Grosse Runde am Cap von Antibes

Von der Plage de la Salis zum grossen Leuchtturm, auf das Kap und zur Ville Eilenroc, zurück über den Garten der Villa Thuret

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
einfach
Dauer
2 h 45 min
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
Ortschaft
Ausrüstung
Spaziergang

Einführung

Das Cap Antibes ist eine sehr beliebte Halbinsel der Côte d'Azur, man findet dort zahlreiche Schlösser, grosse Anwesen und Villen mit Gärten, gross genug, um sich vor den Blicken der Wanderer zu verstecken. Es ist aber auch das grösste Kap der Alpes Maritimes und das meist besiedelte. Es gibt hier fast keine ursprünglich erhaltene Abschnitte. Diese Tour versucht die Reste der Natur, wie es der Wald Bois de la Garoupe, die Runde um das Kap und der Garten der Villa Thuret sind, miteinander zu verbinden. Alle drei Orte sind darüber hinaus unter Schutz gestellt. Um sie zu verbinden, muss man lange Übergänge auf Strassen einplanen. Wir haben dafür die ruhigeren Gassen ausgewählt.

Man wird mit Aussichtspunkten belohnt, insbesondere von der Kirche Église de la Garoupe nach Antibes mit den Alpen als Hintergrund. Die unterschiedlichen Strände, die auf die Baie des Anges hinausgehen, sind ebenfalls gut in Szene gesetzt. Das Kap mit seinen Karstformen ähnlich einer Mondlandschaft ist schlichtweg seine Reise wert!

Die Fakten

10,1 km Gesamtstrecke

2 h 45 min Gehzeit

220 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung einfach an der Küste, im Stadtgebiet Hinweise im Text beachten

Markierung 45% der Strecke

45% Nebenstrassen Stadt

40% leichte Wege

10% Gassen

5% mittelschwere Wege

<5% am Strand

Gefahren Küstenweg bei hohem Seegang gesperrt

Kinder ja

praktisch Picknick-Zeug, Badesachen

notwendig Trekkingschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.569245,7.130288

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Blick zum Cap Gros zurück

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Bahnlinie verläuft hier entlang der Küste, die Hauptlinien und die Regionallinen TER bedienen die Stadt Antibes sehr gut. Für die Hauptverbindungen und den TGV unter SNCF Connect suchen, für die Regionalzüge unter TER PACA (nur französisch), dort die Linie zwischen Nizza und Cannes suchen. Man steigt am Bahnhof Antibes im Norden der Stadt aus. Unser Ausgangspunkt befindet sich im Süden, so muss man mit der Linie 14 der Stadtbusse Envibus (auch englisch) weiterfahren.

Die Linie 14 ist in Schleifen organisiert, aber sie bringt uns gut vom Bahnhof (Meerseite) zum Port de la Salis, welcher der Ausgangspunkt der Wanderung ist. Verbindungen alle 30 Minuten von Montag bis Samstag, nur stündlich an Sonn- und Feiertagen. Ein Fahrkartenautomat befindet sich auf der anderen Seite der Schienen am Boulevard Vautrin, da die meisten Busse der Gesellschaft gegenüber stehen bleiben. Es gibt einen Fussgängerübergang nördlich des Bahnhofsgebäudes. Man kann aber auch Einzeltickets im Bus direkt kaufen.

Nach der Tour um das Kap ist es möglich, den letzten Abschnitt abzuschneiden und den Jardin Thuret auszulassen. Man geht die Avenue Mrs. Beaumont in Richtung Hauptstrasse weiter und auf der rechten Seite gibt es eine Bushaltestelle der Linie 2, Verbindungen aber nur rund einmal pro Stunde.

Zufahrt mit dem Auto

Die Verkehrssituation am Küstenstreifen der Alpes Maritimes ist ausgesprochen mühsam, es ist besser öffentlich anzureisen. Sonst am besten über die Autobahn A8:

Südlich des Zentrums weiter entlang des Strands bis zum Hafen La Salis.

Sinnvolle Parkplätze

Im Zentrum ist Stau fast rund um die Uhr garantiert. Im Sommer auch entlang der Strände im Süden der Stadt. Trotzdem muss man hier sein Fahrzeug loswerden. Kostenpflichtig entlang des Strands im Sommer. In den Nebengassen gratis, aber Verbot für Camper.

Parkmöglichkeiten entlang des Boulevards James Wyllie und in der Avenue de la Salis.

