Saint-Sauveur und Sainte-Philomène von Rocbaron ausgehend

Zwei Kapellen und Ruinen entlang eines sehr einsamen Rundwegs

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
einfach
Dauer
3 h
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
nein
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Das Dorf Rocbaron wird durch ein riesiges Gewerbegebiet und Einfamilienhäuser verunstaltet. Doch es gibt noch einen alten Ortskern, der nicht von seinen Bewohnern verlassen wurde, und in den Hügeln weiter östlich finden sich Überreste aus früheren Zeiten wie die Ruine der Burg Saint-Sauveur und die Kapelle Sainte-Philomène. Letztere befindet sich in der Gemeinde Puget-Ville.

Wir wandern auf alten Pfaden, die teilweise markiert und kaum gepflegt sind. Es gibt auch Abschnitte von Jagdwegen, die sich schlängeln, aber gut sichtbar sind. Diese Rundwanderung ist sehr einsam.

Die Fakten

8,6 km Gesamtstrecke

3 h Gehzeit

400 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung mittel

Markierung 35% der Strecke

30% leichte Wege

30% Forststrassen

15% befestigte ruhige Nebenstrassen

10% schlecht erkennbare Wege

5% zerfurchte Feldwege

5% mittelschwere Wege

<5% befestigte Landstrassen

Gefahren ausgesetzte Abschnitte

Kinder ja, aber es ist lang

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Bergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.3024800924769,6.090989804387915

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Öffentliche Verkehrsmittel

Eine einzige regelmässige Buslinie zwischen Toulon und Brignoles fährt am Fusse des Dorfes durch das Gewerbegebiet. Es handelt sich um die Linie 848 zwischen Toulon und Brignoles mit etwa zehn Verbindungen pro Tag; die Fahrpläne findet man auf der Website von Zou! (nur französisch)

Um zum Ausgangspunkt zu gelangen, muss man leider mehr als zwei Kilometer und 30 Minuten auf wenig einladenden Strassen zurücklegen. Diese Strecke ist auf der Karte in Bordeauxrot eingezeichnet und in den bereitgestellten GPX- und KML-Dateien enthalten. Siehe den Anhang für diesen Zustieg zum Ausgangspunkt.

Zufahrt mit dem Auto

Rocbaron liegt nördlich von Toulon und Hyères. Wenn man aus dieser Richtung kommt, nimmt man die mautfreie Autobahn A57 bis zur Ausfahrt Cuers und fährt weiter in Richtung Brignoles. Man überquert einen Pass und gelangt weiter unten in ein bebautes Gebiet. Am grossen Kreisverkehr biegt man rechts ab in Richtung Rocbaron.

Wenn du von Marseille oder Nizza über die A8 kommst, nimm die Ausfahrt Brignoles und fahre auf der Umgehungsstrasse nach Westen in Richtung Tourves und Toulon, dann nach Süden in Richtung Cuers und Toulon auf der D43. Diese Schnellstrass führt durch die Landschaft und verläuft anschliessend am Rande von Forcalquier entlang. Man fährt wieder durch die Landschaft und entlang eines Gewerbegebiets, das sich links von der Strasse befindet. Am grossen Kreisverkehr biege links ab in Richtung Rocbaron.

Fahre zwischen den Villen hinauf zum Dorf, biege am Kreisverkehr rechts ab, fahre weiter und biege an der nächsten Kreuzung links ab in Richtung Stadtzentrum.

Sinnvolle Parkplätze

Entlang dieser Strasse, die ins Zentrum und zu den Schulen führt, gibt es mehrere Parkplätze. Da wir auf dem Rückweg hier vorbeikommen, haben wir die Qual der Wahl, wo wir parken können.

Auf dem unbefestigten Parkplatz findet sonntags ein Flohmarkt statt, dann muss man weiter in Richtung Zentrum suchen.

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Ostflügel der Burg St. Sauveur

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Avenue Marcel Le Bihan

Tipps

Die Wanderung verläuft grösstenteils auf nicht markierten Wegen. Diese können sich innerhalb kurzer Zeit verändern und nach einigen Jahren zugewachsen sein. Wir bemühen uns, alternative Wege anzugeben, und bitten, uns Änderungen über das Kommentarformular unten auf der Seite mitzuteilen. In jedem Fall wird das Herunterladen der GPS-Datei der Tour dringend empfohlen, damit man schnell wieder auf die Route zurückfinden.

