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Halbinsel von Saint-Mandrier

Wilde Natur mitten im Stadtgebiet

Typ
Wanderung
Schwierigkeit
mittel
Dauer
3 h
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
Ortschaft
Ausrüstung
Bergausrüstung

Einführung

Die Halbinsel von St. Mandrier schliesst die Bucht von Toulon und nur durch diese Landzunge, wird der Standort erst strategisch interessant. Die grosse Bucht und die auf das Meer weisenden Küstenabschnitte, sind alle mit militärischen Anlagen aus vielen Jahrhunderten bestückt. Die französische Marine ist immer noch stark präsent und rund ein Drittel des Gemeindegebiets von St. Mandrier ist militärische Sperrzone. Trotzdem bleiben vor allem an der Südküste weite und unberührte Abschnitte, die nur zu Fuss am Sentier du Littoral erreichbar sind. Um die Runde zu schliessen, queren wir die Insel in der Mitte durch einen unerwartet ruhigen Wald. Steilabschnitte, Militäreinrichtungen und Siedlungen lassen uns ein paar Umwege machen und so kommt die Tour auf über 300 Höhenmeter.

Die Fakten

10,8 km Gesamtstrecke

3 h Gehzeit

340 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung einfach

Markierung 40% der Strecke

45% leichte Wege

20% Nebenstrassen in der Stadt

15% Gassen

10% mittelschwere Wege

5% ruhige Nebenstrassen

<5% Treppen

<5% befestigte Wege

<5% am Strand

Gefahren ausgesetzter Weg, militärische Anlagen

Kinder ja

praktisch Picknick-Zeug, Badesachen

notwendig Trekkingschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.078408,5.928136

Downloads GPX, KML (Rechtsklick, speichern unter...)

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Küstenweg bei der Batterie du Gros Bau

Öffentliche Verkehrsmittel

Man kommt weder einfach noch schnell auf die Halbinsel, öffentlich sollte man vor allem im Sommer anreisen, da kann man mit der Fähre 28M vom Ponton Toulon übersetzen. Viele Buslinien fahren in Toulon dieses Kai an, dort heisst er Station Maritime. Alle Informationen findet man unter Réseau Mistral (auch englisch).

Achtung, an Feiertagen ist das Bus-Angebot stark eingeschränkt. Vom Bahnhof Toulon führt nur die Buslinie 40 zum Hafenterminal: Vom Bahnhof geht man die Avenue de Verdun gegenüber bergab und quert den Boulevard de Strasbourg. Hier rechts, die Haltestelle befindet sich vor dem kleinen Supermarkt.

Die Fähre ist alle Tag mit einem dichten Fahrplan unterwegs. Mit dem Schiff 28M kommt man vom Ponton Toulon in 30 Minuten am Ponton Saint Mandrier an. Hier liegt auch der Start der Tour.

Zufahrt

Mit dem Auto muss man viel Geduld mitbringen, man reist wirklich besser mit der Fähre an.

Von Saint-Tropez und grunsdätzlich von Osten, nimmt man die Autobahnen A57 und A50, um Toulon von Ost nach West zu queren. Wir nehmen die Ausfahrt La Seyne Centre. An vielen weiteren Kreisverkehren immer die Richtung nach La Seyne wählen, bis man den Hinweis Saint-Mandrier/Six-Fous findet (nicht St. Mandrier par Centre-Ville nehmen). Von der dreispurigen Strasse muss man leicht nach rechts abbiegen, sich dann aber gleich links einordnen (Richtung Centre des Impôts). Geradeaus weiter bis zu einer zweiten Ampel, hier links (Richtung Maison de la Jeunesse). Immer weiter auf dieser Einbahn, die vorne enger, kurviger und steiler wird. Beim folgenden Kreisverkehr links nach Saint Mandrier und weiter den Hinweisen nach Saint Mandrier folgen. Wenn wir in den flachen Bereich von Les Sablettes kommen, wird es Zeit, einen Parkplatz zu suchen.

