Saint-Sauveur und Sainte-Philomène von Rocbaron ausgehend
Zwei Kapellen und Ruinen entlang eines sehr einsamen Rundwegs
Wanderung
einfach
3 h
ja
ja
nein
Bergausrüstung
Einführung
Das Dorf Rocbaron wird durch ein riesiges Gewerbegebiet und Einfamilienhäuser verunstaltet. Doch es gibt noch einen alten Ortskern, der nicht von seinen Bewohnern verlassen wurde, und in den Hügeln weiter östlich finden sich Überreste aus früheren Zeiten wie die Ruine der Burg Saint-Sauveur und die Kapelle Sainte-Philomène. Letztere befindet sich in der Gemeinde Puget-Ville.
Wir wandern auf alten Pfaden, die teilweise markiert und kaum gepflegt sind. Es gibt auch Abschnitte von Jagdwegen, die sich schlängeln, aber gut sichtbar sind. Diese Rundwanderung ist sehr einsam.
Die Fakten
8,6 km Gesamtstrecke
3 h Gehzeit
400 m Gesamthöhenunterschied
Orientierung mittel
Markierung 35% der Strecke
30% leichte Wege
30% Forststrassen
15% befestigte ruhige Nebenstrassen
10% schlecht erkennbare Wege
5% zerfurchte Feldwege
5% mittelschwere Wege
<5% befestigte Landstrassen
Gefahren ausgesetzte Abschnitte
Kinder ja, aber es ist lang
praktisch Picknick-Zeug
notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser
GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.3024800924769,6.090989804387915
Öffentliche Verkehrsmittel
Eine einzige regelmässige Buslinie zwischen Toulon und Brignoles fährt am Fusse des Dorfes durch das Gewerbegebiet. Es handelt sich um die Linie 848 zwischen Toulon und Brignoles mit etwa zehn Verbindungen pro Tag; die Fahrpläne findet man auf der Website von Zou! (nur französisch)
Um zum Ausgangspunkt zu gelangen, muss man leider mehr als zwei Kilometer und 30 Minuten auf wenig einladenden Strassen zurücklegen. Diese Strecke ist auf der Karte in Bordeauxrot eingezeichnet und in den bereitgestellten GPX- und KML-Dateien enthalten. Siehe den Anhang für diesen Zustieg zum Ausgangspunkt.
Zufahrt mit dem Auto
Rocbaron liegt nördlich von Toulon und Hyères. Wenn man aus dieser Richtung kommt, nimmt man die mautfreie Autobahn A57 bis zur Ausfahrt Cuers und fährt weiter in Richtung Brignoles. Man überquert einen Pass und gelangt weiter unten in ein bebautes Gebiet. Am grossen Kreisverkehr biegt man rechts ab in Richtung Rocbaron.
Wenn du von Marseille oder Nizza über die A8 kommst, nimm die Ausfahrt Brignoles und fahre auf der Umgehungsstrasse nach Westen in Richtung Tourves und Toulon, dann nach Süden in Richtung Cuers und Toulon auf der D43. Diese Schnellstrass führt durch die Landschaft und verläuft anschliessend am Rande von Forcalquier entlang. Man fährt wieder durch die Landschaft und entlang eines Gewerbegebiets, das sich links von der Strasse befindet. Am grossen Kreisverkehr biege links ab in Richtung Rocbaron.
Fahre zwischen den Villen hinauf zum Dorf, biege am Kreisverkehr rechts ab, fahre weiter und biege an der nächsten Kreuzung links ab in Richtung Stadtzentrum.
Sinnvolle Parkplätze
Entlang dieser Strasse, die ins Zentrum und zu den Schulen führt, gibt es mehrere Parkplätze. Da wir auf dem Rückweg hier vorbeikommen, haben wir die Qual der Wahl, wo wir parken können.
Auf dem unbefestigten Parkplatz findet sonntags ein Flohmarkt statt, dann muss man weiter in Richtung Zentrum suchen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8818)
Ostflügel der Burg St. Sauveur
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8790)
Avenue Marcel Le Bihan
Tipps
Die Wanderung verläuft grösstenteils auf nicht markierten Wegen. Diese können sich innerhalb kurzer Zeit verändern und nach einigen Jahren zugewachsen sein. Wir bemühen uns, alternative Wege anzugeben, und bitten, uns Änderungen über das Kommentarformular unten auf der Seite mitzuteilen. In jedem Fall wird das Herunterladen der GPS-Datei der Tour dringend empfohlen, damit man schnell wieder auf die Route zurückfinden.
Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Var (auch englisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.
Die Abschnitte
- Rocbaron - Burg Saint Sauveur
- Burg Saint Sauveur - Kapelle Sainte Philomène
- Kapelle Sainte Philomène - Rossignol - Rocbaron
Abschnitt 1: Rocbaron - Château St. Sauveur
➙ 1,3 km ... 40 min ➚ 140 m ➘ 5 m ↝ einfach
45% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung
30% leichte Wege, wenig Markierung
30% mittelschwere Wege, mit Markierung
Die Anhaltspunkte
- Schulen von Rocbaron, 380 m
- Kapelle St. Sauveur, 475 m
- Burg St. Sauveur, 515 m
Wir steigen ziemlich direkt zur Ruine des Château St. Sauveur auf, um einen Panoramablick auf die Region zu geniessen.
Nach dem auf dem Foto zu sehenden Parkplatz geht es hinunter in die darunter liegende Strasse. Wir folgen dieser Strasse oberhalb des Kindergartens weiter in Richtung Zentrum.
Auf der rechten Seite befinden sich alte Brunnen und eine Quellfassung.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8791)
Quellfassung in Rocbaron
Wir kommen am Rathaus vorbei und biegen dann rechts in die Rue Saint Sauveur ein.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8792)
Uhrturm des Rathauses von Rocbaron
Nun bleiben wir für eine Weile in dieser Richtung, und es geht ständig bergauf.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8793)
Die Rue St. Sauveur in Rocbaron
Diese Strasse steigt unermüdlich an. Sie führt uns zu einem abschüssigen Platz.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8794)
Platz am oberen Ende der Rue St. Sauveur
Auf diesem Platz steht ein Missionskreuz aus dem Jahr 1858.
Viele dieser Kreuze findet man auf dem französischen Land. Sie stammen aus der Zeit der Gegenrevolution unter Napoleon III. Die staatliche katholische Kirche entsandte Missionen, um die Spuren der Revolution zu tilgen. Um diese Aktion zu kennzeichnen, wurden Missionskreuze errichtet, die hier und da noch erhalten sind.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8806)
Missionskreuz von 1858
Die Gasse heisst nun Chemin Saint Sauveur und wird von vereinzelten Villen gesäumt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8807)
Anfang des Wegs Chemin de St. Sauveur
Wo die Häuser enden, wird der Weg schmaler, ist holprig geschottert und nicht mehr befahrbar.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8808)
Chemin de St. Sauveur
Die Richtung bleibt unverändert. Da wir früh aufgebrochen sind, bleiben wir auf diesem etwas anstrengenden Anstieg im Schatten.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8809)
Nicht befahrbarer Chemin de St. Sauveur
Wir erreichen einen bewaldeten Pass, der zugleich eine Wegkreuzung ist.
Wir biegen zunächst rechts ab. Der gelbe Pfeil zeigt die Richtung an, die wir einschlagen müssen, wenn wir nach dem Château Saint-Sauveur hierher zurückkehren.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8810)
Wegkreuzung in der Nähe der Kapelle St. Sauveur
Wir stossen jedoch schnell auf die Überreste einer recht grossen Kirche, die jedoch weder Apsis noch Glockenturm besitzt. Sie trägt den Namen Chapelle Saint-Sauveur.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8811)
Die Ruine der Kapelle St. Sauveur
Man nimmt an, dass diese Kapelle aus dem 17. Jahrhundert stammt. Sie ist jedenfalls deutlich jünger als das Schloss.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8812)
Leeres Kirchenschiff der Kapelle St. Sauveur
Die Mauern sind in schlechtem Zustand und nicht gesichert. Die Steine sind nur grob behauen. Dieses Bauwerk ist zum Einsturz verurteilt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8813)
Ein Fenster der Ruine der Kapelle St. Sauveur
Rechts von diesen Ruinen führt ein Weg weiter. Er steigt in zwei grossen Serpentinen in Richtung Süden zum Felsen hinauf, auf dem die Ruinen des Château Saint-Sauveur stehen. Dieser Weg ist gelb markiert.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8814)
Aufstieg zur Burg St. Sauveur
Beim Aufstieg öffnet sich nach und nach die Aussicht. Das Vallon de Limbaud ist eine landwirtschaftlich genutzte Ebene südlich von Rocbaron.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8815)
Das Vallon de Limbaud
Am südlichen Rand des Gipfelplateaus angekommen, führt der Weg nach Westen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8816)
Aufstieg zur Burg St. Sauveur
Der Aufstieg ist steil und fast alpin, doch handelt es sich nur um sehr kurze Abschnitte.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8819)
Aufstieg zur Burg St. Sauveur
Man gelangt dann zu einer Markierung, die anzeigt, dass man nach rechts abbiegen soll. Hinter einem Busch biegt ein Weg tatsächlich nach rechts ab. Dieser führt jedoch nur zu einem Graben. Gleich hinter dem Busch im Bild steigt ein weiterer, weniger steiler Weg an. Er führt uns auf das Gipfelplateau, das wohl vollständig von der kleinen Burg bedeckt war.
