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Wasserfälle und Türme von Cotignac

Über unterschiedliche Wege auf das Plateau und hinunter, sowie das Vallon Gai

Typ
Spaziergang
Schwierigkeit
einfach
Dauer
1 h 45 min
öffentliche Verkehrsmittel
ja
Rundtour
ja
Schutzhütte
Ortschaft
Ausrüstung
Spaziergang

Einführung

Cotignac ist ein schmuckes Dorf am Weg zum Verdon und ganz das Gegenteil der Nachbarstadt Barjols. Trotzdem ist die Geschichte und die natürliche Lage beider Orte sehr ähnlich: beide liegen am Fusse einer Felswand, über welche kalkhaltiges Wasser viel Tuff abgelagert hat. In Cotignac hat man im Mittelalter den Bach umgeleitet, um die Höhlen im Tuff nutzen zu können. Durch die Umleitung wurden zwei mächtige künstliche Wasserfälle geschaffen, die heute ganz natürlich wirken und die wir beide in Augenschein nehmen werden. Wir starten im Dorfzentrum und kommen auch bei den grossen Türmen am Plateau Saint Martin vorbei. Rauf und runter geht es über zwei historische Wege.

Der untere Wasserfall ist nur auf einem Weg erreichbar, den wir auch zurückgehen müssen. Er ist als letzte Etappe geplant, weil der ganze Zustieg schön schattig ist, auch im Sommer ist es hier recht kühl. So kommen wir im Ort mehrmals über den zentralen Platz Gambetta, wo Cafés und Restaurants mit ihren Terrassen aufwarten.

Die Fakten

5,1 km Gesamtstrecke

1 h 45 min Gehzeit

160 m Gesamthöhenunterschied

Orientierung einfach

Markierung 35% der Strecke

40% leichte Wege

25% ruhige Nebenstrassen

20% Nebenstrassen in der Stadt

5% Feldwege

5% Landstrassen

5% Treppen

<5% mittelschwere Wege

<5% Forststrassen

Gefahren nur in der Nähe der Wasserfälle

Kinder ja

praktisch Picknick-Zeug

notwendig Trekkingschuhe, Wanderausrüstung und Wasser

GPS-Koordinaten (WGS84) des Start- und Endpunkts 43.527033,6.149284

Downloads GPX, KML (Rechtsklick, speichern unter...)

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Wasserfall im Vallon Gai

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Linie 1404 des Verbands varlib (nur französisch) befährt die Strecke zwischen Aups (zwei mal pro Tag) und Brignoles (vier mal pro Tag) über Cotignac, die Haltestelle im Ort heisst Place Joseph Sigaud, es handelt sich um die Hauptstrasse südlich des Dorfkerns. Von dort steigt man nach Westen die Grand Rue an und kommt so auf den Cours Gambetta mit seinen grossen schattenspendenden Platanen. Hier ist der Ausgangspunk dieser Wanderung in und um Cotignac.

Zufahrt

Cotignac befindet sich zwischen Brignoles und dem Lac de Sainte Croix (Verdon). Der Ausgangspunk ist der zentrale Cours Gambetta im Südwesten des Dorfkerns.

Sinnvolle Parkplätze

In der Hauptsaison ist der Ort sehr touristisch und dementsprechend besucht. An Markttagen kommt der Individualverkehr ins Stocken. Es gibt einen Parkplatz bei den Tennisplätzen in der Rue Hubert Blanc, das ist südlich des Ortszentrums. Ein anderer befindet sich in der langen Kurve der D13 in Richtung Verdon. Einige Parkplätze gibt es beim Tourismusamt an der Südzufahrt des Orts. Es ist auch möglich die Tour bei den beiden Türmen zu beginnen, dort kann man in der Regel auch gut parken.

Tipps

Hier wird keine Stadtrunde vorgestellt, die Wanderung verläuft vor allem rund um den Ort und umfasst somit nicht alle Sehenswürdigkeiten, die es sonst im Zentrum zu sehen gibt. Aber man kann natürlich nebenbei durch die Gassen schlendern. Leider gibt es auf dieser Tour keinen guten Rückblick auf den Felsen, der das Ortsbild prägt. Eine ideale Aussicht hat man nur von der Strasse D13, die nach Norden hinausführt.

