Information Corona Virus und Wanderungen

Man darf in Frankreich wieder in die Natur hinaus, aber regionale Beschränkungen können noch aufrecht sein. Es kommt auch vor, dass Strassen- oder Forstarbeiten begonnen wurden und somit manche Zufahrten nicht möglich sind.

Die Wildtiere haben sich ihr Stammgebiet während unserer Abwesenheit wieder angeeignet. Das ist der Moment erst recht keinen Lärm zu machen, auf den Wegen zu bleiben und die Natur so wenig wie möglich zu stören.

Stand 15. August 2020.

Küstenweg von La Londe nach Brégançon

Plage de l'Argentière, Plage de l'Estagnol, Plage de Cabasson

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
mittel
Dauer
3 h 45 min
öffentliche Verkehrsmittel
sehr selten
Rundtour
nein
Schutzhütte
nein
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Zwischen Hyères und Le Lavandou liegen, gut versteckt, die schönsten Strände der Côte d'Azur. Genau genommen befinden wir uns zwischen La Londe und Bormes-les-Mimosas oder präziser gesagt zwischen L'Argentière und Cabasson. Hier sieht man kaum Häuser vom Wanderdweg, es gibt einfache und gute Wegabschnitte, aber auch ein paar Felsen und natürlich zahllose Strände. Diese positiven Aspekte haben auch eine Kehrseite: Man kann keine Runde machen, eine Richtung ist fast neun Kilometer lang und es gibt keine brauchbaren öffentlichen Verkehrsmittel. Aber wenn man sich genug Zeit nimmt und früh morgens startet, kann man die gesamte Strecke in beide Richtungen begehen. Man kann auch nur Teilstücke von beiden Seiten erkunden.

Die hier beschriebene Tour startet in L'Argentière und führt nach Cabasson, man geht also von Westen nach Osten. Der Weg in die andere Richtung ist hier beschrieben: Von Brégançon nach La Londe.

Dieser Küstenabschnitt ist im Winter und im Sommer sehr unterschiedlich. Im Winter sind nur die Parkplätze in L'Argentière und Cabasson geöffnet. Im Sommer gibt es noch weitere beim den Stränden Plage du Pellegrin und Plage de l'Estagnol, sie können nicht sinnvoll für diese Wanderung genutzt werden. Aber so kommen auch wesentlich mehr Menschen auf diesen Küstenbereich. Im Sommer liegen auch viele Boote in den Buchten. Mehr Informationen im Kapitel Parkplätze.

Die Fakten

8,8 km Gesamtstrecke

3 h 45 min Gehzeit

160 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung mittel

Markierung 80% der Strecke

60% leichte Wege

40% am Strand

Gefahren Hitze im Sommer, kein Trinkwasser am Weg

Kinder ja

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Trekkingschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Startpunkts 43.100058,6.324816

GPS-Koordinaten (WGS84) des Endpunkts 43.828188,6.228047

Downloads GPX, KML (Rechtsklick, speichern unter...)

Öffentliche Verkehrsmittel

Man kann nur den Hafen Port de Mirmar mit einem Bus erreichen. Die Linie 7821 verkehrt zwischen Hyères et St. Tropez. Suche nach der Liniennummer unter SUD Mobilité (auch deutsch) für aktuelle Verbindungen. Von der Bushaltestelle geht man an den Hafen vor, links bis zu einem Kanal und diesen queren wir auf einen Steg, der landeinwärts sichtbar ist. Auf der anderen Seite wieder an das Meer hinaus und am Strand nach Osten gehen. Der Strand Plage de l'Argentière ist der Ausgangspunkt der Tour.

Es gibt keinerlei öffentliche Verbindung nach Cabasson.

Zufahrt

Von Hyères kommend, verlässt man die Schnellstrasse beim Kreisverkehr in Richtung La Londe und Les Plages, später gerade aus nach Quartiers Sud Ouest. So umrunden wir La Londe im Süden und an Kreuzungen folgen wir den Hinweisen nach Les Plages, Les Bormettes und L'Argentière. Keinesfalls sollte man nach Miramar fahren. Vor einer geregelten Kreuzung reihen wir uns links ein um nach Argentière Plage zu gelangen. Wir folgen dieser Strasse und diesen Hinweisen bis zu den grossen Parkplätzen am Strand.

Von Cavalaire und Le Lavandou kommend, verlässt man die Schnellstrasse beim ersten Kreisverkehr mit dem Hinweis La Londe. Mitten im Zentrum biegt man bei der geregelten Kreuzung links nach Les Plages ab. Im weiteren Verlauf folgt man den Hinweisen nach Argentière Plage um zu den grossen Parkplätzen am Strand zu gelangen.