Die auf dem Foto zu sehende Weggabelung ist jene, an der wir zu drei mal zurückkehren. Zunächst geht es rechts bergauf, dann kehren wir um und gehen geradeaus weiter. Zum Schluss kommen wir hier wieder vorbei, um zur Kapellenruine hinabzusteigen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8820)
Aufstieg zur Burg St. Sauveur
Der Name Rocbaron stammt von dieser Burg auf dem Felsen (Roc), die dem Baron Guillaume Rochabaron gehörte. Ihre strategische Lage bietet einen guten Blick auf diesen Teil des Massif des Maures und auf die Ebene von Garéoult. Sie wurde bereits im 10. Jahrhundert erbaut, aber im 15. Jahrhundert aufgegeben und abgerissen, als sie durch das drei Kilometer entfernte Château de Forcalqueiret ersetzt wurde. Von dort aus wurde die Herrschaft über Rocbaron, Forcalquieret und Sainte-Anastasie ausgeübt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8821)
Ruine der Burg St. Sauveur
Auf dem Foto ist der Weg zu sehen, der zum höchsten Punkt des Plateaus hinaufführt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8822)
Anstrengender Anstieg zu den Ruinen der Burg St. Sauveur
Hier der Blick nach Osten.
Auf dem Hügel von Thémeré befindet sich ein Oppidum, also eine prähistorische befestigte Siedlung. Durch 1971 in den Höhlen des Hügels durchgeführte Sondierungen konnte die Besiedlung auf die Zeit zwischen dem Ende der Bronzezeit und dem Beginn der Eisenzeit datiert werden. Man fand vor allem Keramikscherben, Knochen und einige Metallgegenstände.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8823)
Der Hügel von Théméré und das Massif des Maures
Dieser Blick geht nach Südosten. Es ist das Tal der Autobahnachse zwischen Toulon und Le Muy.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8824)
Die Ebene von Puget-Ville
Die Barre de Cuers liegt im Südwesten. Es handelt sich um einen sehr einsamen Bergrücken, auf dem nur wenige Menschen wandern.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8825)
La Barre de Cuers
Hier der Blick nach Osten und Norden. Das Schloss von Forcalquieret ist auf diesem Foto auf dem niedrigeren Hügel links zu sehen.
Die beiden Burgen von Rocbaron und Forcalquieret stehen in Sichtverbindung zueinander, sodass die Burg von Rocbaron als Vorposten für die jüngere Burg von Forcalquieret dienen konnte.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8826)
Die Hügel östlich von Rocbaron
Das Plateau von Saint-Sauveur ist daher ein idealer Aussichtspunkt für einen weiten Rundumblick. Wenn man von Rocbaron aus durch den Wald hinaufsteigt, ahnt man ein solches Panorama nicht. Wir werden später sehen, dass der Wald auf dieser Tour sehr präsent bleiben wird.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8827)
Die Burg St. Sauveur und das Loube-Massiv
Von der Burg ist nur noch wenig übrig, lediglich einige besonders schmale Schiessscharten sind erhalten. Man kann kaum hindurchsehen und fragt sich, wie man von dort aus schiessen konnte.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8828)
Sehr schmale Schiessscharten der Burg St. Sauveur
Nachdem man von der oberen Ebene wieder hinabgestiegen ist, kann man den Weg entlang zu einer Art Graben gehen, der aus Verteidigungsgründen in den Felsen gehauen zu sein scheint.