Die ganze Region ist eine Zone mit hohem Waldbrandrisiko. Im Sommer aber auch in anderen Saisonen zu Zeiten mit grosser Trockenheit oder bei starkem Wind, kann der Zugang zu den Waldgebieten reglementiert sein. Folglich können die Strassen für den Verkehr gesperrt sein und/oder die Wege für Wanderer verboten werden. Aktuelle Auskunft: Karte zum Zugang zu den Wäldern im Département Var (auch englisch). Die Karte zeigt die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot, die den Gefahrenstufen entsprechen.

Die Abschnitte

  1. Rocbaron - Burg Saint Sauveur
  2. Burg Saint Sauveur - Kapelle Sainte Philomène
  3. Kapelle Sainte Philomène - Rossignol - Rocbaron

Abschnitt 1: Rocbaron - Château St. Sauveur

1,3 km ... 40 min 140 m 5 m einfach

45% befestigte ruhige Nebenstrassen, wenig Markierung

30% leichte Wege, wenig Markierung

30% mittelschwere Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Schulen von Rocbaron, 380 m
  • Kapelle St. Sauveur, 475 m
  • Burg St. Sauveur, 515 m

Wir steigen ziemlich direkt zur Ruine des Château St. Sauveur auf, um einen Panoramablick auf die Region zu geniessen.

Nach dem auf dem Foto zu sehenden Parkplatz geht es hinunter in die darunter liegende Strasse. Wir folgen dieser Strasse oberhalb des Kindergartens weiter in Richtung Zentrum.

Auf der rechten Seite befinden sich alte Brunnen und eine Quellfassung.

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Quellfassung in Rocbaron

Wir kommen am Rathaus vorbei und biegen dann rechts in die Rue Saint Sauveur ein.

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Uhrturm des Rathauses von Rocbaron

Nun bleiben wir für eine Weile in dieser Richtung, und es geht ständig bergauf.

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Die Rue St. Sauveur in Rocbaron

Diese Strasse steigt unermüdlich an. Sie führt uns zu einem abschüssigen Platz.

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Platz am oberen Ende der Rue St. Sauveur

Auf diesem Platz steht ein Missionskreuz aus dem Jahr 1858.

Viele dieser Kreuze findet man auf dem französischen Land. Sie stammen aus der Zeit der Gegenrevolution unter Napoleon III. Die staatliche katholische Kirche entsandte Missionen, um die Spuren der Revolution zu tilgen. Um diese Aktion zu kennzeichnen, wurden Missionskreuze errichtet, die hier und da noch erhalten sind.

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Missionskreuz von 1858

Die Gasse heisst nun Chemin Saint Sauveur und wird von vereinzelten Villen gesäumt.

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Anfang des Wegs Chemin de St. Sauveur

Wo die Häuser enden, wird der Weg schmaler, ist holprig geschottert und nicht mehr befahrbar.

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Chemin de St. Sauveur

Die Richtung bleibt unverändert. Da wir früh aufgebrochen sind, bleiben wir auf diesem etwas anstrengenden Anstieg im Schatten.

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Nicht befahrbarer Chemin de St. Sauveur

Wir erreichen einen bewaldeten Pass, der zugleich eine Wegkreuzung ist.

Wir biegen zunächst rechts ab. Der gelbe Pfeil zeigt die Richtung an, die wir einschlagen müssen, wenn wir nach dem Château Saint-Sauveur hierher zurückkehren.

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Wegkreuzung in der Nähe der Kapelle St. Sauveur

Wir stossen jedoch schnell auf die Überreste einer recht grossen Kirche, die jedoch weder Apsis noch Glockenturm besitzt. Sie trägt den Namen Chapelle Saint-Sauveur.

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Die Ruine der Kapelle St. Sauveur

Man nimmt an, dass diese Kapelle aus dem 17. Jahrhundert stammt. Sie ist jedenfalls deutlich jünger als das Schloss.

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Leeres Kirchenschiff der Kapelle St. Sauveur

Die Mauern sind in schlechtem Zustand und nicht gesichert. Die Steine sind nur grob behauen. Dieses Bauwerk ist zum Einsturz verurteilt.

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Ein Fenster der Ruine der Kapelle St. Sauveur

Rechts von diesen Ruinen führt ein Weg weiter. Er steigt in zwei grossen Serpentinen in Richtung Süden zum Felsen hinauf, auf dem die Ruinen des Château Saint-Sauveur stehen. Dieser Weg ist gelb markiert.

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Aufstieg zur Burg St. Sauveur

Beim Aufstieg öffnet sich nach und nach die Aussicht. Das Vallon de Limbaud ist eine landwirtschaftlich genutzte Ebene südlich von Rocbaron.