Sinnvolle Parkplätze

Hinter dem Strand Plage de l'Argentière befindet sich ein grosser kostenloser Parkplatz, der in mehrere Abschnitte gegliedert ist. Hier beginnt unsere Wanderung. Oben ist die Zufahrt beschrieben. Wenn man früh morgens kommt, kann man möglichst weit vor mach Osten fahren, dort gibt es allerdings eine Höhenbeschränkung.

In Cabasson, also am Ziel der Tour, zahl man rund EUR10 für das Parken. Der private Parkplatz ist ganzjährig geöffnet und von November bis Ende März gratis. Wenn man nur eine Richtung gehen will, macht es Sinn dort am Ziel ein zweites Fahrzeug zu platzieren. Man kommt nach Cabasson über die selbe Zufahrt wie nach L'Argentiere, aber am letzten Kreisverkehr (mit einem alten Trafoturm) fährt man gerade aus in Richtung Fort de Brégançon. Nach rund 10 weiteren Kilometern ist man dort.

Im Sommer, von April bis Ende September, gibt es zwei weitere Parkplätze zwischen den beiden genannten. Sie liegen hinter den Stränden Plage du Pellegrin und Plage de l'Estagnol. Die privat verwalteten Parkplätze kosten ebenso rund EUR10. Man erreicht sie über die Strasse zwischen L'Argentiere und Cabasson. Normalerweise braucht man sie nicht für diese Tour. Im Winter sind diese Parkplätze gänzlich gesperrt und man kommt nur zu Fuss zu den Stränden.

Photo alle Rechte vorbehalten © von André M. Winter (Quelle)
Keine Vervielfältigung ohne schriftlicher Zustimmung des Autors zulässig. Die Erlaubnis zur Verwendung unter Provence-Guide.net wurde freundlicherweise am 14. April 2020 erteilt. (id4910)

Schirmföhren der Plage de l'Estagnol und die Burg Brégançon

Photo alle Rechte vorbehalten © von André M. Winter
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Felsen am Cap de l'Estagnol

Tipps

Wie weiter oben erwähnt, wird hier nur die Strecke von L'Argentière nach Cabasson beschrieben. Der Rückweg erfolgt auf der selben Strecke. Dies ist unter Von Brégançon nach La Londe dargelegt. Man kommt bei vielen verschiedenen Stränden und Kaps vorbei und man erinnert sich nicht immer wo man vom Strand wieder auf den Weg kommt, dafür kann die Beschreibung in die Gegenrichtung hilfreich sein.

Beide Richtungen machen zusammen fast 18 Kilometer aus, aber da man den ganzen Tag unterwegs ist, ändert sich auch die Position der Sonne und dadurch erscheinen die Buchten und Felsen auf beiden Richtungen grundlegend anders.

Im Sommer gibt es Bars und Duschen an den grossen Stränden mit Zufahrt, im Winter gibt es keinerlei fussläufige Verpflegung am Ausgangspunkt, unterwegs und am Ziel. In L'Argentière und Cabasson befinden sich ganzjährig geöffnete Toiletten.

Es ist vielleicht wichtig, die Ortsnamen von Cabasson und Brégançon zu entwirren. Es gibt einerseits das grosse Weingut mit dem Schloss Château de Brégançon und anderseits die Festung Fort de Brégançon am Felsen im Meer. Dazwischen liegt der Weiler und der Strand Cabasson.

Die Photos auf dieser Seite stammen von verschiedenen Jahren und Saisonen.

Die Abschnitte

  1. Plage de l'Argentière - Plage de l'Estagnol: sieser Abschnitt ist länger, wir wollen aber am schönen Strand von L'Estagnol oder auf einen der beiden Kaps eine grössere Pause einlegen.
  2. Plage de l'Estagnol - Plage de Cabasson: der kürzere Abschnitt umfasst Strände, die im Sommer vielleicht weniger überlaufen sind.

Abschnitt 1: Plage de l'Argentière - Plage de l'Estagnol

3,7 km ... 1 h 25 min 60 m 60 m einfach

5% am Strand, ohne Markierung

15% leichte Wege, mit wenig Markierungen

5% am Strand, ohne Markierung

10% leichte Wege, mit wenig Markierungen

5% am Strand, ohne Markierung

5% leichte Wege, mit wenig Markierungen

15% am Strand, ohne Markierung

30% leichte Wege, mit wenig Markierungen

10% am Strand, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Plage de l'Argentière, 0m
  • Rund neun Strände und ebenso viele Kaps die zwischen 10 und 30 Meter hoch sind
  • Plage de l'Estagnol Ouest, 0m

Wir starten gleich mit einer Reihe von Stränden und Kaps, die sich abwechseln.