Von Marseille kommend, fahren wir bei der Ausfahrt La Seyne ab und folgen den Hinweisen nach Saint-Mandrier. Bei einem Kreisverkehr mit einem Olivenbaum in der Mitte links in die Route des Sablettes. Weiter in dieser Richtung bleiben, unabhängig von Kreisverkehren und anderen Verschwenkungen. In Les Sablettes nicht weiter nach Saint-Mandrier, es ist besser hier das Fahrzeug loszuwerden.

Kommt man mit dem Auto, beginnen wir die Tour in der Mitte des Abschnitts 2, wir beginnen im Ostteil des Strands, also vor uns wenn man auf Les Sablettes zufährt.

Sinnvolle Parkplätze

Es gibt zwei grosse Parkplätze in Les Sablettes, Von dort geht man an das östliche Ende des Stands im Süden. Hier kommt der Abschnitt 2 der Tour vorbei.

Tipps

Der Abschnitt um das Kap Pointe de Saint Elme kann nur bei ruhigem Meer passiert werden, weil man sehr nahe am Wasser gehen muss. Wenn der Wellengang zu hoch ist, scheidet man den ersten Teil des Abschnitts 2 bei der Sainte-Asile ab. Details dazu im betreffenden Abschnitt!

In den Militärbereichen sind Schiessübungen und Manöver mit schwerem Gerät möglich.

Der Hin- und der Rückweg verlaufen recht nahe parallel, man kann an folgenden Bereichen gut queren: Zwischen Saint-Mandrier und dem Strand Plage de la Coudoulière, auf den Pässen in der Mitte der Halbinsel und beim Strand Plage Sainte-Asile.

Die ganze Halbinsel ist einer starken Waldbrandgefahr ausgesetzt. Im Sommer, aber auch zu anderen Zeitpunkten, wenn Trockenheit und starker Wind zusammentreffen, wird der Zutritt zu den Waldmassiven geregelt, eingeschränkt oder verboten. Das kann das Fahren und Parken auf Strassen betreffen, aber auch das Begehen von Wanderwegen. Infos unter www.var.gouv.fr (nur im Sommer, nur auf französisch, Suche: Accès aux massifs forestiers).

Die Abschnitte

  1. Vom Hafen in Saint-Mandrier durch den Wald von Pin Rolland und durch die Siedlung zum Strand Plage de Sainte-Asile.
  2. Runde des Hügels Saint-Elme, zurück zum Strand Plage de Sainte-Asile, und über Marégau bis zum Militärareal der Batterie de la Renardière.
  3. Abstieg zum Strand Plage de la Coudoulière, weiter entlang der Corniche d'Or und zurück über einen letzten Sattel zum Hafen von Saint-Mandrier.

In Saint-Mandrier sind Geschäfte und Bars ganzjährig geöffnet, in Les Sablettes nur im Sommer und sonst an Feiertagen bei Schönwetter.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Militärisches Sperrgebiet am Cap Cépet

Abschnitt 1: Saint-Mandrier - Plage de Sainte-Asile

2,8 km ... 45 min 85 m 85 m mittel

20% Gassen, ohne Markierung

15% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

40% leichte Wege, mit wenig Markierungen

25% Nebenstrassen in der Stadt, mit wenig Markierungen

Die Anhaltspunkte

  • Port de St. Mandrier, 0 m
  • Col de la Renardière, 83 m
  • Plage Sainte-Asile, 0 m

Wir queren die Halbinsel von Nordosten nach Südwesten. In der Mitte gibt es einen bewaldeten Kamm, den wir nun ein erstes Mal unter hohen Föhren überschreiten.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Fischerboote im Hafen von Saint-Mandrier

station maritime = Fähranleger
col = Sattel
stade = Sportplatz

Wir verlassen den Anleger, der an der östlichen Seite des Hafenbeckens liegt und gehen auf den grossen Platz zum Brunnen. Hier rechts vor Bars und der Polizei vorbei und über die folgende Kreuzung gerade aus und an der Bäckerei vorbei. Diese Gasse mündet in der Avenue Marc Baron, hier links und nach dem Sportplatz rechts in den Chemin des Aubepines abbiegen. Wir sehen den Hügel vor uns, nun geht das erste mal bergauf.

