Tour du Cousson von Entrages

Eine Kapelle und viel Panorama

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
einfach
Dauer
3 h 45 min
öffentliche Verkehrsmittel
nein
Rundtour
ja
Schutzhütte
nein
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Selten bieten Gipfel unter 2000 Metern Höhe so viel Panorama und sehr unterschiedliche Wege. Der Cousson überragt die Stadt Digne-les-Bains und grenzt an die Täler Bléone und Asse. Der Berg hat noch eine Besonderheit: Er hat zwei Gipfel von etwa gleicher Höhe, obwohl der Nordgipfel höher erscheint. Die hier beschriebene Haupttour beschränkt sich auf den Südgipfel, der eine vollständigere Sicht in die Täler bietet. Eine Überschreitung des Nordgipfels wird ebenso skizziert.

Die Fakten

12,3 km Gesamtstrecke

3 h 45 min Gehzeit

740 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung einfach

Markierung 100% der Strecke

80% leichte Wege

15% Feldwege

5% Forststrassen

Gefahren ausgesetzte Abschnitte

Kinder ja, aber es ist lang

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 44.045626,6.265484

Downloads

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel, die den Ausgangspunkt erreichen. Der letzte erreichbare Punkt ist Digne-les-Bains. Lokale Busse führen nur in die Täler und bringen nicht wirklich voran. Am einfachsten ist es, ein Taxi zu nehmen, es ist eine Fahrt von 10 Kilometern und 20 Minuten.

Es ist möglich, die Tour direkt von Digne-les-Bains aus zu unternehmen. Vom grossen Kreisverkehr weiter in Richtung Les Thermes, aber bei der ersten Gelegenheit rechts in die Avene François Cuzin in Richtung Piscine abbiegen. Nach 150 Metern kommt links eine steil ansteigende Strasse, das ist der Chemin du Causson, oben steht ein Wegweiser. Dieser Zugang wechselt zwischen Forststrassen und einfachen Pfaden ab und ist als GR406 markiert. Zusätzlich 230 Höhenmeter und eine Stunde Gehzeit (wenn man nach Digne zurückkehrt ohne nach Entrages hinunterzugehen).

Zufahrt mit dem Auto

Digne-les-Bains liegt in einem Tal parallel zu dem der Durance, dieser zentrale Ort ist überall angeschrieben. In der Stadt selbst am grossen Kreisverkehr in Richtung Les Thermes fahren. Wir kommen so in ein Tal südöstlich der Stadt. Folge den Schildern zum Dorf Entrages und durchqueren es.

Sinnvolle Parkplätze

Kostenlose Wanderparkplätze befinden sich am Ende des Dorfes hinter der Kirche.

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Aussicht auf Entrages

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Saint-Michel de Cousson aus dem Tal Vallée de l'Asse gesehen

Tipps

Dies ist eine Panoramatour, es ist besser, einen Tag mit guter Aussicht und trockener Luft zu wählen. Vermeide neblige oder windige Tage.

Der Zugang zum Cousson Nordgipfel ist weiter unten beschrieben, dies bedeutet einen zusätzlichen Aufstieg von 125 Höhenmetern.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern Alpes de Haute Provence (nur französisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Entrages - Sattel Pas d'Entrages
  2. Sattel Pas d'Entrages - Chapelle St. Michel - Le Cousson Süd
  3. Le Cousson Süd - Sattel Col des Estourons - Hautes Bâties de Cousson
  4. Hautes Bâties de Cousson - Graben Ravin de Richelme - Sattel Pas d'Entrages
  5. Sattel Pas d'Entrages - Entrages

Abschnitt 1: Entrages - Pas d'Entrages

1,9 km ... 35 min 255 m 0 m mit Markierung

50% Feldwege, wenig Markierung

50% leichte Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Entrages, 962 m
  • Sattel Pas d'Entrages, 1215 m

Das ist der Hauptanstieg.

Wir lassen das Dorf hinter uns und wandern westwärts auf einem Wirtschaftsweg bergauf.

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Anstieg ab Entrages

An der einzigen nennenswerten Weggabelung biegen wir links ab und gehen weiter bergauf. Oben querne wir den Graben Ravine des Houerts.