Auf jeden Fall kehren wir anschliessend zur Kirchenruine und zum Sattel im Wald zurück.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8830)
Abstieg von der Burg St. Sauveur
Abschnitt 2: Château St. Sauveur - Chapelle Ste. Philomène
➙ 3,4 km ... 1 h ➚ 60 m ➘ 235 m ↝ schwierig
5% mittelschwere Wege, mit Markierung
25% schlecht erkennbare Wege, schlechte Markierung
20% leichte Wege, ohne Markierung
20% zerfurchte Feldwege, ohne Markierung
30% leichte Wege, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Burg St. Sauveur, 515 m
- Kapelle St. Sauveur, 475 m
- Sattel Gros Clapier, 435 m
- Wegkreuzung unter Ste. Philomène, 320 m
- Kapelle Ste. Philomène, 345 m
Hier erwartet euch eine Verbindungsetappe mit Höhenunterschieden und nicht immer leicht begehbaren Wegen mitten im Wald. Herzlich willkommen im provenzalischen Wald!
Unter der Kirchenruine kehren wir durch den Wald zum Sattel zurück. Wir gehen geradeaus weiter (im Vergleich zum ursprünglichen Aufstiegsweg ist das nach links), allerdings nur etwa zehn Meter.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8831)
Wegkreuzung in der Nähe der Kapelle St. Sauveur
Dort entdecken wir rechts einen schmalen Pfad, den wir einschlagen. Dieser Jägerpfad ist nicht markiert, aber hier und da erkennt man abgeschnittene Äste, die den Weg freigemacht haben.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8832)
Abzweigung nördlich der Wegkreuzung in der Nähe der Kapelle St. Sauveur
Wir folgen Trockenmauern, von denen die jüngsten aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen. Es handelt sich hier eher um Einfriedungen für Schafe und Ziegen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8834)
Weg nach Osten
Nach 150 Metern leichtem Abstieg folgen zwei Abzweigungen, an denen wir immer rechts abbiegen. Hier ist die erste.
Die andere Richtung ist stark zugewachsen und führt sogar bergab in die falsche Richtung.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8835)
Abzweigung südöstlich der Wegkreuzung bei der Kapelle St. Sauveur
Und hier die zweite Abzweigung.
Die andere Richtung führt lediglich zu einem Jagdstand im Wald
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8836)
Zweite Abzweigung südöstlich der Wegkreuzung bei der Kapelle St. Sauveur
Der Weg führt leicht abfallend und geradeaus hinunter in einem Sattel, bevor er links wieder hinauf zum Gipfel eines namenlosen Hügels führt. Auf der IGN-Karte ist er mit einer Höhe von 464 Metern verzeichnet. Die zu folgende Spur ist klar erkennbar, doch der lockere Wald weist einige kleine Lichtungen auf, die irreführend sein können. Kehre in solchen Fällen immer auf deine Spuren zurück und orientiere dich an der GPS-Route, die auf dieser Seite herunterzuladen ist!
Die Nummer an diesem Baum ist keine Markierung.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8837)
Weg nach Süden
Oben auf dem bewaldeten Gipfel angekommen, möchte man gerne in derselben Richtung weitergehen, doch der einzige Weg, der deutlich frei ist, biegt nach rechts und Nordwesten ab, um den Hügel hinunterzuführen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8838)
Weg auf dem Hügel südöstlich von St. Sauveur
Dieser Abstieg verläuft relativ gerade. Auf Höhe dieser Wasserstelle und eines kleinen Steinhaufens etwas weiter, vor allem aber, wenn man nicht mehr geradeaus weitergehen kann, biegt man nach links ab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8839)
Wasserloch
Wir verlassen den Wald und gelangen auf den breiten Brandschutzstreifen, der die Strasse von Rocbaron nach Puget-Ville begleitet. Dort finden wir einen Pfad, auf dem wir nach links in Richtung des Passes abbiegen. Sollte der Weg im Brandschutzstreifen zu stark zugewachsen sein, kann man auch den Waldweg unterhalb der Departementsstrasse nehmen.
