Wanderung abseits der ausgetretenen Pfade von Provence-Guide.net - [de|fr]

Kapelle Notre-Dame de Constance

Wanderung um Bormes les Mimosas mit Meeresblick

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
einfach
Dauer
2 h
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
Unterstand
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Der Ort Bormes-les-Mimosas betreibt gutes touristisches Marketing, das Dorf ist immer blumengeschmückt und auch sonst sehr herausgeputzt. Es stimmt schon, dass die Lage mit der Aussicht auf die Bucht und die Inseln von Hyères reizvoll ist. Da auch die Gassen der Altstadt sehenswert sind, startet dieses Tour im Ortszentrum. Das Dorf ufert noch nicht zu weit in die Hügeln aus, so kann man recht schnell in die Natur hinaus und durch den Eichenwald hoch zu einer alten Kapelle. Das ist unser erster Abschnitt mit schattigen Plätzchen und einer einmaligen Aussichtsplattform als Belohnung. Der Abstieg ist in einer etwas längeren Runde auf einem einfacheren Fahrweg angelegt. Hier bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke in das Massif des Maures, zum Meer und auf die Inseln.

Die Fakten

4,6 kmGesamtstrecke

2 hGehzeit

200 mGesamthöhenunterschied

Orientierungeinfach, ein kurzer Abschnitt weglos

Markierung80% der Strecke

40% Forststrassen

35% Gassen

20% leichte Wege

5% Treppen

GefahrenHitze im Sommer, kein Wasser am Weg ausserhalb der Stadt

Kinderja

praktischPicknick-Zeug

notwendigBergschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.150809,6.344332

Downloads GPX, KML (Rechtsklick, speichern unter...)

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Station am Kreuzweg zur Kapelle Notre-Dame de Constance

Diese Kreuzwegstation kennzeichnet den Einstieg in den Weg zur Kapelle und damit lassen wir das Dorf hinter uns.

Öffentliche Verkehrsmittel

Im diesem Bereich der Küste liegt die Zuglinie weit im Hinterland, aber es gibt mehrere Buslinien zwischen Saint-Raphaël oder Saint Tropez einerseits und Toulon oder Hyères andererseits. Unbequeme Nebenwirkung dieser schnellen Busverbindungen: sie fahren nicht hinauf in die Altstadt von Bormes, sondern fahren nur in den neuen Ortsgebiet von Le Pin unten im Tal. Von der Station gleichen Namens fährt die Linie 8816 ins Dorf hinauf, dies jedoch nur rund 6 mal pro Tag. Informationen und Fahrpläne unter varlib (nur französisch).

Zu Fuss kommt man über diese zwei Varianten hinauf ins Dorf:

Zufahrt

Der Start befindet sich beim Gemeindeamt (Mairie) von Bormes-les-Mimosas, im Osten der Altstadt.

Von der D559, der Küstenstrasse im Département Var, über die Kehren der D41 in das Dorf Bormes hochfahren und der Ausschilderung zum Parking Saint-François folgen, das ist im Osten unterhalb des grossen Platz beim Gemeindeamt.

Wenn man von Collobrières kommt am Friedhof vorbei und im Anschluss bei der Kapelle Saint François links halten. Man ist im Osten des Dorfs und gelangt direkt zum selben Parkplatz.

Sinnvolle Parkplätze

Der kostenlose Parkplatz St. François befindet oberhalb des Dorfs. Im Sommer unbedingt den Mittwoch meiden, da ist Markttag in Bormes. Weitere Stellplätze beim Friedhof an der Strasse nach Collobrières.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Bormes vom grossen Platz beim Gemeindeamt gesehen

Tipps

Der Weg hoch zur Kapelle ist steil und südseitig. Normalerweise versuche ich bei solchen Touren den Anstieg anders anzulegen, aber dieser Weg weist eine alte und recht holprige Pflasterung mit Natursteinen auf. Die ist zwar optisch schön, aber halsbrecherisch im Abstieg. Bergauf geht es jedoch wesentlich besser.