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Erste Wegverzweigung oberhalb von Entrages

Die Schotterstrasse verliert sich auf einem Feld rund 1050 Meter über dem Meeresspiegel. Unser Weg geht weiter in der gleichen Richtung und immer bergauf. Die Bäume spenden nicht wirklich Schatten.

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Weg aufwärts zum Sattel Pas d'Entrages

Nach einer halben Stunde Gehzeit ändern wir an der einzigen Kehre dieses Weges die Richtung. Dadurch können wir zurück zum Ausgangsdorf und nach Süden sehen.

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Aussicht nach Entrages und zum Pass Col de Pierre Basse

Fünf Minuten später sind wir im Pass Pas d'Entrages. Wir befinden uns in einem niedrigen Wald, der jede Sicht versperrt. Es ist eine Gabelung, wir halten uns in Richtung Süden, also links.

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Wegweiser am Sattel Pas d'Entrages

Abschnitt 2: Pas d'Entrages - Le Cousson

2,5 km ... 55 min 330 m 35 m mit Markierung

100% leichte Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Pas d'Entrages, 1215 m
  • Le Merle, 1400 m
  • Kapelle St. Michel de Cousson
  • Le Cousson Süd, 1512 m

Ein letzter Anstieg, dann ein Plateau mit viel Aussicht und eine ziemlich exponierte Kapelle.

Die Steigung bleibt jenseits des Sattels Pas d'Enttrages konstant. Jetzt gehen wir auf einem Kamm entlang.

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Weg aufwärts über dem Sattel Pas d'Entrages

Hin und wieder sehen wir links durch die Bäume einen Berg. Dies ist der Hauptgipfel des Cousson, des Berges, den wir umrunden.

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Sommet de Cousson

Bei 1285 Metern Seehöhe steigt der Grat direkter an, kurz darauf wechseln wir in den Westhang, um in einen grasbewachsenen und flachen Pass namens Merle zu gelangen. Wir folgen dem Schild zum Sommet du Cousson weitere zwanzig Meter in die gleiche Richtung. Der Weg biegt dann nach rechts ab.

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Weg auf den Wiesen Prés du Merle

Wir haben den grössten Teil des Aufstiegs geschafft, jetzt müssen wir nur noch auf dem leicht hügeligen Plateau nach Westen gehen. Im Süden hingegen klafft der Abgrund des mehr als 800 Meter tiefer liegenden Tals Vallée d'Asse. Hinten ragen die Bergen und Kämme nördlich des Verdon hervor.

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Clue de Chabrières und Vallée de l'Asse

Schnell sehen wir links eine kleine Kapelle, aber auch ein grosses Loch zwischen uns und dem kleinen Gebäude. Es ist in der Tat notwendig, an der Kapelle vorbei zu gehen, bevor man sie bergab erreichen kann. Man kommt zuvor auch beim weitab stehenden Glockenturm samt Kreuz vorbei.

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Kreuz, Glocke und Kapelle St. Michel de Cousson

Eine Kapelle ist hier seit 1035 bezeugt, aber es ist nicht jene, die wir heute sehen. Sie wurde im 17. Jahrhundert errichtet und mehrfach renoviert. Sie weist einen fast perfekt quadratischen Grundriss auf.

Die Kapelle ist geöffnet und Leute hinterlassen hier einige Votivgaben. Sie kann bei schlechtem Wetter als Unterstand genutzt werden. Bitte schliesse gut die Türe beim Verlassen, um das Gebäude zu schützen.

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Kapelle St. Michel de Cousson

Der naturbelassene Vorplatz der Kapelle bietet sich für eine Pause an. Wir bewundern das gleiche Panorama und glauben, in der Ferne das Meer zu sehen.

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Clue de Chabrières von der Kapelle gesehen

Nach Südwesten fliesst der Bach Asse in Richtung Durance. Es ist auch die wahrscheinlichste Richtung, um das Meer bei ausgezeichnetem Wetter zu sehen, auch wenn dies sehr theoretisch bleibt.

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Vallée de l'Asse bei Mézel

Wir steigen von der Kapelle wieder auf zum Weg und setzen unsere Wanderung in westlicher Richtung fort. Das Gelände bleibt sehr ähnlich und es geht leicht bergauf.