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Das Vallon de Limbaud

Am südlichen Rand des Gipfelplateaus angekommen, führt der Weg nach Westen.

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Aufstieg zur Burg St. Sauveur

Der Aufstieg ist steil und fast alpin, doch handelt es sich nur um sehr kurze Abschnitte.

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Aufstieg zur Burg St. Sauveur

Man gelangt dann zu einer Markierung, die anzeigt, dass man nach rechts abbiegen soll. Hinter einem Busch biegt ein Weg tatsächlich nach rechts ab. Dieser führt jedoch nur zu einem Graben. Gleich hinter dem Busch im Bild steigt ein weiterer, weniger steiler Weg an. Er führt uns auf das Gipfelplateau, das wohl vollständig von der kleinen Burg bedeckt war.

Die auf dem Foto zu sehende Weggabelung ist jene, an der wir zu drei mal zurückkehren. Zunächst geht es rechts bergauf, dann kehren wir um und gehen geradeaus weiter. Zum Schluss kommen wir hier wieder vorbei, um zur Kapellenruine hinabzusteigen.

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Aufstieg zur Burg St. Sauveur

Der Name Rocbaron stammt von dieser Burg auf dem Felsen (Roc), die dem Baron Guillaume Rochabaron gehörte. Ihre strategische Lage bietet einen guten Blick auf diesen Teil des Massif des Maures und auf die Ebene von Garéoult. Sie wurde bereits im 10. Jahrhundert erbaut, aber im 15. Jahrhundert aufgegeben und abgerissen, als sie durch das drei Kilometer entfernte Château de Forcalqueiret ersetzt wurde. Von dort aus wurde die Herrschaft über Rocbaron, Forcalquieret und Sainte-Anastasie ausgeübt.

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Ruine der Burg St. Sauveur

Auf dem Foto ist der Weg zu sehen, der zum höchsten Punkt des Plateaus hinaufführt.

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Anstrengender Anstieg zu den Ruinen der Burg St. Sauveur

Hier der Blick nach Osten.

Auf dem Hügel von Thémeré befindet sich ein Oppidum, also eine prähistorische befestigte Siedlung. Durch 1971 in den Höhlen des Hügels durchgeführte Sondierungen konnte die Besiedlung auf die Zeit zwischen dem Ende der Bronzezeit und dem Beginn der Eisenzeit datiert werden. Man fand vor allem Keramikscherben, Knochen und einige Metallgegenstände.

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Der Hügel von Théméré und das Massif des Maures

Dieser Blick geht nach Südosten. Es ist das Tal der Autobahnachse zwischen Toulon und Le Muy.

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Die Ebene von Puget-Ville

Die Barre de Cuers liegt im Südwesten. Es handelt sich um einen sehr einsamen Bergrücken, auf dem nur wenige Menschen wandern.

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La Barre de Cuers

Hier der Blick nach Osten und Norden. Das Schloss von Forcalquieret ist auf diesem Foto auf dem niedrigeren Hügel links zu sehen.

Die beiden Burgen von Rocbaron und Forcalquieret stehen in Sichtverbindung zueinander, sodass die Burg von Rocbaron als Vorposten für die jüngere Burg von Forcalquieret dienen konnte.

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Die Hügel östlich von Rocbaron

Das Plateau von Saint-Sauveur ist daher ein idealer Aussichtspunkt für einen weiten Rundumblick. Wenn man von Rocbaron aus durch den Wald hinaufsteigt, ahnt man ein solches Panorama nicht. Wir werden später sehen, dass der Wald auf dieser Tour sehr präsent bleiben wird.

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Die Burg St. Sauveur und das Loube-Massiv

Von der Burg ist nur noch wenig übrig, lediglich einige besonders schmale Schiessscharten sind erhalten. Man kann kaum hindurchsehen und fragt sich, wie man von dort aus schiessen konnte.

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Sehr schmale Schiessscharten der Burg St. Sauveur

Nachdem man von der oberen Ebene wieder hinabgestiegen ist, kann man den Weg entlang zu einer Art Graben gehen, der aus Verteidigungsgründen in den Felsen gehauen zu sein scheint.

Auf jeden Fall kehren wir anschliessend zur Kirchenruine und zum Sattel im Wald zurück.