Tipps

Die Tour um das Kap ist ein sehr gut befestigter Weg. Zwischen der Kapelle la Garoupe und dem Strand Plage de la Garoupe sowie zwischen der Villa Eilenroc und dem Garten Jardin Thuret ist ein grosser Teil an ruhigen Strassen zu durchwandern. Wir befinden uns auf einem stark bebauten Kap mit grossen Privatbesitzungen.

Das Kap ist vollständig nach Süden ausgerichtet, es gibt fast keinen Schatten. Eine Möglichkeit zu Schwimmen besteht nur auf den Stränden im Stadtbereich und bei der Plage de la Garoupe, nirgends jedoch zwischen den Felsen im weiteren Verlauf ausser in der Bucht Baie des Milliardaires.

Es gibt Imbissbuden und Bars am Plage de la Salis und am Plage de la Garoupe, welche auch ausserhalb der Saison bei schönem Wetter offen haben.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern der Alpes-Marimes (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Vom Strand La Salis hinauf zur Kirche und dem Leuchtturm La Garoupe
  2. Abstieg in die Bucht La Garoupe
  3. Rund um das Cap d'Antibes bis zum Eingang der Villa Eilenroc
  4. Durch ruhige Gassen zum Garten der Villa Thuret
  5. Jardin Thuret und zurück zum Strand La Salis
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Antibes an einem Herbstabend

Abschnitt 1: Salis - Phare de la Garoupe

0,8 km ... 15 min 80 m 0 m einfach

20% Gassen, wenig Markierung

35% mittelschwere Wege, schlechte Markierung

45% leichte Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Strand Plage de la Salis, 0 m
  • Wald Bois de la Garoupe
  • Kreuzweg
  • Kapelle Notre-Dame de la Garoupe, 78 m
  • Leuchtturm La Garoupe, 78 m

Der Beginn der Wanderung im Schatten unter Bäumen. Oben eine Kirche und ein Leuchtturm.

plage = Strand
port = Hafen
bois (hier) = Wald
clôture = Zaun
calvaire = Kreuzweg

Von Norden und von Antibes kommend, erreicht man das Ende des Boulevard James Wyllie am Hafen von Salis. Auf der rechten Seite geht die Avenue de la Salis ab, aber wir brauchent die nächste Strasse rechts, wo wir den Weg im Bois de la Garoupe nehmen.

In diese Strasse ohne Namen hineingehen, links beginnt ein Pfad im Wald.

Sogleich wird es hier einsam und wir lassen den Trubel der Küste zurück. Der Weg scheint selten benutzt zu werden, wir gehen zuerst zwischen Schilf durch, dann steigen wir direkter den Hügel hinauf.

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Zugang zum Bois de la Garoupe

Genau in der Mitte befindet sich ein alter Zaun (Photo), man muss ihn bei der Öffnung passieren.

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Alter Zaun im Bois de la Garoupe

Nachher steigen wir zwischen Felsen hinauf bevor wir auf einem ebeneren Abschnitt ankommen. Hier zuerst rechts aber bald danach links und in Richtung der offenen Fläche weitergehen.

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Über dem alten Zaun im Bois de la Garoupe

Hier zuerst einige Meter rechts halten, dann zum Flachen hin.

In den 1930er Jahren hatte eine Eisenbahngesellschaft hier eine Feriensiedlung errichtet. Seit 1980 gehört der Wald dem Conservatoire du Littoral und ist geschützt.

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Gepflasterter alter Weg im Bois de la Garoupe

Dieser Wald ist von einer Mauer umgeben und es gibt am oberen Ende keinen Ausgang. Man muss somit nach links auf den alten gepflasterten Weg hinausgehen, hier stösst man auf den Kreuzweg, der direkt zur Kapelle führt. Er führt uns in direkter Linie hinauf, wobei er immer steiler wird und die Steine, die als Pflasterung dienen, sehr chaotisch angeordnet sind.

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Oberes Ende des Kreuzwegs

Oben auf dem grossen Vorplatz der Kapelle aus gestampfter Erde befindet sich ein Panoramatisch. Er ist aus dem Jahr 1924 und beinhaltet einige geografische Fehler. Den besten Ausblick auf Antibes und die Voralpen hat man hier im Winter, wenn es kalt und klar ist.

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Blick zurück nach Antibes

Die Kapelle ist untertags geöffnet. Sie besteht aus zwei ungleichen Kirchenschiffen aus dem 13. und 17. Jahrhundert.

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Kirche Notre-Dame de la Garoupe

Die Kirche ist voller Dankestafeln und Modellschiffe hängen von der Decke.