Das Foto zeigt den Blick zurück, wir erkennen die Kapelle rechts der Bildmitte.

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Blick zurück auf die Wiesen mit der Kapelle

Der höchste Punkt des Cousson Süd ist schnell erreicht. Er ist dem Abgrund näher als der Rest des Weges. Nur ein Steinhaufen und ein Wegweiser markieren den Gipfel.

Der Ort ist windiger als bei der Kapelle.

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Le Cousson Südgipfel

Abschnitt 3: Le Cousson - Hautes Bâties

3,2 km ... 1 h min 10 m 455 m mit Markierung

100% leichte Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Le Cousson Süd, 1512 m
  • Les Estourons, 1410 m
  • Sattel Pas de Boudillon, 1355 m
  • Hautes Bâties, 1080 m

Wir beginnen den grossen Abstieg von mehr als 400 Höhenmetern. Wir kommen an einer kuriosen künstlerischen Installation vorbei.

Der Abstieg von Le Cousson ist recht ruppig, der Weg verläuft gerade, jedoch möchten wir Kehren machen. Vor uns liegt der Sommet de Cousson Nord, den wir links (westlich) umrunden.

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Aussicht zum Hauptgipfel Sommet de Cousson

Im Sommer 2019 wurde am Col des Estourons das Werk Le Col du Deuxième Jour (Pass des Zweiten Tags) von Richard Nonas installiert. Es ist eine Anordnung von siebenundsiebzig Eichenbalken. Das Werk ist 90 Meter lang und markiert den Pass zwischen den beiden Gipfeln des Cousson. Richard Nonas war ein US-amerikanischer Bildhauer (1936 bis 2021).

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Balken von Richard Nonas am Sattel Col des Estourons

Nach den Balken bleibt man entweder auf dem abgerundeten Grat oder auf dem unteren Weg rechts. Beides führt uns in einen bewaldeten Pass mit Wegweiser. Hier links und bergab, um auf der hier beschriebenen Haupttour zu bleiben.

Wenn man dem Weg nach rechts folgt und in der nächsten Kurve direkt links abbiegt, kann man zum Sommet de Cousson Nord aufsteigen, der vier Meter höher ist als der Cousson Süd. Der Weg quert den Südgrat und wendet sich dann Richtung Gipfel. Dann gehen wir auf dem Nordgrat in Richtung der Antenne vor und steigen dort in Kehren ab. Folge den beiden Kehren des Forstweges unter der Antenne und der langen Linkskurve. In der nächsten Kurve den Weg verlassen und steil nach Norden absteigen, an der einzigen Kreuzung links abbiegen, dann am Hauptweg rechts und weiter bergab nach Norden. 125 Höhenmeter mehr. Die Route befindet sich auf der Karte dieser Seite und in den herunterladbaren GPS/KML-Dateien.

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Zugang zum Sattel Pas de Boudillon

Der Sattel Pas de Boudillon ist ein Felsen auf der linken Seite. Hier ist die felsigste Passage der Tour.

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Weg an Sattel Pas de Boudillon

Wir passieren die Felswand, die den Sommet de Cousson Nord bildet. Der Weg geht ein paar Mal bergauf, aber es geht grossteils bergab.

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Weg westlich unter den Felsen des Sommet de Cousson

Man muss den Sommet de Cousson Nord nicht besteigen, um Digne-les-Bains zu sehen, auf diesem Weg westlich des Gipfels kann man die Stadt sehr gut betrachten.

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La Bléone und Digne les Bains

Wir umgehen also den Sommet de Cousson, ohne wirklich die Richtung zu ändern. Weiter nördlich kommen wir auf einen bewaldeten Kamm und der Abstieg wird sanfter. Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem der Weg von der Alternative über den Nordgipfel wieder auf die Hauptroute trifft.

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Kammweg südlich Hautes Bâties

Weiter vorne wird der Weg unregelmässiger und steiler. Es gibt auch einige kurze Kehren. Wir können durch die Bäume sehen, dass der Westhang unseres Bergrückens massiv erodiert ist.

