einbewaldetes Plateau hinauf, bis man den oberen Rand der Felswand erreicht, wo man den Étang de Lavalduc überblickt. Wir sehen ihn hier zum ersten Mal vollständig, er wird uns in den folgenden Abschnitten begleiten.

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Der südliche Teil des Lavalduc-Sees, gesehen vom Plateau der Oberstadt

Auf diesem Plateau befindet sich auch die Oberstadt von St. Blaise. Sie stammt aus der sogenannten hellenistischen Zeit, also aus dem 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Der obere Teil ist komplett geschliffen, weiter unten bleibt zwischen den Häusersockeln eine Strasse sichtbar.

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Strasse im südlichen Teil der Oberstadt des St. Blasius-Geländes

Zwischen diesen Hausbasen befindet sich dieser Brunnen mit rechteckigem Querschnitt.

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Rechteckiger brunnen im südlichen Teil der Oberstadt

Der südliche Vorsprung ist durch vier Arten von Verteidigungsanlagen gekennzeichnet. Da ist zum einen die steile natürliche Felswand, die besser bearbeitete Steine stellen die griechischen Befestigungsanlagen dar, weiter in der Mitte liegen die früheren gallischen Befestigungsanlagen und noch weiter in der Mitte die spätantike Verteidigungsanlage.

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Hellenistische Mauer des südlichen Vorsprungs des Oppidums von Saint-Blaise

Von der Spitze des südlichen Vorsprungs aus können wir weiter entfernt in den Felsen gehauene Gräber sehen. Man kann dorthin gelangen, indem man die Böschung hinuntergeht.

Dieses Foto stammt aus dem Jahr 2023, wurde also nach dem Brand 2020 aufgenommen.

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Blick auf die Felsennekropole des Oppidums von Saint-Blaise

Südlich und östlich der Stadtmauer befindet sich eine grössere Anzahl an Gräbern. Manchmal in kleinen Familiengruppen angeordnet, wurden sie aus dem Felsen gehauen und mit flachen Steinen bedeckt. Aufgrund ihrer Merkmale und einiger ausgegrabener Gegenstände wurden diese Bestattungen der westgotischen Zeit zugeordnet (4. bis 5. Jahrhundert unserer Zeitrechung).

Es handelt sich um die gleichen Gräber wie oben, das Foto stammt aber aus dem Jahr 2019, also vor dem Brand von 2020.

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Paläochristliche Gräber in der Nähe des Stalls Graille

Nach den Gräbern kehren wir zum Oppidum zurück.

Im östlichen Teil ist die Wehrmauer besser erhalten.

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Grossflächige Verstärkungen des griechischen Walls aus dem 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung

Wir kommen auch an Turmbasen vorbei, deren Funktion noch nicht geklärt ist.

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Sockel eines Turms in der griechischen Mauer aus dem 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung

Von oben kommend haben wir nun einen weitläufigeren Blick auf die alte Unterstadt.

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Blick auf die Unterstadt

Wir verlassen das Gelände durch das untere Tor und können für kurze Zeit wieder auf das Mountainbike steigen.

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Zaun unter der archäologischen Stätte

Nach Jahrhunderten der Vernachlässigung wurde Saint-Blaise zu Beginn des 5. Jahrhunderts wieder besiedelt und befestigt. Wie überall in der Provence markiert das Ende der Antike die Neugruppierung von Gemeinschaften, die früher in zahlreichen kleinen Lebensräumen verstreut waren.

Zwischen dem Ende des 9. und dem 11. Jahrhundert wurde eine zweite Kirche mit den Überresten eines Vorgängerbaus errichtet und rund um die Apsis wurden Gräber angelegt. Wir können die Grundmauer dieser Kirche vor der heutigen Kapelle sehen.

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Kapelle St. Blaise und die Mauern des Vorgängerbaus

Zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert belegen Texte den Namen Ugium der Stadt. Die Haupttätigkeit beruhte nach wie vor auf der Salzgewinnung aus den Seen.

Im 12. Jahrhundert wurde schliesslich die heutige Kapelle errichtet und mit ihr der umliegende Friedhof verlegt. Es ist das religiöse Zentrum des Castrum de Castelveyre, das sich zwischen der Kirche und dem Parkplatz darunter befand.

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Die Kapelle St. Blaise

Wir lassen die Kapelle hinter uns und setzen die Abfahrt auf dem Betonweg fort. Wir haben wieder einmal einen guten Blick über den Étang de Lavalduc.

So gelangen wir zum Empfangspavillon des Geländes.

Die Öffnungszeiten sind identisch mit jenen des oberen Freigeländes.