Ein paar Meter weiter, am Strassenrand und von oben nicht zu sehen, befindet sich ein Denkmal zu Ehren von Marcel Pierre Marie Le Bihan, einem französischen Offizier und Piloten. Er war ab Januar 1940 bei der Jagdflottille von Cuers unweit von Rocbaron stationiert. Dieser Stützpunkt diente dem Schutz des Militärhafens von Toulon. Am 15. Juni 1940 lieferte er sich mit der Flottille einen Kampf mit einer Formation italienischer Flugzeuge. Er wurde getroffen und statt zu landen, kollidierte er gezielt mit einem italienischen Jagdflugzeug, das er in seinem Sturz mitriss. Schwer verletzt starb er noch am selben Tag im Krankenhaus von Brignoles. Der Kampf fand an dieser Stelle statt. Dieser Fliegerheld ist nicht zu verwechseln mit Marcel Le Bihan, einem sehr aktiven Widerstandskämpfer im Tarn.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8840)
Brandschutzstreifen am Rande der D12
Wir bleiben hier oben, ohne zur Strass hinabzusteigen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8841)
Weg durch die Brandschutzstreifen am Rande der D12
Wir kommen an einen offenen Platz mit einem Wassertank. Hier gehen wir noch etwa fünfzig Meter geradeaus auf einem Waldweg weiter.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8842)
Wassertank am Sattel Col du Gros Clapier
Wenn dieser Waldweg zu stark nach links abbiegt, gehen wir rechts hinunter zum Pass.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8843)
Die Strasse am Sattel Col du Gros
Am Pass teilt sich die Strasse in die Richtungen Puget-Ville und Cuers.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8844)
Strasen D21 und D40 am Sattel Col du Gros Clapier
Genau zwischen diesen beiden Richtungen führt ein unmarkierter Waldweg nach Südosten hinunter. Wir nehmen ihn.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8845)
Weg Font Julliou
Der Hang wird nach etwa 200 Metern flacher, wo wir an der Gabelung der Waldwege gerade aus gehen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8846)
Abzweigung auf den Weg ont Julliou
Wir kommen an einigen kleinen Grundstücken vorbei, die verlassen wirken.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8847)
Forstweg unterhalb der D40
Dahinter wird der Waldweg zunehmend vom Wald zurückerobert und endet in einem leichten Gefälle.
Unser Weg führt weiter auf einem Pfad nach links, ohne die Richtung wesentlich zu ändern, der Abstieg wird steiler.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8848)
Forstweg unterhalb der D40
Wir halten nun diese Richtung bei, ohne nach links abzubiegen.
Wir kommen an verfallenen Terrassenfeldern vorbei. Der Wald hat diese Anbauflächen schon vor langer Zeit zurückerobert.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8849)
Abzweigung auf den Weg unterhalb der D40 zur Kapelle Sainte-Philomène
Auf einer Höhe von etwa 360 Metern biegt der Weg nach rechts ab und verläuft eine Weile auf gleicher Höhe. Man wandert auf einer Art alter Grenze zwischen dem Wald und den darunter liegenden Terrassen. Von diesen Terrassen ist nichts mehr übrig, der Anbau von Wein und Oliven beschränkt sich heutzutage auf die Ebene.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8850)
Der Weg unterhalb der D40 zur Kapelle Sainte-Philomène biegt ab und führt über kleine Mauern
Man wandert 500 Meter lang auf diesem künstlich angelegten Weg, der nicht mehr in gutem Zustand ist.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8851)
Der Weg unterhalb der D40 zur Kapelle Sainte-Philomène führt über kleine Mauern
Man gelangt auf einen deutlich breiteren Weg. Es ist der klassische Wanderweg von Puget-Ville zur Kapelle Sainte-Philomène.
Wir gehen geradeaus weiter. Für uns ist es nun an der Zeit, wieder bergaufzusteigen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8852)
Weggabelung unterhalb der Kapelle Sainte-Philomène
Dieser Weg steigt an und biegt leicht nach rechts ab. Wenn man die Kapelle zum ersten Mal erblickt, beginnt der letzte Anstieg zur Kapelle.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8853)
Die Kapelle Sainte-Philomène in Sicht
Mit dem Teleobjektiv kann man die Kapelle näher heranholen, ohne selbst schon dort zu sein.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8854)
Die Kapelle Sainte-Philomène in Sicht
Unterhalb der Kapelle befinden sich die ungesicherten Ruinen des ehemaligen Dorfes Puget.
Man kann dort einen Rundgang machen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8855)
Ruinen unterhalb der Kapelle Sainte-Philomène
Die Kirche wurde seit ihrer Gründung im 11. Jahrhundert mehrmals umbenannt. Im Jahr 1328 wurde sie erweitert und erhielt zwei zusätzliche Schiffe im provenzalischen Gotikstil, wodurch sie eine Mischung aus romanischem und gotischem Stil erhielt. Es scheint, dass sie bereits im 14. Jahrhundert in das Verteidigungssystem der mittelalterlichen Burg integriert wurde.
