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Chapelle Mère-Église in de Saint-Disdier

Kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeit

Besuchszeit
10 min
Kapelle
Aussichtspunkt

Dieses Juwel liegt in einem wenig bekannten Tal in einem Hang versteckt. Die Kirche ist im puren romanischen Stil ausgeführt, das Hauptdach mit Steinplatten gedeckt, die runden Apsiden sind reetgedeckt. Diese Merkmale sind es wert, den langen Anfahrtsweg auf sich zu nehmen. Alle Zufahrtsstrassen bieten jedoch Ausblick auf herrliche Gebirgsgegenden. Aus dem Norden kommt man zum Beispiel durch die Schlucht der Souloise, aus dem Süden kann man über den einsamen Pass Col du Noyer in das Hochtal gelangen.

Öffentliche Anreise

Es gibt keine regelmässige öffentliche Anbindung. Um Sommer ist die Linie S10 des Verbands 05 Voyageurs (auch englisch und italienisch) vom Bahnhof Veynes unterwegs, um das grosse Gebiert des Dévoly recht mangelhaft zu erschliessen. Wenn man bei der Haltestelle Rioupes aussteigt, kann man in ca. 90 Minuten zur Kirche gehen. Nach Norden gehen, nach rund 30 Minuten erblickt man bereits das alte Gebäude.

Anfahrt mit dem Auto

Es gibt drei Mögliche Wege auf das Plateau:

Von Veynes zuerst in Richtung Gap, aber dann nach St. Etienne en Dévoluy abzweigen. Oben am Plateau weiter nach Corps, Agnières und Saint-Disdier. Im Weiler Les Baraques fährt man wieder kurz nach St. Etienne en Dévoluy und Saint-Disdier, dann ist Mère-Église ausgeschildert.

Aus dem Champsaur-Gebiet im Osten peilt man den Ort Le Noyer an und fährt zum gleichnamigen Pass hoch (Col du Noyer). Weiter nach St. Etienne en Dévoluy und von dort nordwärts bis Saint-Disdier.

Von Norden und Corps fährt man über den Staudamm Barrage du Sautet und dann durch die Schlucht Gorges de la Souloise auf das Plateau bis Saint-Disdier.

Die Kirche befindet sich östlich am Hang über dem Dorf, die Strasse D520 beginnt 600 Meter südlich des Orts.

Parken

Man bleibt direkt bei der Friedhofsmauer stehen oder etwas weiter vorne rechts.

Der kurze Fussweg

Man kann vom Dorf La Ribière unten zu Fuss ansteigen: Von der unteren Kirche über die Brücke und rechts. Keine 25 Meter weiter geht es links steiler bergauf. Dieser Weg geht in den Kreuzweg zur Kirche über. Es handelt sich im 100 Höhenmeter, die in 20 Minuten leicht bewältigt werden können.

Beschreibung

Die Kirche heisst eigentlich Chapelle des Gicons, wird aber Mère Église genannt. Das Einrichtungsjahr ist unbekannt, man geht aber vom 12. Jahrhundert aus. Der Kirchturm ist aus leichterem Tuff gefertigt und hat mehrere Öffnungen, die mit Figurenköpfen geschmückt sind.

Die Kirche ist nur sehr selten geöffnet, man kann sich in den Tourismusbüros (Offices de tourisme du Dévoluy) erkundigen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Mère Église von Saint-Disdier

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Der Kirchturm aus Kalktuff

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Grand Ferrand, Petit Ferrand und Tête de l'Aupet

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Friedhof und hinten die Berge Rocher Rond und Rocher Courbe

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Grand Ferrand hinter dem Kirchturm

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