Die Tourismuswerbung der Ortschaft ist etwas überbordend was die Mimosen betrifft. Es gibt tatsächlich einige, vor allem gepflanzt im Dorf, aber in den umliegenden Wäldern sieht man die auffällige Pflanze selten. Die Runde lohnt also zu allen Jahreszeiten, es ist nicht nötig sich nach der Mimosenblüte zu richten.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Kapelle St. François de Paule in Bormes

Die Tour ist einfach, gut markiert und ausgeschildert. Man findet entweder weiss-rote Markierungen der Weitwanderwege (GR), braune Schilder im Ortsbereich zu den kulturellem Sehenswürdigkeiten oder Pfeile der Wanderwege der Gemeinde (Foto, "Circuit pédestre n°7 Notre Dame de Constance, Parc du Mimosa").

Das ganze Massiv ist einer starken Waldbrandgefahr ausgesetzt. Im Sommer, aber auch zu anderen Zeitpunkten, wenn Trockenheit und starker Wind zusammentreffen, wird der Zutritt zu den Waldmassiven geregelt, eingeschränkt oder verboten. Das kann das Fahren und Parken auf Strassen betreffen, aber auch das Begehen von Wanderwegen. Infos unter www.var.gouv.fr (nur im Sommer, auch auf Deutsch, Suche: Accès aux massifs forestiers).

Die Abschnitte

  1. Anstieg durch die Stadt zur Burg und weiter durch den Wald zur Kapelle.
  2. Abstieg via Cuberte auf einem breiten Waldrücken.
  3. Abstieg in die Stadt und retour zum Gemeindeamt.
Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Kennzeichung des Wegs Nummer 7

Wir folgen hauptsächlich der unteren Markierung.

Abschnitt 1: Bormes - Chapelle ND de Constance

1,5 km ... 1 h 160 m 0 m einfach

45% Gassen, mit Markierung

10% Treppen, mit Markierung

45% leichte Wege, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Platz vorm Gemeindeamt und Kapelle Saint François, 150 m
  • Kirche Sainte-Trophyme
  • Kleiner Kakteenpark und Terrasse bei der Burg
  • Aufstieg zur Kapelle Notre Dame de Constance, 315 m

Anstieg durch die Stadt und anschliessend über den Kreuzweg.

Anfangs geht es durch das Dorf mit einigen sehenswerten Stationen. Im Anschluss allerdings steil durch den Wald zur Kapelle.

traverse = Durchgang
château = Burg
office du tourisme = Touristinfo
vers = nach
église = Kirche
chapelle = Kapelle

Am grossen freien Platz beim Gemeindeamt sollte man kurz nach Süden (in Richtung Gemeindeamt) schauen, um eine bessere Aussicht auf das Dorf und seine bunten Häuser zu haben. Oberhalb der letzten Dorfhäuser stehen grosse Schirmföhren, darunter verbirgt sich eine alte Burg. Hier kommen wir später im Anstieg vorbei.

Den Platz nach Norden verlassen. Gegenüber der Strasse kann man kurz zur Kapelle St. François de Paule und ihrem kleinen Park gehen.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Veronika Schnablegger (Quelle)

Haarnadelkurve in Bormes-les-Mimosas

Unten gerade aus zum Kirchturm vorgehen

Anschliessend links an der Hauptstrasse hinab und gerade aus ins Dorf über den Place Gambetta. Rechter Hand befindet sich hier das Tourismusbüro, wo auch eine Faltkarte mit Wanderungen dieser Region verlauft wird. Die Wanderung Nummer 7 dieser Karte dient als Basis dieser Tourenbeschreibung.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Place Gambetta in Bormes

Das Tourismusbüro (office de tourisme) befindet sich rechts.