Wir gehen direkt von den Parkplätzen auf den Strand vor und am Wasser nach links und nach Osten. Wir kommen zu einem ersten felsigen Gebilde, das Kap Pointe de l'Argentière ist jedoch ziemlich klein.

Ein Weg mit Treppenabschnitten führt über das Kap. Oft geht man unter Schirmföhren auf einer Felsstufe über dem Wasser entlang.

Man kann auch direkt am Wasser das Kap unrunden, wenn das Meer ruhig ist. Das Schild verbietet nur das Fischen, nicht den Durchgang.

Photo alle Rechte vorbehalten © von André M. Winter (Quelle)
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Vom Strand zum Kap Pointe de l'Argentière

Die Photos mit den dunklen Wolken wurden an einem Februartag aufgenommen.

Vor dem Ende des Kap führt der Weg zum Wasser hinunter und über einige Stufen. Hier findet man kleine Schotterstrände.

Photo alle Rechte vorbehalten © von Alex Medwedeff (Quelle)
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Treppen am Weg auf dem Kap Pointe de l'Argentière

Weiter vorne werden die Felsen weniger hoch und es geht flach hinaus auf den Strand Plage du Pellegrin. Es handelt sich um einen der grössten Strände dieses Küstenbereichs. Im Sommer findet man im Ostteil eine Bar und wohl auch viele Leute weil es hier eine direkte Zufahrt gibt.

Das Photo wurde Ende März aufgenommen.

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Strand Plage du Pellegrin

Dieser Strand kann im Winter und nach Gewittern Bacheinmündungen aufweisen, die nur barfuss zu queren sind.

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Querung des Bachs Ruisseau du Pellegrin im Winter

Bäume können sich auch sehr weit hinaus zum Wasser beugen.

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Eine Schirmföhre neigt sich auf den Strand Plage du Pellegrin

Am östlichen Ende des Strands gehen wir links die Treppe hoch. Der Wanderdweg überschreitet nun das erste Kap der zergliederten Pointe du Pellegrin. Wir bleiben am markierten Weg, der nun später näher an der Felskante entlang geht und zu einem Aussichtspunkt mit einer kleinen Mauer führt.

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Eine geneigte Föhre am Aussichtspunkt der Pointe du Pellegrin

Flach geht es anschliessend zum kleinen Strand Plage de la Pointe du Pellegrin hinab. Er ist meist mit Neptungräsern bedeckt. Diese natürlichen Ablagerungen schützen den Sandstrand davor, vom Meer abgetragen zu werden. Diese Haufen sind stabil, aber weich. Es ist lustig darauf zu gehen. Wenn sie nass sind, verbreiten sie allerdings einen starken marinen Geruch, den man am Mittelmeer nicht so oft wie am Atlantik hat.

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Grosse Ablagerungen von Neptungras am Strand der Pointe de Pellegrin

Nach diesem kleineren Strand kommen auf die grössere Landspitze am Kap Pointe du Pellegrin. Unten am Wasser liegen ein paar Buchten mit Schotterstränden, sie sind aber nur kraxelnd am Wasser erreichbar

Der Weg führt nun auch und auf Forststrassen des Weinguts Léoube weiter. Zäune und Absperrungen lassen uns keinen anderen Weg vorwärts. In einer langgezogenen Linkskurve kann man rechts auf ein Landspitze vorgehen.

Oben links, im Landesinneren, steht die Kapelle St. Georges auf einem Hügel. Sie ist allerdings nicht erreichbar weil sie auf dem Privatgrund des Weinguts liegt.

Am Photo sieht man weiter vorne auch den Strand Plage de la Chapelle St. Georges, er ist ebenso teilweise durch Seegräser bedeckt. Der markierte Weg führt oben herum, aber auf kleinen Pfaden kann man hinab steigen.

Der normale Weg führt weiter nach Osten. Er wechselt zwischen Abschnitten in der der Machia und auf Forststrassen.

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Bucht nördlich der Insel Île de Léoube und die Kapelle St. Georges

Unser Weg erreicht ein weiteres flaches Kap. Vorne liegt der kleine Strand Plage de l'Île de Léoube, auch er ist nur über steile Pfade erreichbar.

Man geht besser auf den grossen Strand Plage de Léoube vor. Er ist sehr lang und hat keinerlei Autozufahrt. Viele Schildern warnen davor ins Landesinnere zu gehen. Das Inselchen vorne heisst Îlot de Léoube.