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Abstieg von der Burg St. Sauveur

Abschnitt 2: Château St. Sauveur - Chapelle Ste. Philomène

3,4 km ... 1 h 60 m 235 m schwierig

5% mittelschwere Wege, mit Markierung

25% schlecht erkennbare Wege, schlechte Markierung

20% leichte Wege, ohne Markierung

20% zerfurchte Feldwege, ohne Markierung

30% leichte Wege, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Burg St. Sauveur, 515 m
  • Kapelle St. Sauveur, 475 m
  • Sattel Gros Clapier, 435 m
  • Wegkreuzung unter Ste. Philomène, 320 m
  • Kapelle Ste. Philomène, 345 m

Hier erwartet euch eine Verbindungsetappe mit Höhenunterschieden und nicht immer leicht begehbaren Wegen mitten im Wald. Herzlich willkommen im provenzalischen Wald!

Unter der Kirchenruine kehren wir durch den Wald zum Sattel zurück. Wir gehen geradeaus weiter (im Vergleich zum ursprünglichen Aufstiegsweg ist das nach links), allerdings nur etwa zehn Meter.

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Wegkreuzung in der Nähe der Kapelle St. Sauveur

Dort entdecken wir rechts einen schmalen Pfad, den wir einschlagen. Dieser Jägerpfad ist nicht markiert, aber hier und da erkennt man abgeschnittene Äste, die den Weg freigemacht haben.

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Abzweigung nördlich der Wegkreuzung in der Nähe der Kapelle St. Sauveur

Wir folgen Trockenmauern, von denen die jüngsten aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen. Es handelt sich hier eher um Einfriedungen für Schafe und Ziegen.

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Weg nach Osten

Nach 150 Metern leichtem Abstieg folgen zwei Abzweigungen, an denen wir immer rechts abbiegen. Hier ist die erste.

Die andere Richtung ist stark zugewachsen und führt sogar bergab in die falsche Richtung.

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Abzweigung südöstlich der Wegkreuzung bei der Kapelle St. Sauveur

Und hier die zweite Abzweigung.

Die andere Richtung führt lediglich zu einem Jagdstand im Wald

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Zweite Abzweigung südöstlich der Wegkreuzung bei der Kapelle St. Sauveur

Der Weg führt leicht abfallend und geradeaus hinunter in einem Sattel, bevor er links wieder hinauf zum Gipfel eines namenlosen Hügels führt. Auf der IGN-Karte ist er mit einer Höhe von 464 Metern verzeichnet. Die zu folgende Spur ist klar erkennbar, doch der lockere Wald weist einige kleine Lichtungen auf, die irreführend sein können. Kehre in solchen Fällen immer auf deine Spuren zurück und orientiere dich an der GPS-Route, die auf dieser Seite herunterzuladen ist!

Die Nummer an diesem Baum ist keine Markierung.

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Weg nach Süden

Oben auf dem bewaldeten Gipfel angekommen, möchte man gerne in derselben Richtung weitergehen, doch der einzige Weg, der deutlich frei ist, biegt nach rechts und Nordwesten ab, um den Hügel hinunterzuführen.

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Weg auf dem Hügel südöstlich von St. Sauveur

Dieser Abstieg verläuft relativ gerade. Auf Höhe dieser Wasserstelle und eines kleinen Steinhaufens etwas weiter, vor allem aber, wenn man nicht mehr geradeaus weitergehen kann, biegt man nach links ab.

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Wasserloch

Wir verlassen den Wald und gelangen auf den breiten Brandschutzstreifen, der die Strasse von Rocbaron nach Puget-Ville begleitet. Dort finden wir einen Pfad, auf dem wir nach links in Richtung des Passes abbiegen. Sollte der Weg im Brandschutzstreifen zu stark zugewachsen sein, kann man auch den Waldweg unterhalb der Departementsstrasse nehmen.

Ein paar Meter weiter, am Strassenrand und von oben nicht zu sehen, befindet sich ein Denkmal zu Ehren von Marcel Pierre Marie Le Bihan, einem französischen Offizier und Piloten. Er war ab Januar 1940 bei der Jagdflottille von Cuers unweit von Rocbaron stationiert. Dieser Stützpunkt diente dem Schutz des Militärhafens von Toulon. Am 15. Juni 1940 lieferte er sich mit der Flottille einen Kampf mit einer Formation italienischer Flugzeuge. Er wurde getroffen und statt zu landen, kollidierte er gezielt mit einem italienischen Jagdflugzeug, das er in seinem Sturz mitriss. Schwer verletzt starb er noch am selben Tag im Krankenhaus von Brignoles. Der Kampf fand an dieser Stelle statt. Dieser Fliegerheld ist nicht zu verwechseln mit Marcel Le Bihan, einem sehr aktiven Widerstandskämpfer im Tarn.