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Votivgaben in der Kirche Notre-Dame de la Garoupe

Abschnitt 2: Phare de la Garoupe - Plage de la Garoupe

1,8 km ... 20 min 0 m 75 m einfach

5% Nebenstrassen Stadt, wenig Markierung

5% mittelschwere Wege, wenig Markierung

90% Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Weg zur Avenue Bourreau, 78 m
  • Avenue Guide
  • Boulevard Gardiole Bacon, 35 m
  • Avenue des Maréchaux
  • Avenue Marc Pugnaire
  • Avenue des Fleurs, 10 m
  • Boulevard de la Garoupe, 5 m
  • Chemin de la Garoupe
  • Strand La Garoupe, 0 m

Eine Verbindungsetappe auf ruhigen Strassen zwischen extravaganten Villen.

phare = Leuchtturm
plage = Strand

Wenn man auf der Pflasterung der Kirche nach Süden weitergeht, landet man auf dem Parkplatz. Das erklärt auch, warum die Fusswege hier so wenig benutzt werden. Hier nach links wenden und bis zum Tor des Leuchtturmes vorgehen. Wenn man noch ein wenig weiter vor geht, dann ist die Hecke geschnitten und man kann den Leuchtturm in seiner ganzen Pracht bewundern.

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Phare de la Garoupe

Gegenüber zeigt ein Schild zum Abstieg zur Avenue Bourreau an. Das ist die letzte Passage im Grünen bevor wir eine längere Strecke auf Asphalt zurücklegen müssen.

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Treppenweg zur Avenue Bourreau

Am Fusse der Treppen gehen wir geradeaus weiter, auch bei der nächsten Kreuzung geht es geradeaus.

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Weg vom Leuchtturm hinunter nach Süden

Auf dem Boulevard Gardiole Bacon biegen wir rechts ab und gehen flach nach Süd-Westen weiter.

Wir könnten auch bis auf den Boulevard de Bacon hinabsteigen, der der Küste folgt, aber dort gibt es sehr viel mehr motorisierten Verkehr und der Gehsteig ist nicht in bestem Zustand.

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Boulevard Gardiole Bacon

Das Viertel südlich des Leuchtturmes besteht aus Luxusvillen und breiten Strassen. Die meisten Anwesen sind hinter grossen Hecken und Mauern versteckt, die oft mit Überwachungskameras versehen sind. Bei wenigen kann man ein Stück der Fassade sehen.

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Villa im Boulevard Gardiole Bacon

Wenn sich die Strasse nach rechts windet, müssen wir nach links in die Avenue des Maréchaux absteigen. Anschliessend muss man ein wenig Zickzack gehen: nach links in die Avenue Marc Pugnaire, nach rechts in die Avenue des Fleurs, links hinabgehen zum Boulevard de la Garoupe, dort nach rechts.

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Kreuzung Bvd. Gardiole Bacon - Ave. des Maréchaux

Es scheint, dass man sich von der Küste entfernt, aber wir fädeln die erste Strasse links, den Chemin de la Garoupe, ein, der uns zum Strand bringt.

Ein kleiner Park auf Höhe des Zebrastreifens erlaubt einen Ausblick auf die gesamte Baie de la Garoupe.

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Strand La Garoupe

Abschnitt 3: Plage de la Garoupe - Villa Eilenroc

3,6 km ... 1 h 15 min 100 m 85 m einfach

5% am Strand

95% leichte Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Plage de la Garoupe, 0 m
  • Cap Gros
  • La Croé
  • Villa Eilenroc, 25 m

Dieser Abschnitt beinhaltet den ausgebauten Küstenweg auf dem Cap d'Antibes, vor Ort wird er auch Sentier de Tire-Poil genannt.

Achtung: bei starkem Seegang ist der Weg durch einen unüberwindbaren Zaun zwischen der Plage de la Garoupe und dem Cap Gros abgesperrt. Da das Kap sehr flach ist, drückt der Wind die Wellen mit Kraft auf die Küste und grosse Bereiche des Küstenwegs stehen dann unter Wasser. Über 2,5 km gibt es keinen möglichen Ausstieg aus dem Weg zwischen der Plage des la Garoupe und dem Château de la Croé.

Der gesamte Abschnitt der Küste ist felsig und sehr schroff, die Landschaft ist karstig. Es gibt einige Rampen, wo man zum Meer hinunter kann, aber keine eignet sich wirklich zum Schwimmen. Die einzigen Möglichkeiten dazu sind die Plage de la Garoupe, eine Stiege unter der Villa Eilenroc und die Plage des Milliadaires am Ende es Abschnittes, unter dem Eingang zur Villa Eilenroc.