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Strand Plage de Léoube

In der selben Bucht befindet sich südlich ein weiterer kleiner Strand. Man gelangt über eine gehobelt wirkende Felspassage, die ganz einfach zu begehen ist, dorthin.

Hier sind auch einige Boote das ganze Jahr über festgemacht.

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Felsiger Abschnitt zwischen den beiden Stränden in der Bucht Léoube

Wie nach anderen Stränden, müssen wir auch hier anschliessend in die Macchia hoch.

Das Cap de Léoube weist zwei Landspitzen auf. Wir gehen oben am Rande der ersten entlang. Weiter vorne sehen wir eine Plattform am Wasser schwimmen. Es handelt sich um ein Leuchtfeuer, die Plattform dreht allerdings frei im Spiel der Wellen und des Winds. Oft sieht man darauf Möwen und Kormorane.

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Schwimmende Plattform vor dem Cap de Léoube

Anschliessend führt uns der Weg etwas weiter ins Landesinnere. Über Stufen geht es auf eine alte Forststrasse und dort nach rechts. Von Zeit zu Zeit können wir durch das Geäst der Bäume bis Brégançon blicken.

Nur 50 Meter weiter vorne weisen uns Markierungen darauf hin, links bergab zu gehen. Aber es gibt auch einen Weg gerade aus weiter nach Süden. Er ist durch eine einfache Kette abgesperrt (Photo).

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Wegkurve am Cap de Léoube und der Pfad zur Militäranlage

Geht man hier weiter, kommt man recht schnell zu einer alten Festungsanlage, der Batterie de Léoube. Die Basis stammt aus dem 18. Jahrhundert, Verbesserungen wurden bis 1841 durchgeführt. Schilder weisen darauf hin, dass das Gelände nach wie vor ein militärisches Sperrgebiet ist.

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Tor der Festung Batterie du Cap de Léoube

Man kann nicht hinein, aber das Umrunden nach links ist möglich, so sieht man stellenweise auch in das Innere. Weiter vorne kommt man zu einem hohen Steilabfall, aber die Aussicht ist durch Bäume recht verstellt.

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Îlots de l'Estagnol und Brégançon

Wir kehren zur Abzweigung zurück und gehen den markierten Weg abwärts. Recht schnell kommen wir so in die Bucht Anse de la Cousterette. Sie besteht aus einem kleinen Strand im Westen und einer flachen Felsbucht dahinter im Osten. Beide sind teilweise mit Meergräsern bedeckt.

Der markierte Weg führt etwas weiter hinten herum, aber man kann auch an der Wasserlinie voranschreiten. Weiter vorne sieht man schon den Felsen von Brégançon und dem Endziel der Wanderung.

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Cap de la Cousterette

Vom Strand sehen wir auch das folgende felsige Kap. Der Weg führt zuerst etwas durch einen dichten mediterranen Wald, wechselt aber später an die Felskante mit Aussicht auf das Meer. Vom Kap sehen wir dann voll auf einen Höhepunkt der Tour, der Bucht Anse de l'Estagnol, die gut geschützt zwischen zwei felsigen und zerklüfteten Landzungen liegt.

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Îlots de l'Estagnol und Fort de Brégançon

Wir kommen nicht gleich hinunter an den Strand, wir müssen Warten bis eine Treppe hinab führt.

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Schirmföhren der Plage de l'Estagnol und das Château de Brégançon

Der Strand ist im Winterlicht einfach idyllisch, im Sommer kann er allerdings sehr voll werden. Wir brauchen wohl nicht erwähnen welche Saison wir bevorzugen. Im Sommer hat eine Bar unter den Föhren in der Mitte des Strands geöffnet.

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Panorama des Strands Plage de l'Estagnol

Im Winter kann man hier auch Esel antreffen. Sie halten denn Bereich zwischen dem Strand und den Weinreben von Gestrüpp frei.

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Esel der Provence

Abschnitt 2: Plage de l'Estagnol - Plage de Cabasson

5,1 km ... 2 h 15 min 100 m 100 m einfach

15% leichte Wege, mit wenig Markierungen

<5% am Strand, ohne Markierung

15% leichte Wege, mit wenig Markierungen

15% am Strand, mit wenig Markierungen

5% leichte Wege, mit wenig Markierungen

<5% am Strand, ohne Markierung

15% leichte Wege, mit wenig Markierungen

15% am Strand, mit wenig Markierungen

5% leichte Wege, mit Markierung

10% am Strand, mit wenig Markierungen

Die Anhaltspunkte

  • Plage de l'Estagnol West, 0m
  • Eine Reihe von mindestens sieben Stränden und ebenso vielen Kaps, letztere steigen zwischen 5 und 20 Meter vom Meeresspiegel an.
  • Plage de Cabasson, 0m

Dieser Abschnitt ist etwas kürzer als der erste. Vielleicht sind die Strände hier im Sommer weniger voll.