Geht man geradeaus über den Platz, sieht man weiter vorne eine Palme und ein Schild weist rechts zur Burg (Château) und zur Kapelle (Chapelle) hin. Wir gehen aber links, um die Kirche Sainte Trophyme aus dem 18. Jahrhundert anzusehen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Palme vor der Kirche von Bormes les Mimosas

Hier links!

Vom Kirchplatz mit dem Kircheneingang im Rücken rechts die Treppe hoch. Oben wieder rechts und gleich scharf links in die Avenue des Lauriers Roses abbiegen und weiter hochgehen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Der Kirchenvorplatz von Sainte-Trophyme in Bormes

Die Treppe im Vordergrund aufwärts.

Kurz danach zweigen wir rechts auf die Traverse du Château ab. Das ist eine Abkürzung der Strasse und reliefbedingt ein Treppenweg und keine Querung ("Traverse"). Am halben Weg gibt es links einen kleinen öffentlichen Park in dem viele Kakteen und andere wärmeliebende Pflanzen zu finden sind.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Aufgang zur Burg rechts

Am Ende der Treppe links findet sich eine letzte Pausenmöglichkeit mit guter Aussicht auf der Terrasse neben der Burg (die man nicht besichtigen kann).

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Place de la Traverse du Château

vers = nach
oratoire = (hier) Station
chemin de croix = Kreuzweg
traverse = Durchgang
château = Burg
vue = Aussicht

Man sieht nicht viel von der Burg, also kehren wir ihr sprichwörtlich den Rücken und suchen die steilste ansteigende Strasse, der Chemin de Constance ist unsere Wahl (Foto). Einfach gerade hinauf bis sich die Strasse in eine noch steilere betonierte Feuerwehrstrasse verwandelt. Das ist die Piste de Fontone, hier kommt man zurück, wenn man die Abkurzung der Tour wählt, siehe auch unter Wassertank von Fontone für nähere Angaben hierzu.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Anstieg über den Chemin de Constance

Noch einige Meter diese steile Betonstrasse weiter hinauf gehen und rechts eine Kreuzwegstation und Markierungen unter den Bäumen suchen. Für den Einstieg muss man kurz über den Fels (Foto), anschliessend wird der Weg einfacher.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Ruppiger Einstieg in den Kreuzweg oberhalb von Bormes

Man erkennt sofort den sehr alten Weg, der in Kehren stetig und konsequent ansteigt. Dieser Kreuzweg ist mit Natursteinen befestigt, teilweise in der Calade-Methode, wo Steine senkrecht verankert werden, um in steileren Abschnitten nicht abzurutschen, wie dies flach liegende Platten machen würden. Der Weg ist nicht gut in Schuss, die Steine sind unregelmässig und man stolpert leicht. Allerdings geht es im Aufstieg wesentlich leichter als im Abstieg. Startet man früh morgens, wird es hier weniger heiss. Es gibt zwar Schatten, allerdings nur abschnittsweise.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Calade zur Kapelle Notre-Dame de Constance

chapelle = Kapelle
de = von
oratoire = (hier) Station
chemin de croix = Kreuzweg
vue = Aussichtspunkt

Man sieht kaum etwas von der Kapelle bevor man direkt davor steht. Nach einer letzten Kreuzwegstation erkennt man links den Aussichtspunkt und rechts die Kapelle.

Wie oft in der Provence hat sie eine kleine, offene Vorhalle mit Bänken, wo man sich auch unterstellen kann.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Letzte Treppe zur Kapelle Notre-Dame de Constance

Die Kapelle wurde im 12. Jahrhundert auf den Ruinen eines Diana-Tempels errichtet. Die kleinen Fenster waren lange zugemauert und wurden bei der Renovierung 1987 wieder geöffnet.