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Der Herni-Rolland-Pavillon in St. Blaise

Es gibt Karten, Schilder und Informationen, die über die archäologischen Untersuchungen der Stätte hinausgehen. Man konzentriert sich zum Beispiel auf die Ségobriges, ein keltisch-ligurisches Volk, das vor der Ankunft der Griechen in der Region lebte. Man kennt sie hauptsächlich durch die Geschichten der griechischen Siedler und die Legenden, die rund um die Gründung von Marseille entstanden sind.

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Karte des Ségobriges-Territoriums

Ein dreidimensionaler Plan ermöglicht einen realistischen Blick auf die Seen rund um St. Blaise. Wir erkennen deutlich die Senken der ruhenden Gewässer und die Kuppen des umgebenden Kalksteinplateaus. Die Darstellung ist gesüdet.

Wir verlassen den Pavillon in Richtung Parkplatz und können wieder auf die Fahrräder steigen.

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Karte der Teiche rund um St. Blaise

Abschnitt 4: St. Blaise - Étang de Lavalduc

1,9 km ... 15 min 0 m 38 m mittel

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

25% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

75% mittelschwere Wege, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Parkplatz St. Blaise, 25 m
  • Canal de Martigues, 20 m
  • Étang de Lavalduc Ufer, -10 m

Die Abfahrt erfolgt in mehreren Etappen zwischen den ebenen Wegen, die die beiden historischen Kanäle von Martigues begleiten.

Wir queren den 2022 neu errichteten Parkplatz und biegen danach links ab.

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Der Parkplatz Saint-Blaise

An dieser Schranke beginnt erneut ein Abschnitt für unsere Mountainbikes. Er ist entlang von Wegen angelegt, welche die beiden Kanäle begleiten, die meistens offen liegen und die Stadt Martigues mit Wasser versorgten. Diese Kanäle verlaufen fast horizontal, die nennenswerten Abstiege finden zwischen den verschiedenen Ebenen bis zum Ufer des Étang de Lavalduc statt.

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Abwärts unter der archäologischen Stätte Saint-Blaise

Es beginnt mit einer Passage, in der der Kanal vergraben oder verfüllt ist. Wir fahren unter der Felswand der Oberstadt des Oppidumshindurch, von der aus wir zuvor hinuntergeschaut haben.

Nach und nach erscheint der Kanal auf der linken Seite des Weges. Es ist ein Graben mit grünerer Vegetation als anderswo.

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Der Weg unter der archäologischen Stätte von Saint-Blaise

Wir kommen an einigen Bäumen vorbei, die den verheerenden Brand von 2020 überstanden haben und die Vegetation wird nach und nach dichter.

Wir sehen links eine kleine Brücke über den Kanal und vor uns einen kurzen Pflanzentunnel über den Weg.

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Brücke und Pflanzentunnel

Gleich danach gibt es eine Gabelung, an der wir geradeaus weiterfahren.

Der bergab führende Weg nach rechts ist erfahrenen Wanderern vorbehalten, da der weiter unten folgende Buschwald sehr dicht ist. Am Ufer folgen Felsen, auf denen das Fahrrad getragen werden müsste.

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Abzweigung nach dem Pflanzentunnel

Der Kanal ist abschnittsweise zumindest im Winter und im Frühling mit Wasser gefüllt. Auch hier existiert noch der Wald, der vor 2020 das gesamte Gelände bedeckte.

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Der Canal de Martigues mit Wasser

Wenn wir diesem Weg folgen, gelangen wir zu einer weiteren Kreuzung, an der wir ebenfalls empfehlen, geradeaus weiterzufahren.

Der >Amfahrt und der Weg zum Seeufer sind mit dem Mountainbike möglich, allerdings ist das Gelände sehr wechselhaft. Der steile Weg kann verwachsen sein und wenn der Pegel des Sees hoch ist, muss man durch die Felsen am Ufer hindurch.

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Kreuzung zum gerade aus fahren

Weiter vorne haben wir einen Blick auf den südlichen Teil des Sees, wo wir bald ankommen werden.

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Étang de Lavalduc

Eine dritte Gabelung wird durch einen Felsen in der Mitte des kanalbegleitenden Weges markiert. Wir haben nun den Étang de Lavalduc passiert, es ist die letzte Möglichkeit für die Abfahrt. Es ist ein ausgewaschener Weg, aber mit mässigem Gefälle.

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Abzweigung zum Abwärtsfahrt mit dem Fahrrad

Wir kommen unten vor einer Natriumbisulfit-Filterstation an. Wie bereits erwähnt, sind der Étang de Lavalduc und der weiter südlich gelegene Étang d'Engrenier natürliche Seen, die für industrielle Zwecke genutzt werden.