Man kann in der Avenue Marc Baron garade aus zum Strand Plage de la Coudoulière vorgegen.

Spürbar aufwärts geht es ab der ersten Kurve und nach der zweiten endet die Strasse, führt aber in Form eines Fusswegs weiter (Chemin Ardisonne). Der Verlauf des Wegs ist jenem der Strasse nicht unähnlich, es geht gemütlich, nun im Schatten, über drei Kehren bergauf.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Anfang des Chemin piétonnier forestier Ardisonne

col = Sattel

Wir kommen zu einem Holzschranken und dahinter auf eine Strasse, welche am Nord-Süd-Kamm der Halbinsel verläuft. Wir queren diese Strasse, gegenüber ist ein Wegweiser nach Pin Rolland. So nehmen wir einen Weg bergab, der immer etwas oberhalb einer Strasse an der dichteren Waldgrenze entlangführt. Es geht nun konsequent in Richtung Süd-Westen abwärts.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Der breite Weg Chemin piétonnier forestier Ardisonne

Am Kamm kann man auch auf die Südseite wechseln: nach dem Schranken auf der Strasse links und nach 300 Metern steht man vor einem grossen Tor einer Militäranlage. Hier entweder links am Abschnitt 3 oder rechts den Abschnitt 2 von hinten aufrollen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Weg oberhalb der Avenue du Général Kœnig

Man muss die vielen Hinweise und sonstigen Markierungen (vor allem jene des Fitnessparcours) ignorieren und immer rund 20 Meter rechts der bergabführende Strasse bleiben. Wenn diese Avenue du Général Kœnig zwei Kehren macht, kreuzen sich viele Wege im Wald, hier gerade aus und leicht rechts wie im Bild.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Weiter entlang der Avenue du Général Kœnig

col = Sattel

Wir kommen zu einer Strassenkreuzung, hier rechts in den Stadtteil Marégau. Wir gehen um einen Spielplatz und beim Kreisverkehr rechts in die Avenue de la Mer, hier gehen wir nach Westen. Am Ende der Strasse sehen wir auf den Strand der Bucht Sainte-Asile. Wir gehen direkt auf den Strand vor und halten uns rechts. Unter dem grossen Föhren kann man gut Rasten.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Cap Sicié und Plage de Ste. Asile

Abschnitt 2: Plage Ste.-Asile - St. Elme - Pointe de Marégau

4,9 km ... 1 h 15 min 170 m 85 m einfach

15% mittelschwere Wege, ohne Markierung

5% ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

5% am Strand, ohne Markierung

10% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

25% Gassen, ohne Markierung

10% leichte Wege, mit wenig Markierungen

5% ruhige Nebenstrassen, mit wenig Markierungen

5% Treppen, ohne Markierung

20% leichte Wege, mit wenig Markierungen

Die Anhaltspunkte

  • Plage Sainte-Asile, 0 m
  • Port Saint-Elme, 2 m
  • Rund um das Fort Saint-Elme, 20 m
  • Plage Sainte-Asile, 0 m
  • Küste bei Marégau, 35 m
  • Calanque, 0 m
  • Batterie du Gros Bau, 65 m
  • Sattel der Batterie de la Renardière, 85 m

Wilde Felsküste und auch Strassenabschnitte.

Warnung: der folgende Küsteabschnitt zum Hafen Port de Saint-Elme ist kein offizieller Weg. Im Oste ist er von Amts wegen gesperrt, aber es gibt keine Absperrungen. Es kann hier vor allem Steinschlag geben, man sollte hier nicht während oder nach starken Regenfällen gehen. Ebenso ungut ist bei starkem Wind landeinwärts (den man schon am Strand Plage Ste.-Asile merkt). In diesen Fällen gehen wir besser am Strand links und vermeiden den westlichsten Abschnitt. Man ist nun in der zweiten Hälfte des zweiten Abschnitts.

Wir umrunden diesen Hügel auf dem ein nicht mehr genutztes Fort thront (kann man nicht besichtigen).