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Bucht La Garoupe und Viertel La Gardiole

Blick zurück.

Der Weg geht nicht ganz um das Cap d'Antibes herum, da hier die Anwesen zu nahe an der Küste gebaut sind, um einen öffentlichen Fussgängerweg zu erlauben. Es ist traurig, weil hier das Geld die Menschen von einem durch das Küstenrecht öffentlichen Ort aussperrt. Die Gemeinde Antibes hat aber den Abschnitt zwischen Cap Gros und dem Eingang zur Villa Eilenroc sehr gut befestigt, es handelt sich ohne Zweifel um den am besten hergerichteten Abschnitt des Küstenweges der gesamten französischen Küste.

Zwischen der Plage de la Garoupe und dem Cap Gros gibt es mehrere Wasserhähne mit Trinkwasser.

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Wegbeginn im Süden des Strands La Garoupe

Am Beginn ist der Weg recht angenehm, es gibt Bänke, um sich hinzusetzen. Aber diese Annehmlichkeiten dauern nur bis zum Cap Gros, danach gibt es nur Einrichtungen, die für den Weg selber notwendig sind.

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Nordzipfel des Cap Gros

Dieses Tor ist bei starkem Wind und heftigem Seegang geschlossen. Es ist nicht möglich, dieses zu umgehen ohne sein Leben zu riskieren. Wenn das Tor geschlossen ist, kann man auch nicht herauskommen. Der nächste Ausgang befindet sich 2,5 km nach dem Château de la Croé.

Wenn das Wetter schlecht ist sollte man besser umdrehen und auf dem selben Weg wieder zurückgehen, auch wenn das Tor noch offen steht. Das gilt vor allem dann, wenn starker Wind aus allen Seiten ausser von Norden bläst (wenn man vor dem Tor ist, dann ist Norden links). Nicht einmal 100 Meter nach dem Tor wendet sich die Küste beim Cap Gros nach Westen und ist dann voll nach Süden ausgerichtet. Wenn man dort vom Meer schon die Gischt spürt, gilt das selbe: man sollte besser umdrehen.

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Tor am Küstenweg vor dem Cap Gros

Man geht von Norden nach Süden in Richtung Cap Gros, welches faktisch durch einen grossen Felsen gebildet wird. Der Weg ist hier noch weit genug von der Küstenlinie entfernt. Das Meer erscheint hier oft ruhig.

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Küstenweg am Cap Gros

Die Südküste gleich nach der Passage am Cap Gros zeigt ein viel bewegteres Meer. Der Weg ist oft höher angelegt und verläuft nahe einer Mauer, aber die Küste ist steil und die Wellen brechen, wenn es windig ist (was auf dem Foto nicht der Fall ist, das sind nur Strömungen).

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Kalkküste des Cap d'Antibes

Die kleinen Plattformen erlauben, die Küste zu bestaunen oder andere Menschen vorbeizulassen, die Tour um das Kap unternehmen viele Leute, Einheimische wie auch die Touristen.

Abgesehen vom Tor am Cap Gros gibt es keinen zwingenden Grund, die Tour in die eine oder andere Richtung zu machen.

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Weg und Aussichtspunkt am Cap d'Antibes

Wenn es windig ist, handelt es sich sicherlich um eine gut vollgespritzte Passage und deswegen wurde sie so gesichert.

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Stark gesicherter Küstenweg am Cap d'Antibes

Zwischen den steilen und ausgesetzten Stellen gibt es flachere Passagen, die jedoch auch karstig sind. Der Pfad ist fast überall betoniert und gekachelt, um den Weg zwischen den Felsen zu erleichtern, der sonst sehr halsbrecherisch wäre.

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Gut gesicherter Küstenweg am Cap d'Antibes

Die Mauer, die uns rechter Hand begleitet, fasst mehrere grosse Luxusanwesen ein. Von der Küste aus sieht man aber nichts und die Überwachungskameras sind abschreckend. Auf Höhe eines richtigen Schlosses führt der Weg zwei Mal unter Terrassen hindurch, so also ob die Reichen nicht genug Platz in ihren Anwesen hätten.

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Der Küstenweg unter einer Terrasse

Ein weiterer Aussichtspunkt auf den Wasserhorizont folgt nun! Wir sind hier unter dem Château de la Croé, ein wenig später gibt es einen weiteren Aussichtspunkt, von dem man die Küste auf einem Weg zwischen hohen Mauern verlassen kann.