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Brandschutzstreifen am Rande der D12

Wir bleiben hier oben, ohne zur Strass hinabzusteigen.

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Weg durch die Brandschutzstreifen am Rande der D12

Wir kommen an einen offenen Platz mit einem Wassertank. Hier gehen wir noch etwa fünfzig Meter geradeaus auf einem Waldweg weiter.

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Wassertank am Sattel Col du Gros Clapier

Wenn dieser Waldweg zu stark nach links abbiegt, gehen wir rechts hinunter zum Pass.

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Die Strasse am Sattel Col du Gros

Am Pass teilt sich die Strasse in die Richtungen Puget-Ville und Cuers.

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Strasen D21 und D40 am Sattel Col du Gros Clapier

Genau zwischen diesen beiden Richtungen führt ein unmarkierter Waldweg nach Südosten hinunter. Wir nehmen ihn.

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Weg Font Julliou

Der Hang wird nach etwa 200 Metern flacher, wo wir an der Gabelung der Waldwege gerade aus gehen.

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Abzweigung auf den Weg ont Julliou

Wir kommen an einigen kleinen Grundstücken vorbei, die verlassen wirken.

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Forstweg unterhalb der D40

Dahinter wird der Waldweg zunehmend vom Wald zurückerobert und endet in einem leichten Gefälle.

Unser Weg führt weiter auf einem Pfad nach links, ohne die Richtung wesentlich zu ändern, der Abstieg wird steiler.

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Forstweg unterhalb der D40

Wir halten nun diese Richtung bei, ohne nach links abzubiegen.

Wir kommen an verfallenen Terrassenfeldern vorbei. Der Wald hat diese Anbauflächen schon vor langer Zeit zurückerobert.

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Abzweigung auf den Weg unterhalb der D40 zur Kapelle Sainte-Philomène

Auf einer Höhe von etwa 360 Metern biegt der Weg nach rechts ab und verläuft eine Weile auf gleicher Höhe. Man wandert auf einer Art alter Grenze zwischen dem Wald und den darunter liegenden Terrassen. Von diesen Terrassen ist nichts mehr übrig, der Anbau von Wein und Oliven beschränkt sich heutzutage auf die Ebene.

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Der Weg unterhalb der D40 zur Kapelle Sainte-Philomène biegt ab und führt über kleine Mauern

Man wandert 500 Meter lang auf diesem künstlich angelegten Weg, der nicht mehr in gutem Zustand ist.

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Der Weg unterhalb der D40 zur Kapelle Sainte-Philomène führt über kleine Mauern

Man gelangt auf einen deutlich breiteren Weg. Es ist der klassische Wanderweg von Puget-Ville zur Kapelle Sainte-Philomène.

Wir gehen geradeaus weiter. Für uns ist es nun an der Zeit, wieder bergaufzusteigen.

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Weggabelung unterhalb der Kapelle Sainte-Philomène

Dieser Weg steigt an und biegt leicht nach rechts ab. Wenn man die Kapelle zum ersten Mal erblickt, beginnt der letzte Anstieg zur Kapelle.

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Die Kapelle Sainte-Philomène in Sicht

Mit dem Teleobjektiv kann man die Kapelle näher heranholen, ohne selbst schon dort zu sein.

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Die Kapelle Sainte-Philomène in Sicht

Unterhalb der Kapelle befinden sich die ungesicherten Ruinen des ehemaligen Dorfes Puget.

Man kann dort einen Rundgang machen.

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Ruinen unterhalb der Kapelle Sainte-Philomène

Die Kirche wurde seit ihrer Gründung im 11. Jahrhundert mehrmals umbenannt. Im Jahr 1328 wurde sie erweitert und erhielt zwei zusätzliche Schiffe im provenzalischen Gotikstil, wodurch sie eine Mischung aus romanischem und gotischem Stil erhielt. Es scheint, dass sie bereits im 14. Jahrhundert in das Verteidigungssystem der mittelalterlichen Burg integriert wurde.

Rund um die Kapelle befinden sich Kunstwerke, die ohne Erläuterung und ungepflegt bleiben.

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Die Kapelle Sainte-Philomène

Wir gehen durch den unteren Vorbau.

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Durchgang zur Kapelle Sainte-Philomène

Die Kapelle weist zwei Apsiden und ein angebautes Haus auf, das bewohnt ist, ohne dass es sich dabei um Wachpersonal oder Führer handelt.