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Wegkehre im Abstieg

Wir sehen diese Art Erosion oft in den Alpen rund um Digne. Auch wenn es traurig aussieht, ist die Ursache nicht immer Menschen verschuldet. Die geologischen Kalkmergelschichten sind teilweise sehr ungünstig für jegliche Vegetationsansiedlung.

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Erosion im Hang südlich Hautes Bâties

Der Weg verlässt den Kamm nach rechts und führt zu einer grossen Kreuzung mit einer Ruine, einer Trinkwasserquelle, Picknicktischen und einigen sehr hohen Bäumen, die das hier verfügbare Wasser nutzen. Wir sind bei den Hautes Bâties de Cousson, einem seit langem verlassenen Waldbauernhof.

Wir sind hier auf dem klassischen Wanderweg von Digne auf den Berg Le Cousson.

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Quellfassung bei Hautes Bâties de Cousson

Abschnitt 4: Hautes Bâties - Pas d'Entrages

2,8 km ... 40 min 130 m 0 m mit Markierung

10% Forststrassen, wenig Markierung

45% leichte Wege, wenig Markierung

15% Forststrassen, wenig Markierung

30% leichte Wege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Hautes Bâties, 1080 m
  • Graben Ravin de Richelme, 1050 m
  • Verlassen des Grabens, 1160 m
  • Sattel Pas d'Entrages, 1215 m

Ein schattiger Anstieg zurück zum ersten Pass der Tour.

Wir nehmen nun die Richtung nach Norden und den linken Forstweg, der leicht bergab führt.

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Forststrassen bei Hautes Bâties

Keine fünf Minuten später nehmen wir den Pfad rechts des Forstwegs. Er verläuft zunächst entlang der Forststrasse, verkürzt diese aber, indem er direkt in das Tal Ravin de Richelme führt.

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Weg abseits der Forststrasse südlich Hautes Bâties

Dieser Weg ist ziemlich flach, aber teilweise in den Fels gebaut. Dies ist der alte Weg zwischen Digne, Entrages, Barrême und Castellane.

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Weg nordöstlich unter dem Sommet de Cousson

Es ist klar, dass die Hautes Bâties bewohnt gewesen sein müssen. In dem sich höher verbreiternden Tal Ravin de Richelme befinden sich Wiesen voller Kirschbäume jeden Alters. Sie haben nicht viele Früchte pro Baum, aber man könnte hier eine gute Ernte einfahren. Dies sind sehr helle Kirschen, die sehr reif und süss sind, so wie auf dem Foto vom 21. Juni 2022. Wir befinden uns hier jedoch auf etwa 1100 Metern Seehöhe.

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Wilde Kirschen im Graben Ravin de Richelme

Der Ravin de Richleme würde weiter zum Col des Estourons ansteigen, wo wir im Abschnitt 3 vorbeikamen, jedoch weglos. Ein Steinhaufen und eine Mountainbike-Markierung kennzeichnen die Stelle, an der wir links abbiegen und in Richtung des Sattels Pas d'Enttrages hinauf gehen.

Auf dem Grat angekommen, biegt der Weg nach rechts ab, um wieder auf die Wegkreuzung zurückzukommen, die wir vom Aufstieg kennen.

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Markierung im Graben Ravin de Richelme

Abschnitt 5: Pas d'Entrages - Entrages

1,9 km ... 30 min 0 m 255 m mit Markierung

50% leichte Wege, mit Markierung

50% Feldwege, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Sattel Pas d'Entrages, 1215 m
  • Entrages, 962 m

Der letzte Teil führt über den Anstiegsweg bergab.

Beim Sattel Pas d'Enttrages biegen wir links ab und steigen zur einzigen Kehre dieses Weges hinab.

Man sieht, dass dies eine Tour ist, die bei den Einheimischen sehr beliebt ist, man ist hier nie ganz allein.

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Wanderer unter dem Pas d'Entrages

Beim Abstieg sehen wir fast ständig das Dorf Entrages, das sich an seinen Hügel lehnt.

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Aussicht auf Entrages

So kehren wir zu unserem Ausgangspunkt zurück.

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Abstieg nach Entrages

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Digne-les-Bains, Sisteron, Les Mées", Massstab 1:25000, 3340ET.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Géoportail des amtlichen Kartendiensts IGN. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Die Informationen zu diese Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2022 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor der Webseite, Danke!