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Absetzanlage für Natriumbisulfit

Abschnitt 5: L'Étang de Lavalduc

1,7 km ... 40 min 10 m 10 m mittel

100% am Strand, ohne Markierung
   ↖ Fahrrad stehen lassen und zu Fuss erkunden

Die Anhaltspunkte

  • Zu Fuss am Ufer des Étang de Lavalduc, -10 m

Ein Hin- und Rückweg von rund 800 Metern in einer Mond- und Salzlandschaft. Wir können die Erkundung so weit vorantreiben, wie wir wollen. Lasst die Fahrräder an der Pumpstation, weil der Sand und Schlamm weich sein können. Im weiteren Verlauf gibt es auch Felsen zu überklettern.

Obwohl der Beginn am Ufer entlang mit dem Mountainbike machbar erscheint, sehen wir vor uns, dass Felsen folgen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Wasserstand höher ist. Es gibt viele kleine Details zu entdecken, daher empfiehlt sich hier ein Spaziergang. Die Fahrräder können am Zaun der Pumpstation mit einem Schloss gesichert werden.

Wir gehen daher also rechts der Pumpstation weiter.

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Südöstliches Ufer des Étang de Lavalduc

Wir waren dreimal am Étang de Lavalduc. 2019 vor dem Brand, 2023 und 2024. Die Salzablagerungen am Seeufer waren jedes Mal anders. Es hängt vom Wasserstand, der Geschwindigkeit, mit der sich dieser Pegel ändert, und auch von der Regenmenge ab, die im Winter fällt.

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Weg südlich des Etang de Lavalduc

Das Salz im See ist natürlichen Ursprungs, kommt aber von weit her. Es handelt sich um Steinsalz aus Hohlräumen unter den Hügeln nördlich von Manosque. Dort wird das Steinsalz mit Wasser ausgewaschen und die Salzlake hierher zu den Seen Lavalduc und Engrenier gepumpt. Durch die Verdunstung wird die Lake noch weiter auf 97% konzentriert.

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Salz um ein Büschel abgestorbener Pflanzen

Leider handelt es sich hierbei nicht um natürliches und reines Salzwasser. Einerseits erfolgt der Transport von Manosque aus in Rohren, die auch für Gas und Erdölprodukte genutzt werden. Diese Lake wird in der Industrie von Fos-sur-Mer für verschiedene Zwecke verwendet. Wir sahen zuvor eine Natriumbisulfit-Extraktionsstation. Alle diese Eingriffe erfolgen ohne Rücksicht auf die Natur, da man davon ausgeht, dass diese Becken dicht sind, was wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Am 12. März 2007 wurden bei einem Unfall mehrere hundert Liter Heizöl in die Seen Engrenier und Lavalduc geleitet.

Aus allen oben genannten Gründen wird vom Schwimmen dringend abgeraten. Auch wenn die Versuchung gross ist, noch leichter zu schwimmen als im Toten Meer.

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Büschel abgestorbener Pflanzen am Ufer des Étang de Lavalduc

Natürlich variiert auch die übrige Vegetation von Jahr zu Jahr.

Manche Pflanzen hinterlassen seltsame Spuren.

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Wurzeln toter Wasserpflanzen, die Oktopusarmen ähneln

Wenn es nicht die Pflanzen sind, die faszinieren, sind es die Salzablagerungen und andere Mineralien. Die gelbe Farbe ist hier jedoch Pollen und nicht Schwefel.

Der Boden besteht hier aus hartem Schlamm.

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Salzkristalle und Polenablagerungen

Die schillernde blau-rosa Farbe stammt von einer Rotalge (Rhodophyceae).

Der Ort ist jener mit der höchsten Verdunstung in Frankreich.z

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Rosafarbenes Solewasser und kristallisiertes Salz aus dem Étang de Lavalduc

Wenn man in die Nähe von gelblichen Felsen kommt, bei denen es sich um Trümmer handelt, die von der Felswand weiter oben gefallen sind, kann man diese entweder queren und zu einem anderen Strand weitergehen oder zurück gehen.

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Salziges und rosafarbenes Wasser aus dem Étang de Lavalduc

Manchmal sehen wir grosse Salzblöcke, die an viel höheren Felsen am Ufer hängen. Dies beweist deutlich die Variabilität des Wasserspiegels, der hier nahezu rein künstlich ist.

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Große Salzblöcke am Rande des Étang de Lavalduc

Schliesslich kehren wir zur Pumpstation und zu den Fahrrädern zurück, die wir zurückgelassen haben, um den Kontakt mit dem Salz zu vermeiden.