Westlich des Strands folgen wir einem Weg am Waldrand, solange sich noch einer anbietet. Aber sehr schnell landen wir am Uferbereich, der hier aus grobem Schotter und immer mehr festen Felsriegeln besteht, die wir umgehen oder übersteigen müssen. Progressiv wird die Felswand rechter Hand auch höher und das Band am Wasser, auf dem wir gehen, wird immer schmäler.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Felsiger Bereich an der Pointe St. Elme

In den Felsbereichen muss man immer wieder nach einfachen Übergängen Ausschau halten. Manchmal geht es besser links direkt am Wasser, dann wieder rechts weiter oben. Unter dem Fort, das man nicht gut sieht, gehen wir über die Gemeindegrenze von St. Mandrier nach La Seyne, hier steht auch eine Tafel mit einer Warnung vor dem weiteren Abschnitt. Hier wird es auch etwas schwieriger.

Es sind die Felsen, die uns zum Teil im Weg sind, die den Abschnitt so interessant machen. Die Felsen sind teilweise so verwittert, dass die Oberfläche wie kleine Polster ausbildet, man nennt es auch passenderweise Wollsackverwitterung. Wolle wurde früher in Säcke gestopft und mit Schnüren enger gebunden. Dieser Fels ist sehr griffig, solange keine Algen darauf wachsen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Wollsackverwitterung bei der Pointe Saint Elme

Am Cap Saint-Elme, das jedoch wenig markant ist, führen einige dunkleren Felsriegel bis zum Wasser vor. Manchmal muss man rechts oben darüber klettern, das kommt auch immer darauf an, wie der Wellengang ist. Nie bis unter die Bäume im Hang klettern, dieses Gelände ist sehr spröde und oben steht man schnell an einem unüberwindbaren Zaun an.

Wenn wir die Steinmole des Hafens St-Elme bereits sehen, müssen wir wasserseitig um einen unbequemen Felsen, der nicht landseitig umgangen werden kann. Gegebenenfalls muss man eine ruhigere Phase im Wellenspiel abwarten. Bei ruhigem Meer kommt man hier jedoch ganz einfach spazierend vorbei.

Die Person am Bild geht in die Gegenrichtung.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Eine Engstelle an der Pointe St. Elme

Hinter dem Kap kommen wir direkt in den kleinen Fischerhafen. Wir bleiben rechts an der Mauer und queren so zwei Zäune, wo offene Bereiche für Fussgänger sind. Sobald es möglich ist, wechseln wir auf den Strand Plage des Sablettes hinunter und geniessen den Ausblick auf das Cap Sicié.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Blick zum Cap Sicié

Wir kommen am Strand bei der Segelschule und einigen Restaurants vorbei. Zwischen den beiden Steinmolen beginnt rechts eine befestigte Strandpromenade, auf die wir hoch wechseln. Auf dieser verlassen wir den Stand in Richtung des Platzes für das Pétanque-Spiel. Hier rechts, über den Kreisverkehr und in den engen Boulevard Porchy vorne. Diese Gasse, die wirklich kein Boulevard ist, führt geradeaus einen bewaldeten Hügel aufwärts.

Jene die mit dem Auto da sind und von den Parkplätzen in Les Sablettes kommen, beginnen die Tour beim Kreisverkehr mit den kleinen Palmen in der Mitte. Er befindet sich südlich des östlichen Parkplatz, wenn man von dort kommt, muss man links in den Boulevard Porchy abbiegen und bergauf gehen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Plage des Sablettes mit der Promenade rechts

Wir gehen gerade aus ohne abzuzweigen den Boulevard Porchy hoch. Oben kommt ein kurzer Abschnitt ohne Asphalt und wenn es wieder bergab geht, halten wird uns links. Wenn wir auf eine Einbahn stossen, wo die Autos nach links flitzen, gehen wir am Fussgängerstreifen rechts. Für ca. 10 Minuten ist das der am wenigsten angenehme Abschnitt der Tour. Beim folgenden Kreisverkehr wieder rechts in die Avenue Fliche-Bergis.