Wir schreiten nun diesen anderen langen Strand nach Osten ab. Man kann mehrmals auf einen Weg weiter hinten unter den Föhren wechseln. Oder aber man bleibt am Wasser, dann muss man eventuell über ein paar flache Felsen steigen und zuletzt trotzdem zum Weg hoch gehen.

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Kleine Strände kurz vor dem Cap de l'Estagnol

Nun ist das Le Cap de l'Estagnol zu überschreiten, dieser Felsabschnitt ist besonders stark zerklüftet. Hier kann man auch wunderbare Sonnenuntergänge beobachten, auch wenn das in Zusammenhang mit einer Tagestour zeitlich schwer zu organisieren ist. Das Photo am Kopfende der Seite wurde an einem Dezemberabend aufgenommen.

Die Felsinseln Îlots de l'Estagnol liegen vor dem Kap. Hinten sieht man nun auf das Fort de Brégançon zur Gänze.

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Îlots de l'Estagnol, Brégançon und Port-Cros im Hintergrund

Landeinwärts steht das Château de Brégançon. Hier gibt es sehr guten Wein, vor Ort kann man auch in der Nebensaison direkt beim Erzeuger einkaufen.

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Château de Brégançon

Man kann sich hier kaum sattsehen. Trotzdem führt der Weg weiter nach Osten. Dabei bleiben wir nun immer nahe am Wasser. Über kleine Strände, Felsbuchten und auch sehr gerade Abschnitte kommen wir unserem Ziel näher.

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Felsbuchten von Niouvelles

Weiter vorne gehen wir einem weiteren kleinen Strand entlang.

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Strand Plage de l'Îlot du Jardin

So kommen wir auf den grösseren Strand Plage du Domaine de Brégançon. Er ist naturbelassenen, dahinter sieht man allerdings tote Bäume, welche der Waldbrand von 2017 hinterlassen hat.

Über ein paar Felsen geht es in den zweiten Teil der Bucht. Wir gehen direkt an der Wasserlinie und anfangs existiert noch ein angelegter Weg. Dahinter geht es direkt über Felsrippen weiter zum Strand Plage de la Villa de Brégançon.

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Blick zum Strand Plage de la Villa de Brégançon

Nach diesem weiteren Strand folgt natürlich ein weiterer Felsbereich. Zuerst kommen wir bei einer Steinhütte am Kap Pointe de la Mère Dieu vorbei.

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Steinhütte am Kap Pointe de la Mère Dieu

Dahinter kommen wir zu einer halbkreisförmigen Bucht. Im Südosten liegt ein kleiner privater Hafen, der allerdings schon länger nicht mehr genutzt wird.

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Hafen in der Bucht Anse de la Vignasse

Das Kap Pointe de la Vignasse trennt uns vom letzten Strand der Tour. Direkt am Felsen steht geschrieben, dass man an der Küste über die Felsen gehen soll. Es gibt keinen rechten Weg, man sucht die beste Route über die Felsen knapp über der Wasserlinie.

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Felsküste des Kaps Pointe de la Vignasse

Weiter vorne zieht der Weg ein klein wenig hoch und folgt einem alten Zaun. Wir kommen auch bei sehr viel Totholz vorbei. Der Pfad wechselt oft den Verlauf in diesem Waldbrandgebiet von 2017.

Wenn wir bei einem grossen gemauerten Grenzstein ankommen, stehen wir vor dem Strand Plage de Cabasson.

Wir sind am Ziel angelangt. Vor uns liegt die Festung Fort de Brégançon. Es handelt sich um die um eine Ferienresidenz des französischen Präsidenten. Wenn er anwesend ist, patrouillieren Polizisten am Strand und die Marine kreuzt vor der kleinen Felsinsel.

Etwa in der Mitte des Strands liegt die Abzweigung zum Parkplatz von Cabasson.

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Fort de Brégançon

Quelle und weiterführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Le Lavandou, Corniche des Maures, Parc national de Port-Cros", Massstab 1:25000, 3446ET.

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Ein Segelboot vor dem Strand Plage de l'Estagnol

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Sonnenuntergang vor Giens, im Winter vom Cabasson gesehen

Die Informationen zu dieser Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2019 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor, Danke!