Denken wir daran, dass wir uns hier 10 Meter unter dem Meeresspiegel und am tiefsten Punkt Frankreichs befinden!

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Rosafarbenes Solewasser und kristallisiertes Salz am Ufer des Étang de Lavalduc

Abschnitt 6: Étang de Lavalduc - Foret de Castillon

2,4 km ... 15 min 61 m 0 m mittel

   ↙ Farben der Teilstrecken wie MTB-Wertung aber ohne Dauer.

35% Forststrassen, ohne Markierung

45% leichte Wege, ohne Markierung

20% befestigte Strassen ohne motorisierten Verkehr, alte Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Ufer des Étang de Lavalduc, -10 m
  • Canal de Martigues, 18 m
  • Maison forestière de Castillon, 50 m

Wir steigen wieder in Richtung Canal de Martigues an und wenn wir uns an diesen einfacheren Verlauf ohne Höhenunterschied gewöhnt haben, müssen wir abbiegen und steil zurück zum Ausgangspunkt hochstrampeln.

Also steigen wir wieder auf die Fahrräder und bleiben noch eine Weile rund acht Meter unter dem Meeresspiegel. Wir müssen die sehr flache Landenge von Plan d'Aren überqueren, die den Étang du Lavalduc vom Étang d'Engrenier weiter südlich trennt. Dazu nehmen wir rechts die breite weisse Schotterstrasse und biegen mit dieser nach Süden ab.

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Weg südlich des Étang de Lavalduc

Der Étang d'Engrenier ähnelt dem von Lavalduc, ist jedoch nicht so leicht zugänglich und sein Ufer ist weniger abwechslungsreich, da sein Niveau stabiler ist.

Unser Weg stössst auf einen geschlossenen Zaun und es ist Zeit für uns, nach links hoch zu fahren.

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Schotterstrasse und Tor südlich des Étang de Lavalduc

Wir folgen zunächst diesem Zaun, um zu einem weiteren gut verschlossenen Tor zu gelangen, halten uns aber weiter links davon. Dann haben wir diese Ansicht. Geradeaus eine ausgewaschene Strasse oder rechts ein Weg im Gebüsch. Beide führen hinauf zum Canal de Martigues, den wir verlassen hatten, bevor wir zum Étang de Lavalduc hinab fuhren.

Wir fahren oben nach rechts und folgen wieder dem Kanalweg.

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Mit dem Fahrrad geradeaus weiter und an der Kreuzung rechts

Den Étang d'Grenier kann man nur durch die Bäume sehen. Er ist so rosa wie der Étang de Lavalduc und erfüllt die gleiche Funktion der Speicherung von Salz, das über Pipelines aus den Salzlagerstätten von Manosque kommt. Er ist genauso chemisch verschmutzt wie der Étang de Lavalduc, mit dem er über einen Tunnel verbunden ist.

Sein natürlicher Wasserspiegel liegt neun Meter unter dem Meeresspiegel. Am 22. März 1984 erreichte der Salzgehalt 380 Gramm pro Liter, also die maximale Sättigung, die alle lebenden Organismen tötete.

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Étang d'Engrenier

Wir bleiben ziemlich lange auf diesem einfachen Weg entlang des Kanals. Ausserdem ist er sehr gleichmässig und macht keine scharfen Kurven.

In einem Waldbereich gibt es eine weitere kleine Brücke über den Kanal. Man könnte hier nach St. Blaise zurückkehren, indem man den blauen Markierungen folgt.

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Weg über eine Fußgängerbrücke zurück nach St. Blasius

Wenn der Weg nach rechts abzubiegen beginnt und man sich an diese einfache Route gewöhnt hat, quert man ein kleines Gerinne und links befindet sich ein Schranken (das Foto ist aus der Gegenrichtubf aufgenommen). Es ist nun Zeit, nach links abzubiegen und eine breite Asphaltstrasse hinaufzufahren.

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Gabelung vom Kanal nach oben

Dieser Anstieg ist mühsam. Der Asphalt ist uneben. Es gibt zwei Kurven und dann folgt ein weiteres Tor, aber nach weniger als fünf Minuten erreichen wir das Plateau des Domaine de Castillon und sind somit direkt am Ausgangspunkt.

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Anstieg zurück zum Domaine de Castillon

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Étang de Berre, Istres, Marignene, Martigues", Massstab 1:25000, 3144OT.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Géoportail des amtlichen Kartendiensts IGN. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Am Ufer des Étang de Lavalduc abgelagertes Salz

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Blick auf den Golf von Fos-sur-Mer