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Die beiden Apsiden und der Glockenturm der Kapelle Sainte-Philomène

Man kann sie unten unter den Apsiden umrunden.

Hier befindet sich auch der einzige Eingang. Er ist nur nach Voranmeldung beim Rathaus von Puget-Ville geöffnet. Die Schilder, die etwas anderes angeben, sind falsch.

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Die Kapelle Sainte-Philomène

Über Stufen kann man das Sakralgebäude im Uhrzeigersinn weiter umrunden. Dabei sieht man, dass die Kapelle in den Felshang gebaut ist, da wir uns nun auf Höhe des Daches befinden.

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Aufstieg südlich der Kapelle Sainte-Philomène

Ein meist offenes Gitter ermöglicht den Zugang zur Terrasse, die das Dach der Kapelle bildet. Ein kubischer Bau mit grossen Öffnungen ist der Glockenturm der Kapelle.

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Grosser Glockenturm der Kapelle Sainte-Philomène

Der Glockenturm sollte zwei Glocken tragen, doch davon ist nichts mehr übrig, auch die Schwingmechanismen fehlen.

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Leerer grosser Glockenturm der Kapelle Sainte-Philomène

Abgesehen vom Blick auf das Tal von Puget und das Massif des Maures hat man von der Terrasse aus auch einen Blick von oben auf die Dächer der beiden Apsiden.

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Die beiden Giebel der Kapelle Sainte-Philomène

Abschnitt 3: Chapelle Ste. Philomène - Rossignol - Rocbaron

4 km ... 1 h 15 min 200 m 160 m mittel

5% leichte Wege, schlechte Markierung

5% befestigte ruhige Nebenstrassen, schlechte Markierung

<5% befestigte Landstrassen, Steinmänner

10% leichte Wege, schlechte Markierung

60% Forststrassen, ohne Markierung

20% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Kapelle Ste. Philomène, 345 m
  • Ostkamm Rossignol, 535 m
  • Les Bréguières, 380 m
  • Schulen von Rocbaron, 380 m

Der Rückweg führt grösstenteils über breite Waldwege, in diesem Abschnitt passieren wir den höchsten Punkt der Tour.

Man geht wieder hinunter in Richtung Norden der Kapelle und biegt dort links ab. Es handelt sich um einen grossen Vorplatz mit weiteren Ruinen. Ganz hinten befindet sich ein Wasserhahn, der jedoch im Mai 2023 trocken blieb.

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Abstieg vom Dach der Kapelle Sainte-Philomène

Etwas weiter vorne findet man einen Weg, der auf eine von hohen Bäumen beschattete Wiese hinaufführt. Der Ort ist ideal für ein Picknick, aber es fehlen leider Bänke und Tische.

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Weg nördlich der Kapelle Sainte-Philomène

Der Weg führt weiter über die grosse Wiese hinaus und steigt dabei an. Es handelt sich um einen ehemaligen Pflanzenlehrpfad, aber inzwischen sind andere Pflanzen gewachsen, ohne dass die Schilder angepasst wurden.

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Weg nordwestlich der Kapelle Sainte-Philomène

Weiter oben gelangen wir wieder auf die Zufahrtsstrasse zum Haus neben der Kapelle und zu den Parkplätzen der Kapelle.

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Zufahrtsstrasse zur Kapelle Sainte-Philomène

Noch weiter oben folgt die Departementsstrasse, auf der wir nach rechts abbiegen und darauf weniger als 80 Meter weit gehen.

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Die D40 auf Höhe der Kapelle Sainte-Philomène

Wir stossen auf einen schmalen Pfad, der teilweise von der Vegetation überwuchert ist. Ein kleiner Steinmann markiert den Zustieg

Dieser Weg ist eine Abkürzung. Sollte er zu stark zugewachsen sein, kann man entlang der Strasse weitergehen und den ersten Waldweg links nehmen.

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Weg von der D40 zum Pass südöstlich des Hügels Rossignol

Dieser Pfad steigt schliesslich steil an.

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Weg von der D40 zum Pass südöstlich des Hügels Rossignol

Er führt uns bergauf zu einem Pass zwischen den Hügeln. Gleichzeitig ist dies eine Kreuzung von Waldwegen. Wir biegen dort rechts ab.

Beim Abbiegen kommen wir an einem Schild vorbei, das darauf hinweist, dass wir Privatgrund betreten, das Betreten jedoch zu Fuss erlaubt ist. Wir befinden uns auf einem offiziell markierten Weg.