Sie ist nur geöffnet, wenn ein Freiwilliger Aufpasser oben ist. Das ist meistens an Feiertagen und an schönen Tagen im Winter der Fall. Das Tourismusbüro am Hinweg kann dazu Auskunft geben.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Windschwiefes Kirchenschiff der Kapelle N-D de Constance

Abschnitt 2: ND de Constance - Mont des Roses

1,5 km ... 25 min 0 m 130 m einfach

20% leichte Wege, mit wenig Markierungen

80% Forststrassen, mit Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Die Aussicht von der Felskanzel bei der Kapelle geniessen
  • Über die Treppen unter dem Aussichtspunkt absteigen
  • Über alte Pfade und Forststrassen absteigen
  • Den langen Bogen über Cuberte absteigen

Die Abstiegsroute macht einen weitaus längeren Bogen als der Anstieg. Man hat immer wieder gute Aussicht auf die Bucht (Rade de Bormes). Im Winter kann man hier einige blühende Mimosen bewundern und Kniegelenke sowie Knöchel freuen sich über einen weniger steilen Rückweg.

vers = nach
vieux chemin = alter Weg
chapelle = Kapelle
vue = Aussicht
escalier = Treppen
ruines = Ruinen
réservoir rouge = roter Wassertank

Man sieht die Kapelle von unten nicht, weil sie rundum mit Bäumen umgeben ist. Deswegen braucht es auch eine Aussichtskanzel um von diesem hohen Punkt ins Tal zu sehen. Sie befindet sich auf einem kleinen Felsen, zu dem ein einfacher Weg hinaufführt (Bild).

Das "Loch" zwischen den Felsen in der Bildmitte ist zu beachten, wir brauchen es für den weiteren Verlauf unserer Tour!

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Aussichtspunkt bei der Kapelle Notre Dame de Constance

Auf der kleinen Plattform ist ein Orientierungstisch angebracht, der die Aussicht erklärt. Entlang der Küste sieht man vom Cap Nègre im Osten bis nach Hyères im Westen. Aber auch die Wälder des Massif des Maures überblickt man gut.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Panoramatisch bei der Kapelle

Für den Abstieg muss man nicht die markierten langen Schleifen der Forststasse nördlich der Kapelle auslatschen. Man kann direkt vom Aussichtspunkt hinunter und so die erste Kehre abkürzen: vom Panoramatisch zurück zur Kapelle schauend sieht man links unten Stufen, die unter die Plattform zu führen scheinen. Wir gehen also von der Aussichtsplattform hinunter und dort, wo das linke Geländer endet, klettern wir links leicht über den Fels zu ebendiesen Treppen ab. Sie führen in mehreren Abschnitten an Hausruinen vorbei, nach der letzten landen wir beim Ende einer Forststrasse. Hier geht es rechts und schnell in eine Kehre der grösseren Forststrasse hinaus (roter alter Tank rechts). Nun die Forststrasse gerade aus weiter bergab gehen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Treppen als direkter Weg bergab

Eine zweite Schleife kürzt man ab, indem man in der nächsten Linkskehre gerade aus weitergeht. Die als Sentier N°7 markierte Runde führt hier ebenso gerade weiter, ein Wegweiser steht im Schatten in der Bildmitte.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff

Forststrasse, von der der Weg in der Kehre geraseaus weiterführt

Es handelt sich wieder um einen alten mit Steinen gepflasterten Pfad. Bei einer Verzweigung im Verlauf links halten. Im Winter kann es hier dunkel und kalt sein.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Alter gepflasterter Weg im Eichenwald

Wenn der gepflasterte alte Weg (am Foto rechts) auf eine Forststrasse triff, auf dieser rechts bergab weiter und kurz darauf scharf nach links (am Bild weiter hinten). Das ist die Feuerwehrstrasse A640, auf der wir nun länger unterweg sind.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Kreuzungen von Forststrassen nördlich der Kapelle N.-D. de Constance