Das Foto zeigt den Ausblick vom zweiten Aussichtspunkt nahe der Pointe de la Croé. Hier gibt es drei Möglichkeiten:

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Aussichtsplattform unter dem Schloss Croé

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Kalkküste westlich der Pointe de la Croé

Dieser schattige Weg bietet mehrere Zustiege zu den kleinen Kaps, aber zum Vorwärtskommen bleibt man nahe des Zauns.

Beim Weitergehen wenden wir uns progressiv nach rechts und nach Norden, um die Anse de l'Argent Faux zu erreichen. Die Küste ist hier steiler und der Weg wird wesentlich höher geführt. Er wurde direkt an die Grundstücksgrenze der Villa Eilenroc angelegt. Wir gehen an mehreren alten Toren vorbei, die dennoch immer offen sind.

Das Tor auf dem Foto führt in eine kleine Bucht, die in früherer Zeit schon befestigt worden ist, es sind noch ein Steg aus Beton und eine Stiege übrig. Über eine Leiter gelangt man ins Wasser und kann ein Bad nehmen.

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Eisentor am Weg unter der Villa Eilenroc

Das Foto zeigt den Ausblick in der Anse de l'Argent Faux, im Hintergrund befindet sich das wirkliche Cap d'Antibes mit einem Leuchtturm, der jedoch nicht der Küste entlang zugänglich ist.

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Felsbucht unter der Villa Eilenroc

Entlang der Anse de l'Argent Faux legt der Weg mehr Höhenunterschied zurück als auf dem Rest des Kaps. Hier haben wir die Hälfte der Tour zurückgelegt, es bleibt noch einiges zu tun!

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Treppe unter der Villa Eilenroc

Die Villa Eilenroc ist ein Gebäude im neoklassischen Stil und befindet sich in einem elf Hektar grossen Park direkt am Meer. Dieses historische und imposante Gebäude ist eine der wenigen berühmten Villen der Côte d'Azur, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Eilenroc ist ein Anagramm von Cornélie, der Ehefrau des reichen Niederländers Hugh-Hope Loudon, der diese Villa 1867 errichten liess.

Der Eingang befindet sich am Ende dieses Abschnittes auf der Avenue Miss Beaumont, die Öffnungszeiten sind Mittwochs und Samstags von 10 bis 16h, Eintritt EUR2,- (Stand 2022). Häufig ungeplant geschlossen.

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Villa Eilenroc am Cap d'Antibes

Ansicht direkt vom Küstenweg.

Im Nord-Ost-Winkel der Anse de l'Argent Faux (wörtlich: Falschgeld-Bucht) gibt es einen Strand, den man den Strand der Milliadäre nennt. Diese Namen scheinen bewusst gewählt zu sein. Der Weg führt hier vorbei, es ist das letzte Stück Meer und die letzte Möglichkeit zum Baden vor dem Ende der Tour.

Am Ende des Strandes führt der Pfad zur Avenue Mrs. Beaumont hinauf und zum Eingang der Villa Eilenroc.

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Strand und Bucht der Milliardäre

Abschnitt 4: Villa Eilenroc - Villa Thuret

2,3 km ... 25 min 30 m 10 m einfach

20% Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

5% Gassen, ohne Markierung

60% Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

10% Gassen, ohne Markierung

5% Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Villa Eilenroc, 25 m
  • Avenue Mrs. Beaumont
  • Boulevard John Fitzgerald Kennedy, 30 m
  • Chemin des Nielles, 10 m
  • Boulevard du Cap, 40 m
  • Chemin Gustave Raymond
  • Garten der Villa Thuret

Nun folgt der zweite Strassenabschnitt, um einen botanischen Park mit mediterraner Vegetation zu erreichen. Es handelt sich nicht um die direkteste Verbindung, aber wir versuchen wieder stark befahrene Strassen zu meiden. Zusätzlich sehen wir auf dem Chemin de Nielles, dass es auch normale Häuser und Landwirtschaft auf dem Cap d'Antibes gibt.

Es ist möglich, den letzten Abschnitt abzuschneiden und den Garten Jardin Thuret links liegen zu lassen. Dafür geht man die Avenue Mrs. Beaumont in Richtung Boulevard vor und auf der rechten Seite gibt es eine Bushaltestelle der Linie 2, Verbindungen ungefähr einmal die Stunde.