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Der Pass südöstlich des Rossignol

Dieser Weg steigt unermüdlich an.

An dieser steinigen Strasse stehen in unregelmässigen Abständen kleine Jagdaussichtspunkte.

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Der Waldweg südöstlich des Rossignol-Hügels

Wir halten auf einen Felsen mit einem Kreuz darauf zu. Zum Schluss steigen wir noch zwei Serpentinen hinauf.

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Der Waldweg südöstlich des Rossignol-Hügels

Wir gehen unter dem Felsen mit dem Kreuz hindurch nach rechts.

Von dieser Seite gibt es keinen einfachen Zugang.

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Der Waldweg südöstlich des Rossignol-Hügels

Wir kommen an eine Kreuzung, an der wir geradeaus weitergehen.

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Weggabelung östlich des Rossignol-Hügels

Der Weg steigt leicht an, bis wir den höchsten Punkt der Tour erreichen.

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Der Waldweg östlich des Rossignol-Hügels

Es ist eine Wiese ohne Aussicht auf etwa 525 Metern Höhe.

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Wiese am Waldweg östlich des Rossignol-Hügels

Wir gehen hier geradeaus weiter, um auf einen flacheren Abschnitt hinabzusteigen, wo uns der Waldweg nach links abbiegen lässt. Nun beginnt der lange Abstieg in Richtung Nordwesten. Halte von nun an diese Richtung ein, ohne an den verschiedenen Abzweigungen der Waldwege abzubiegen.

Kurz nach der Linkskurve befindet sich rechts ein Aussichtspunkt, da der Hügel hier ziemlich steil ist. Man blickt zurück auf einen Teil der Strecke.

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La Loube, Rocbaron, der Felsen von St. Sauveur, Théméré und Terres Blanches

Der Abstieg bleibt für einen befahrbaren Weg recht steil.

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Weg Les Coquillades in Richtung Rocbaron

250 Meter hinter dem Aussichtspunkt steht ein Autowrack im Gebüsch rechts des Wegs.

Etwas weiter unten stehen auf der rechten Seite ziemlich verwilderte, aber bewirtschaftete Kastanienbäume. Das Sammeln von Kastanien ist logischerweise verboten.

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Im Wald zurückgelassene Enten-Karosserie

Wenn der Weg nicht mehr geradeaus verläuft, biegt man rechts ab und passiert einen geschlossenen Schranken.

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Abzweigung bei Les Bréguières in Richtung Rocbaron

So gelangen wir zur Sackgasse Paul Arène, die links mit einem grossen, verlassenen Haus beginnt.

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Der Chemin des Bréguières mündet in die Sackgasse Impasse Paul Arène

Die Strasse führt weiter steil bergab.

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Die Sackgasse Impasse Paul Arène in Richtung Rocbaron

Die Strasse nimmt nach und nach eine bessere Form an.

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Die Sackgasse Impasse Paul Arène in Richtung Rocbaron

An der T-Kreuzung links abbiegen.

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Die Sackgasse Impasse Paul Arène mündet in den Chemin des Bréguières

Wir kommen an eine versetzte Kreuzung, an der wir eigentlich geradeaus weitergehen. In der Praxis geht es zunächst rechts und dann sofort links über den Zebrastreifen.

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Der Chemin des Bréguières mündet in die D12

Danach geht es geradeaus zurück zum Ausgangspunkt am Kindergarten Le Grand Chêne.

Wer aus dem Gewerbegebiet Fray Redon kommt, geht geradeaus weiter, um unter der Rue Saint Sauveur den Rückweg anzutreten.

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Avenue Marcel Le Bihan

Anhang: Fray Redon - Rocbaron

2,3 km ... 30 min 80 m 15 m einfach

20% befestigte Landstrassen, ohne Markierung

5% Parkanlagen, ohne Markierung

10% befestigte ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

10% befestigte Landstrassen, ohne Markierung

55% befestigte Landstrassen, wenig Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Kreisverkehr Quatre Chemins, 320 m
  • Brunnen Fontaine de Rico, 330 m
  • Chemin des Vignes, 360 m
  • Rue Saint Sauveur, 380 m

Der Anstieg vom Gewerbegebiet Fray Redon hin zum Zentrum von Rocbaron gehört zwar nicht zu den schönsten, aber man kommt an einem kuriosen Brunnen vorbei.

Gehe von der Bushaltestelle am Kreisverkehr aus in östlicher Richtung weiter. Gehe auf der linken Strassenseite.