Rund um die Kapelle befinden sich Kunstwerke, die ohne Erläuterung und ungepflegt bleiben.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8856)
Die Kapelle Sainte-Philomène
Wir gehen durch den unteren Vorbau.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8857)
Durchgang zur Kapelle Sainte-Philomène
Die Kapelle weist zwei Apsiden und ein angebautes Haus auf, das bewohnt ist, ohne dass es sich dabei um Wachpersonal oder Führer handelt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8858)
Die beiden Apsiden und der Glockenturm der Kapelle Sainte-Philomène
Man kann sie unten unter den Apsiden umrunden.
Hier befindet sich auch der einzige Eingang. Er ist nur nach Voranmeldung beim Rathaus von Puget-Ville geöffnet. Die Schilder, die etwas anderes angeben, sind falsch.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8859)
Die Kapelle Sainte-Philomène
Über Stufen kann man das Sakralgebäude im Uhrzeigersinn weiter umrunden. Dabei sieht man, dass die Kapelle in den Felshang gebaut ist, da wir uns nun auf Höhe des Daches befinden.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8860)
Aufstieg südlich der Kapelle Sainte-Philomène
Ein meist offenes Gitter ermöglicht den Zugang zur Terrasse, die das Dach der Kapelle bildet. Ein kubischer Bau mit grossen Öffnungen ist der Glockenturm der Kapelle.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8861)
Grosser Glockenturm der Kapelle Sainte-Philomène
Der Glockenturm sollte zwei Glocken tragen, doch davon ist nichts mehr übrig, auch die Schwingmechanismen fehlen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8862)
Leerer grosser Glockenturm der Kapelle Sainte-Philomène
Abgesehen vom Blick auf das Tal von Puget und das Massif des Maures hat man von der Terrasse aus auch einen Blick von oben auf die Dächer der beiden Apsiden.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8863)
Die beiden Giebel der Kapelle Sainte-Philomène
Abschnitt 3: Chapelle Ste. Philomène - Rossignol - Rocbaron
➙ 4 km ... 1 h 15 min ➚ 200 m ➘ 160 m ↝ mittel
5% leichte Wege, schlechte Markierung
5% befestigte ruhige Nebenstrassen, schlechte Markierung
<5% befestigte Landstrassen, Steinmänner
10% leichte Wege, schlechte Markierung
60% Forststrassen, ohne Markierung
20% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
Die Anhaltspunkte
- Kapelle Ste. Philomène, 345 m
- Ostkamm Rossignol, 535 m
- Les Bréguières, 380 m
- Schulen von Rocbaron, 380 m
Der Rückweg führt grösstenteils über breite Waldwege, in diesem Abschnitt passieren wir den höchsten Punkt der Tour.
Man geht wieder hinunter in Richtung Norden der Kapelle und biegt dort links ab. Es handelt sich um einen grossen Vorplatz mit weiteren Ruinen. Ganz hinten befindet sich ein Wasserhahn, der jedoch im Mai 2023 trocken blieb.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8870)
Abstieg vom Dach der Kapelle Sainte-Philomène
Etwas weiter vorne findet man einen Weg, der auf eine von hohen Bäumen beschattete Wiese hinaufführt. Der Ort ist ideal für ein Picknick, aber es fehlen leider Bänke und Tische.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8864)
Weg nördlich der Kapelle Sainte-Philomène
Der Weg führt weiter über die grosse Wiese hinaus und steigt dabei an. Es handelt sich um einen ehemaligen Pflanzenlehrpfad, aber inzwischen sind andere Pflanzen gewachsen, ohne dass die Schilder angepasst wurden.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8865)
Weg nordwestlich der Kapelle Sainte-Philomène
Weiter oben gelangen wir wieder auf die Zufahrtsstrasse zum Haus neben der Kapelle und zu den Parkplätzen der Kapelle.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8866)
Zufahrtsstrasse zur Kapelle Sainte-Philomène
Noch weiter oben folgt die Departementsstrasse, auf der wir nach rechts abbiegen und darauf weniger als 80 Meter weit gehen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8867)
Die D40 auf Höhe der Kapelle Sainte-Philomène
Wir stossen auf einen schmalen Pfad, der teilweise von der Vegetation überwuchert ist. Ein kleiner Steinmann markiert den Zustieg
Dieser Weg ist eine Abkürzung. Sollte er zu stark zugewachsen sein, kann man entlang der Strasse weitergehen und den ersten Waldweg links nehmen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8868)
Weg von der D40 zum Pass südöstlich des Hügels Rossignol
Dieser Pfad steigt schliesslich steil an.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8869)
Weg von der D40 zum Pass südöstlich des Hügels Rossignol
Er führt uns bergauf zu einem Pass zwischen den Hügeln. Gleichzeitig ist dies eine Kreuzung von Waldwegen. Wir biegen dort rechts ab.