Nach einer langen Linkskurve versuchen wir zum Meer nach Süden zu gelangen. Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten, nicht alle sind immer zugänglich:

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Küste unter en Villen von Marégau

Die drei Varianten führen alle an den Strand Saint-Asile, den wir schon kennen, wenn wir in Saint-Mandrier die Tour begonnen haben. Wir bleiben nun am Wasser und gehen auf der Uferpromenade nach Süden.

Wenn die Strasse nach links wegführt und die Promenade endet, beginnt der eigentliche Küstenwanderweg. Wir gehen zuerst unter den Begrenzungsmauern der Villen durch. Die Küste ist hier abfallend und am Wasser ist nur grober Schotter zu finden.

Einige Male müssen wir kleinen Treppen folgen um Bootsgaragen zu umgehen. Manchmal hat man auch die Wahl zwischen einem Weg an der Mauer (der einzige der immer durchgeht) oder einem ausgesetzteren Pfad näher am Wasser.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Küste zwischen dem Strand Ste. Asile und der Pointe de Marégau

Die Art der Küste lässt für weiter vorne ernsthafter Felsen erahnen. Und tatsächlich, knapp vor dem Kap der Pointe de Marégau führen uns die Markierungen von der Küste hinauf auf die Strasse. Hier rechts und bei der folgenden Kreuzung wieder rechts und weiter aufwärts halten.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Übergang zur Avenue du Languedoc

Wir kommen nun wieder zu einem (kleinen) eingezäunten Militärbereich. Genau dahinter beginnt ein Weg, der zuerst zwischen zwei Zäunen verläuft.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Avenue d'Auvergne und das Militärgebiet der Pointe de Marégau

Oben geht es rechts und so kommt man zu einem Aussichtspunkt hinter dem Militärgebiet.

Dort führt auch eine kühne Stiege bergab in eine kleine Felsbucht.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Aussichtspunkt östlich der Pointe de Marégau

Hier können wir noch ein paar Höhenmeter zusätzlich machen. Der Abstieg zahlt sich aus, weil wir so auf die Felsküste weiter nach Osten sehen können. Wir erkennen hier auch, warum der Küstenweg hier so hoch oben verlaufen muss.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Bucht mit Treppe östlich der Pointe de Marégau

Nach der Bucht müssen wir zwingen die vielen Stufen wieder hinauf, oben rechts und am Felswand weiter. Nach rund 100 Metern folgt ein weiterer Aussichtspunkt und ein zweites Militärgebiet ist zu Umrunden. Dieses ist grösser, es handelt sich um die Ruinen der Batterie du Gros Bau, hinter der wir herumgehen. Das Fort wird schon lange nicht mehr genützt, die Armee führt hier aber Schiessübungen durch. Auf keinem Fall in die Verbotszone einsteigen, auch wenn Löcher im Zaun sind.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Blick auf das Meer östlich der Batterie du Gros Bau

Hinter dem Fort gehen wir wieder zum Felsrand im Küstenbereich vor und nach 200 Metern stehen wir wieder vor einem Zaun. Nun müssen wir die Batterie de la Renardière umgehen und dieses Areal wird noch ständig genützt. Der Bereich ist auch viel grösser, es wird einige Zeit brauchen, herum zu kommen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Schilder westlich der Batterie de la Renardière

Oben kommen wir zum Tor der Militäranlage. Wir sind nun wieder auf dem Kamm, den wir von Saint-Mandier zuerst gequert haben. Der Abschnitt 2 endet hier.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Tor zum Militärgebiet La Renardière

Man kann hier direkt nach Saint-Mandrier absteigen: der Strasse links 300 Meter lang nach Norden folgen, bis wir rechts einen Holzschranken sehen. Es handelt sich um den Forstweg Ardisonne. Er führt in Kehren bergab und geht in eine Strasse über, welche zum Sportplatz bergab führt. Hier links bis zum Hafen vor. Der Anleger mit den Booten nach Toulon ist an der rechten Seite des Hafenbeckens.