Die Tour geht nun auf der breiten Forststrasse weiter geradeaus. Beim grünen Wassertank (Foto) kann man die Runde allerdings über die steile Piste de Fontone abkürzen. Man kommt damit direkt zum betonierten Abschnitt beim Beginn des Kreuzwegs.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Tank an Piste de Fontone

#

réservoir vert = grüner Wassertank
de la chapelle = von der Kapelle
vers = nach
château de Bormes = Burg von Bormes
bancs en pierre = Natursteinbänke
château d'eau = Wasserspeicher
avec vue = mit Aussicht
ancienne antenne = ehemaliger Sender

Ein Stück weiter folgt wieder ein Schotterweg nach links. Dieser führt zu einer gemauerten Zisterne. Geht man über die Stufen hinauf, hat man einen Rückblick über den gesamten Aufstieg vom Dorf bis zur Kapelle. Die Schotterstrasse führt zwar auch hinab ins Dorf, sie ist aber privat und oft abgesperrt.

Es ist lohnend, einen Blick in den Wald rundherum zu werfen. Hier stehen natürliche Hinkelsteine verstreut wie Säulen herum. Sie stehen wie der Felskamm Crête du Caroubier (den wir kurz darauf queren werden) senkrecht und trotzen so der Erosion.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Wasserbehälter von Cuberte

Der Wald neben der Forststrasse wir nach und nach lichter und wir sollten bald den Sendemast und das Ende der Strasse des Lotissement du Mont des Roses sehen (Foto). Wir wenden uns noch davor nach links und gehen weiter bergab. Der Sockelrest einer älteren Antenne (noch in aktuellen Karten vermerkt) ist anschliessend rechts unterhalb der Forststrasse zu erkennen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Mast am Mont des Roses

Abschnitt 3: Mont des Roses - Bormes

1,6 km ... 35 min 40 m 70 m einfach

40% Forststrassen, mit Markierung

60% Gassen, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Weiter die Forststrasse bergab
  • An der Asphaltstrasse links
  • Aufwärts zurück ins Dorf und zum Ausgangspunkt

Wir beginnen nun den Rückweg ins Dorf und in die Zivilisation. Vor dem Dorf gibt es einen kurzen Gegenanstieg.

Hier ist man mehr der Sonne ausgesetzt und es ist kaum Schatten zu finden. Dieser Bereich heisst Parc des Mimosas und von Ende Jänner bis Februar kann man hier blühende Mimosen sehen. Es finden sich jedoch nicht besonders viele Bäume. Wenn man zu dieser Zeit in der Gegend ist, empfehle ich die Tour östlich des Estérel-Massifs: Die Mimosen im Massif du Grand Duc.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Forststrasse im Parc des Mimosas

Im Abstieg sieht man Bormes-les-Mimosas wieder aus einem anderen Winkel! Das herausragende Haus am Kamm ist das Gemeindeamt, unser Start- und Endpunkt.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Blick auf Bormes von der Forststrasse im Parc des Mimosas

château = Burg
office du tourisme = Touristinfo
vers = nach
chapelle = Kapelle

Die Forststrasse führt uns auf den asphaltierten Chemin de la Verne hinab, hier links bergauf ins Dorf ansteigen. Dort in der selben Strasse weiter, sie ändert jedoch ihren Namen und heisst nun Rue Carnot (photo). Noch weiter vorne folgen die Geschäfte mit Andenken und die Kirche Sainte-Trophyme, die wir vom Hinweg kennen.

Rue Carnot in Bormes so wie wir sie am Rückweg sehen

Wir queren auch wieder den Place Gambetta und kommen zur Kehre der Hauptstrasse mit den einladenden Bistrots und Restaurants. Das ist der richtige Zeitpunkt für einen Genuss-Abstecher!

Quelle und weiteführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Le Lavandou/Corniche des Maures/Parc National de Port-Cros", Massstab 1:25000, 3446ET.

Place Gambetta am Rückweg gesehen

Die Informationen zu dieser Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2015 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor, Danke!