Beim Abbiegen kommen wir an einem Schild vorbei, das darauf hinweist, dass wir Privatgrund betreten, das Betreten jedoch zu Fuss erlaubt ist. Wir befinden uns auf einem offiziell markierten Weg.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8871)
Der Pass südöstlich des Rossignol
Dieser Weg steigt unermüdlich an.
An dieser steinigen Strasse stehen in unregelmässigen Abständen kleine Jagdaussichtspunkte.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8872)
Der Waldweg südöstlich des Rossignol-Hügels
Wir halten auf einen Felsen mit einem Kreuz darauf zu. Zum Schluss steigen wir noch zwei Serpentinen hinauf.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8873)
Der Waldweg südöstlich des Rossignol-Hügels
Wir gehen unter dem Felsen mit dem Kreuz hindurch nach rechts.
Von dieser Seite gibt es keinen einfachen Zugang.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8874)
Der Waldweg südöstlich des Rossignol-Hügels
Wir kommen an eine Kreuzung, an der wir geradeaus weitergehen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8875)
Weggabelung östlich des Rossignol-Hügels
Der Weg steigt leicht an, bis wir den höchsten Punkt der Tour erreichen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8876)
Der Waldweg östlich des Rossignol-Hügels
Es ist eine Wiese ohne Aussicht auf etwa 525 Metern Höhe.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8877)
Wiese am Waldweg östlich des Rossignol-Hügels
Wir gehen hier geradeaus weiter, um auf einen flacheren Abschnitt hinabzusteigen, wo uns der Waldweg nach links abbiegen lässt. Nun beginnt der lange Abstieg in Richtung Nordwesten. Halte von nun an diese Richtung ein, ohne an den verschiedenen Abzweigungen der Waldwege abzubiegen.
Kurz nach der Linkskurve befindet sich rechts ein Aussichtspunkt, da der Hügel hier ziemlich steil ist. Man blickt zurück auf einen Teil der Strecke.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8878)
La Loube, Rocbaron, der Felsen von St. Sauveur, Théméré und Terres Blanches
Der Abstieg bleibt für einen befahrbaren Weg recht steil.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8879)
Weg Les Coquillades in Richtung Rocbaron
250 Meter hinter dem Aussichtspunkt steht ein Autowrack im Gebüsch rechts des Wegs.
Etwas weiter unten stehen auf der rechten Seite ziemlich verwilderte, aber bewirtschaftete Kastanienbäume. Das Sammeln von Kastanien ist logischerweise verboten.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8880)
Im Wald zurückgelassene Enten-Karosserie
Wenn der Weg nicht mehr geradeaus verläuft, biegt man rechts ab und passiert einen geschlossenen Schranken.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8881)
Abzweigung bei Les Bréguières in Richtung Rocbaron
So gelangen wir zur Sackgasse Paul Arène, die links mit einem grossen, verlassenen Haus beginnt.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8882)
Der Chemin des Bréguières mündet in die Sackgasse Impasse Paul Arène
Die Strasse führt weiter steil bergab.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8883)
Die Sackgasse Impasse Paul Arène in Richtung Rocbaron
Die Strasse nimmt nach und nach eine bessere Form an.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8884)
Die Sackgasse Impasse Paul Arène in Richtung Rocbaron
An der T-Kreuzung links abbiegen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8885)
Die Sackgasse Impasse Paul Arène mündet in den Chemin des Bréguières
Wir kommen an eine versetzte Kreuzung, an der wir eigentlich geradeaus weitergehen. In der Praxis geht es zunächst rechts und dann sofort links über den Zebrastreifen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8886)
Der Chemin des Bréguières mündet in die D12
Danach geht es geradeaus zurück zum Ausgangspunkt am Kindergarten Le Grand Chêne.