Abschnitt 3: La Renardière - Plage de Grave - St. Mandrier

3,1 km ... 1 h 80 m 165 m mittel

25% leichte Wege, mit wenig Markierungen

5% befestigte Wege, ohne Markierung

40% leichte Wege, ohne Markierung

10% ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

10% leichte Wege, ohne Markierung

10% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Sattel der Batterie de la Renardière, 85 m
  • Plage de la Coudoulière, 0 m
  • La Corniche d'Or, 10 m
  • Plage de Grave, 0 m
  • Sattel über dem Creux de St. Georges, 70 m
  • Hafen von St. Mandrier, 0 m

Wir gehen bis zum grossen Militärgebiet am Cap Cépet vor und schlagen uns dann über einen letzten Sattel zurück zum Hafen von Saint Mandrier.

Wir müssen weiter das Militärareal umrunden, wir gehen einfach am Zaun entlang abwärts. So kommen wir zur Felskante über dem Meer zurück. Hier geht es langsam aber sicher bergab zum Strand Plage de la Coudoulière. Kurz bevor man auf den Strand kommt, macht der markierte Weg komische Umwege zwischen alten Zäunen und Mauern.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Abstieg zum Strand Plage de la Coudoulière

Wir queren den Parkplatz und nehmen nachher die angelegte Uferpromenade. Sitzbänke laden zu einer Rast oder zum Seelebaumeln ein.

Wenn man vor der Promenade nach links geht, gelangt man am direkten Weg nach Saint-Mandrier.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Promenade in der Bucht von La Coudoulière

Die Promenade endet im Osten recht unvermittelt. Wir gehen hier nicht auf den Felsen weiter, dort ist es wirklich gefährlich und es gibt ausser Geröll auch nichts zu sehen. Wir suchen weiter hinten nach Treppen aufwärts.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Treppe hinauf zur Corniche d'Or

Oben kommen wir auf einem breiten Weg, den wir bequem nach rechts folgen. So kommen wir unter den Villen der Corniche d'Or vorbei.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Küstenwanderweg an der Corniche d'Or

Dieser Weg führ uns bis an den Schotterstrand Plage de Grave (auch Plage de Cavalas genant), das ist der letzte zugängliche Küstenbereich vor dem grossen Militärgebiet am Kap. Nicht die Treppen bei der Notrufsäule links nehmen, sondern weiter vor bis zum Zaun des Sperrgebiets gehen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Ankunft beim Strand Plage de Grave

Wie die vorigen Male gehen wir am Zaun entlang. Diesmal geht es jedoch nicht gleich bergauf. Wir kommen durch ein Feuchtgebiet mit Schilfgras. Weiter vorne gehen wir an einem grossen Parkplatz vorbei und anschliessend wendet sich der Weg links bergauf. Hier geht man an verlassenen Gärten vorbei.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Weg unter der Route du Cap Cépet

Dieser Weg führt uns auf eine Strasse, die wir in der selben Richtung weiter aufwärts gehen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Ansteigende Route du Cap Cépet

An der breiten Kreuzung rechts in die Route du Sémaphore und weiter aufwärts.

Sobald es geht, wenden wir uns nach links (Markierung am Randstein) und kommen so in eine Sackgasse.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Hier links gehen

Dort, bei dem Tor, führt unser Weg zwischen einem Zaun und einer grossen Mauer bergab (Creux de Saint Georges).

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Eintieg in den Weg hinab in das Creux de Saint Georges

station maritime = Fähranleger
col = Sattel

Der Abstieg ist recht konsequent, man kommt in einem brachliegenden Bereich und so in die Rue Jean Aicard, wo wir weiter bergab gehen. Unten rechts um zum Hafen und zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Rue Jean Aicard bergab

Jene mit dem Auto in Les Sablettes gehen auf dem Abschnitt 1 weiter.

Quelle und weiteführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: die Tour befindet sich auf der Karte IGN "Toulon/Le Gros-Cerveau/Mont-Faron", Massstab 1:25000, 3346OT.

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Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Hafen von Saint-Mandrier

Die Informationen zu dieser Wanderung wurden mit grösster Sorgfalt 2018 erhoben. Trotzdem erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Solltest du Fehler finden, kontaktiere bitte den Autor, Danke!