Wenn wir auf der Strasse ankommen, gehen wir geradeaus weiter in die Avenue Mrs. Beaumont. Auf diese Weise erreichen wir den grösseren Boulevard John Fitzgerald Kennedy, biegen links ab und da es hier nicht besonders angenehm zu gehen ist, biegen wir bei der nächsten Gelegenheit rechts ab (siehe Foto). Es handelt sich um den Chemin des Nielles, dem wir von einem Ende bis zum anderen folgen können.

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Kreuzung Bvd. Kennedy - Chemin des Nielles

Am Ende wendet sich der Chemin des Nielles ein wenig nach rechts und mündet auf den Boulevard du Cap, die Richtung hier beibehalten, doch bei der Kreuzung (Foto) nach links abbiegen.

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Kreuzung Chemin des Nielles - Bvd. du Cap

Die nächste Möglichkeit links nehmen, aber man muss vorher drei Eingänge zu Villen passieren und der Gehsteig ist nur rechts durchgehend. Wenn der Boulevard wieder abwärts führt, können wir den engen Chemin Gustave Raymon links einfädeln.

Der Eingang zum Park ist das erste Tor rechts (siehe Foto).

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Einziger Eingang des Gartens der Villa Thuret

Abschnitt 5: Villa Thuret - Plage de la Salis

1,6 km ... 30 min 10 m 50 m einfach

30% leichte Wege

5% Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

20% Gassen, ohne Markierung

45% Nebenstrassen Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Runde im Garten der Villa Thuret
  • Chemin Gustave Raymond
  • Boulevard du Cap, 40 m
  • Avenue de la Salis
  • Strand La Salis, 0 m
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Bambus im Jardin Thuret

Die Villa Thuret ist seit 1857 ein Ort wissenschaftlicher Forschung, heute unter der Führung des Institut national de la recherche agronomique (etwa: Universität für Bodenkultur). Man findet hier alle Arten von Pflanzen, die im mediterranen Raum heimisch sind, aber auch exotische Pflanzen, die in der Region angesiedelt wurden.

Öffnungszeiten: Nur unter der Woche, 8 bis 18h im Sommer, 8h30 bis 17h30 im Winter (Stand 2022). Der Eintritt ist gratis, eine Führung gibt es nur nach Reservierung und ist kostenpflichtig.

Der Plan zeigt die verschiedenen Bereiche des Parks, dunkel sind neu angelegte Zonen, hell Originalbestände.

  1. Cycadaceae und Zamiaceae, Palmen einschliesslich Nannorrhops ritchienna und Junbaea chilensis, Baumpfingstrosen, Boldo Peumus boldus, Eucalyptus benthamii, Agathis robusta, Arbutus andrachne
  2. Cinnamomum camphorea und Malaleuca linariifolia
  3. Sammlung australischer Arten der Gattung Acacia
  4. Arbustus canariensis, Cupressus macrocarpa, Umbellularia californica
  5. Bäume für die Stadtlandschaft, mediterrane Eichen, Pistazienbäume, Platanen
  6. jahrhundertealte Eukalyptusbäume, temporärer Teich mit Taxodium mucronatum
  7. drei Hauptfamilien: Myrtaceae, Prteaceae, Fabaceae
  8. Araucaria spp. Palmen und Yuccas
  9. Palmen
  10. Sammlung von Podocarpus und Cupressus spp. davon Cupressus dupreziana
  11. Zedern, eine der Stadt Antibes gewidmete Eukalyptushybride, Eucalyptus x antipolitensis
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Plan des Jardin Thuret

plage = Strand
jardin = Garten

Der Rückweg zum Ausgangspunkt der Tour führt wiederum über Strassen. Der untere Ausgang des Gartens ist verschlossen, man muss oben zum Boulevard du Cap hinausgehen, dort nach links wenden und weiter hinuntergehen. Die erste Strasse rechts abbiegen, es handelt sich um die Avenue de la Salis. Diese macht zuerst eine Kurve nach links, dann führt sie uns geradeaus zum Ausgangspunkt in die Nähe des Port de la Salis zurück.

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Cannes, Grasse, Côte d'Azur", Massstab 1:25000, 3643ET.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Géoportail des amtlichen Kartendiensts IGN. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Photo alle Rechte vorbehalten © von Alex Medwedeff. Photo aufgenommen für Provence-Guide.Net während unseren Recherchen 2016 vor Ort.
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Eine Frau am Strand La Salis im Herbst

Hinweis

Die Informationen zu diese Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2016 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor der Webseite, Danke!