Wer aus dem Gewerbegebiet Fray Redon kommt, geht geradeaus weiter, um unter der Rue Saint Sauveur den Rückweg anzutreten.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8887)
Avenue Marcel Le Bihan
Anhang: Fray Redon - Rocbaron
➙ 2,3 km ... 30 min ➚ 80 m ➘ 15 m ↝ einfach
20% befestigte Landstrassen, ohne Markierung
5% Parkanlagen, ohne Markierung
10% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung
10% befestigte Landstrassen, ohne Markierung
55% befestigte Landstrassen, wenig Markierung
Die Anhaltspunkte
- Kreisverkehr Quatre Chemins, 320 m
- Brunnen Fontaine de Rico, 330 m
- Chemin des Vignes, 360 m
- Rue Saint Sauveur, 380 m
Der Anstieg vom Gewerbegebiet Fray Redon hin zum Zentrum von Rocbaron gehört zwar nicht zu den schönsten, aber man kommt an einem kuriosen Brunnen vorbei.
Gehe von der Bushaltestelle am Kreisverkehr aus in östlicher Richtung weiter. Gehe auf der linken Strassenseite.
Kreisverkehr von Fray Redon
Wir gehen an einem Park entlang, den wir an der ersten Gelegenheit über eine kleine Brücke betreten. Durchquere die Grünanlage, um zur Quelle Fontaine de Rico (oder Ricaud) mit Waschplatz zu gelangen. Lange Zeit war dies der einzige Brunnen des Dorfes, der das ganze Jahr über Wasser lieferte.
Der Rico-Brunnen verdankt seinen Namen einem ehemaligen Besitzer. Er erfüllte in Rocbaron lange Zeit eine doppelte Funktion. Während der Dorfbrunnen zum Waschen der sogenannten kleinen Wäsche diente, wurde der Waschplatz von Rico für die grosse Wäsche wie Bettwäsche genutzt. Da der Platz weit vom Zentrum entfernt lag, trugen die Frauen (denn die Männer waren im Café) ihre Wäsche und ihr Essen in Körben oder Schubkarren dorthin. Unter einer grossen Platane, ähnlich der heutigen, trafen sich diese Frauen, um gemeinsam zu essen und einen geselligen Moment zu verbringen. Der freie Platz rund um den Brunnen ermöglichte es, die Wäsche auf dem Gras trocknen zu lassen.
Dieser Brunnen liefert kontinuierlich Wasser, während der Dorfbrunnen im Sommer zwei bis drei Monate lang versiegte. Die Quelle befindet sich etwa 30 Meter flussaufwärts. Der Brunnen von Rico liegt auf einer Weide, einem Brachland, auf dem die Schafe grasen, bevor sie zur Transhumanz aufbrechen. Schafe und Hirten ruhen sich dort aus, ebenso wie die Frauen zwischen den Waschgängen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8889)
La Fontaine de Rico
Wenn man sich in der Nähe des Brunnens befindet, sollte man nach einer kleinen Strassenbrücke Ausschau halten, diese überqueren und der Strasse weiter folgen. Sie führt zurück zur stark befahrenen Strasse in Richtung des Dorfes Rocbaron. Hier 200 Meter weitergehen und am Chemin des Blaques nach links abbiegen. Weitergehen und bis zur T-Kreuzung hinaufsteigen, dort rechts auf den Chemin des Vignes abbiegen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8890)
Chemin des Vignes
An der nächsten Kreuzung auf der breiteren Strasse links bleiben.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8891)
Chemin des Vignes
150 Meter weiter überqueren wir eine Brücke über den Bach Pésséguière.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8892)
Bett des Baches Ruisseau de la Pésséguière
Man gelangt zu einem kleinen Kreisverkehr mit einem Baum in der Mitte. Hier biegen wir links in die Rue Fernand Gueit ein. Diese führt direkt ins Zentrum, vorbei an der Kirche La Transfiguration.
So erreichen wir den Beginn von Abschnitt 1 und die Rue Saint Sauveur.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8893)
Die Rue St. Sauveur in Rocbaron
Quelle und weiterführende Info
Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Cuers", Massstab 1:25000, 3445OT.
Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.
Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.
Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.
Diese Seite wurde 15 Mal seit dem 20. März aufgerufen.
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. (id8896)
Brandkraut-Blüte