Photo von joostjakob/mapillary unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 am Stichtag 7. April 2026 hier ebenso übernommen. Vervielfältigung möglich bei Nennung der Autoren und Anwendung ebendieser Lizenz. (id8888)
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Kreisverkehr von Fray Redon

Wir gehen an einem Park entlang, den wir an der ersten Gelegenheit über eine kleine Brücke betreten. Durchquere die Grünanlage, um zur Quelle Fontaine de Rico (oder Ricaud) mit Waschplatz zu gelangen. Lange Zeit war dies der einzige Brunnen des Dorfes, der das ganze Jahr über Wasser lieferte.

Der Rico-Brunnen verdankt seinen Namen einem ehemaligen Besitzer. Er erfüllte in Rocbaron lange Zeit eine doppelte Funktion. Während der Dorfbrunnen zum Waschen der sogenannten kleinen Wäsche diente, wurde der Waschplatz von Rico für die grosse Wäsche wie Bettwäsche genutzt. Da der Platz weit vom Zentrum entfernt lag, trugen die Frauen (denn die Männer waren im Café) ihre Wäsche und ihr Essen in Körben oder Schubkarren dorthin. Unter einer grossen Platane, ähnlich der heutigen, trafen sich diese Frauen, um gemeinsam zu essen und einen geselligen Moment zu verbringen. Der freie Platz rund um den Brunnen ermöglichte es, die Wäsche auf dem Gras trocknen zu lassen.

Dieser Brunnen liefert kontinuierlich Wasser, während der Dorfbrunnen im Sommer zwei bis drei Monate lang versiegte. Die Quelle befindet sich etwa 30 Meter flussaufwärts. Der Brunnen von Rico liegt auf einer Weide, einem Brachland, auf dem die Schafe grasen, bevor sie zur Transhumanz aufbrechen. Schafe und Hirten ruhen sich dort aus, ebenso wie die Frauen zwischen den Waschgängen.

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La Fontaine de Rico

Wenn man sich in der Nähe des Brunnens befindet, sollte man nach einer kleinen Strassenbrücke Ausschau halten, diese überqueren und der Strasse weiter folgen. Sie führt zurück zur stark befahrenen Strasse in Richtung des Dorfes Rocbaron. Hier 200 Meter weitergehen und am Chemin des Blaques nach links abbiegen. Weitergehen und bis zur T-Kreuzung hinaufsteigen, dort rechts auf den Chemin des Vignes abbiegen.

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Chemin des Vignes

An der nächsten Kreuzung auf der breiteren Strasse links bleiben.

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Chemin des Vignes

150 Meter weiter überqueren wir eine Brücke über den Bach Pésséguière.

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Bett des Baches Ruisseau de la Pésséguière

Man gelangt zu einem kleinen Kreisverkehr mit einem Baum in der Mitte. Hier biegen wir links in die Rue Fernand Gueit ein. Diese führt direkt ins Zentrum, vorbei an der Kirche La Transfiguration.

So erreichen wir den Beginn von Abschnitt 1 und die Rue Saint Sauveur.

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Die Rue St. Sauveur in Rocbaron

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Cuers", Massstab 1:25000, 3445OT.

Wenn du dich nicht mit einer Papierkarte herumschlagen willst, kannst du auch auf Karten-Apps am Handy zurückgreifen. Einerseits handelt es sich um die App Cartes IGN des amtlichen Kartendienstes. Allerdings benötigt es Zugang zum Datennetz und das ist in Schluchten oder abgelegenen Orten manchmal schwierig.

Alternativ kann man Apps nutzen, die Daten direkt auf dem Gerät speichern. Sie sind im Allgemeinen nicht kostenlos, kosten aber nicht viel. Wir verwenden hauptsächlich OSMAnd, Hier ist es möglich, Konturlinien, Reliefschattierungen, Markierungen und andere hinzuzufügen. Um diese Daten auf dem Handy zu speichern, benötigt man viel Platz.

Natürlich braucht es auch Zugang zu Satelliten für das GPS-Signal mit jeder App. In einigen Schluchten ist dies nicht der Fall. Verlasse dich daher nicht auf die angezeigte Position, sondern lies die Karte auf dem Handy so, wie du sie auf Papier lesen würdest. Die meisten Apps sind für Android und iPhone verfügbar. Die Anwendungen ermöglichen es in der Regel, die zurückgelegte Strecke aufzuzeichnen und auch die angebotenen GPS-Dateien zu jeder unserer Wanderungen einzublenden.

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Brandkraut-Blüte

Hinweis

Die Informationen zu diese Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2023 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor der Webseite, Danke!