Der Besuch der Höhlenwohnungen im Fels kann nur im Rahmen einer geführten Tour durch das Tourismusamt erfolgen (am Vorabend reservieren reicht). Diese Tour kann nur wärmstens empfohlen werden, man lernt dabei auch viel über Cotignac. So kommt man in diese ausgebauten Höhlen, die zeitweise Schloss, zeitweise Zufluchtsort zu Kriegszeiten waren. Diese geführten Touren beginnen beim Office de Tourisme und führen über den Place de la Mairie zur Felswand. Nach der Führung kann man ideal die hier beschriebene Runde beim Place de la Mairie weitergehen.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Efeu an einer Mauer bildet Hände

Die Abschnitte

  1. Unter der Felswand hoch bis zu den Türmen am Plateau.
  2. Zur Kapelle St. Martin und zwischen den beiden Wasserfällen zurück in den Ort.
  3. Hin und zurück im Vallon Gai zum grossen unteren Wasserfall.

Abschnitt 1: Cours Gambetta – Tours Sarrasines

1,2 km ... 40 min 90 m 10 m einfach

25% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

10% Treppen, mit mangelhafter Markierung

20% Feldwege, mit mangelhafter Markierung

10% leichte Wege, mit mangelhafter Markierung

5% Feldwege, mit mangelhafter Markierung

15% ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

15% leichte Wege, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Cours Gambetta, 225 m
  • Place de la mairie
  • Rue du Rocher und Sentier des Escaillons
  • Tours Sarrasines, 315 m

Der Anstieg erfolgt so nahe wie möglich an der Felswand, mehrmals sieht man gut auf die Dächer von Cotiganc zurück. Oft führt neben dem Weg im Ort, in der Felswand und am Plateau ein wasserführender kleiner Kanal entlang.

Es wird empfohlen den ersten Teil dieses Abschnitts im Rahmen einer geführten Tour mit Besichtigung der Wohnhöhlen durchzuführen. In diesem Fall kommt man nach der Führung zurück zum Place de la Mairie mit dem Uhrturm und führt die Wandertour ab hier fort.

fontaine = Brunnen
lavoir = Waschplatz
office de tourisme = Tourismusbüro

Der Platz Cour Gambetta ist der Prunkplatz und fast überdimensioniert für das Dorf. Man könnte hier den ganzen Tag an einer der vielen Café-Terrassen verbringen. Da wir hier mehrmals vorbeikommen, unterliegt man öfters dieser Versuchung.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Platz Cour Gambetta in Cotignac

Wenn wir vom Platz aufwärts nach Norden gehen, kommen wir in die Grand Rue, sie führt geradewegs auf den Place de la Mairie mit dem grossen Uhrturm. Von hier aus kann man den alten Dorfkern erkunden.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Die Grand Rue führt auf den Place de la Mairie

Rocher = Felswand
moulin = Mühle
mairie = Gemeindeamt
campanile = Uhrturm
sentier = Pfad

Es gibt mehrere Wege vom Dorf zur Rue du Rocher hinauf. Diese Gasse ist teilweise nur ein Pfad und sie ist die höchste und direkt unter der Felswand. Hier ist ein Zugang beschrieben, wo man auch weit unter den Felsen kommt.

Am Platz, vor dem Uhrtrum stehend, wenden wir uns nach links und gehen links am ockerfarbenen Gemeindeamt vorbei.

Photo © mit freundlicher Genehmigung übernommen von: Alex Medwedeff (Quelle)

Place de la Mairie und Uhrturm

Hinter dem Gemeindeamt folgt man dem gepflasterten Weg in Kehren aufwärts um vor den Resten vom mehreren Ölpressen vorbeizukommen. Es handelt sich um eine ehemalige öffentliche Ölmühle, betrieben wurde sie mit Eseln oder nur Muskelkraft. Vor dem Einstellung der Mühle wurde sie ein paar Jahre mit Wasserkraft betrieben.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Pressen der ehemaligen Mühle

Wenn man sich weiter aufwärts und rechts hält, so kommt man auf die Rue du Rocher. So gelang man direkt unter dem jetzigen Zugang zu den Wohnhöhlen.

Wir halten und links, wenn es nicht mehr aufwärts geht und anschliessend geht es fast horizontal neben alten Häuser, Mauern und der Felswand entlang.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Gepflasterter Weg unter den Tufffelsen von Cotignac

Wenn man so weitergeht, kommt man zu einer Wegverzweigung mit einem zusätzlichen Zugang zu einem Haus dazwischen. Man sieht hier auch in den Felsen gegrabene Keller, die heute aus Autoabstellplatz dienen.

Am Photo kommt man von unten rechts und geht links hinauf.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Verzweigung auf der Rue du Rocher

Wir gehen nun einen Schotterweg, dem Sentier des Escaillons, aufwärts. Ein kleiner Pfeil weist zu den Türmen (Tours Sarrasines). Dieser Weg ist auch der Hauptzugang zu einigen Häusern, die man wirklich nur zu Fuss erreicht. Nach einer Kehre mit einem klapprigen aber malerischen Haus, wendet sich der Weg für längere Zeit nach Westen, nun ist er mit Beton und weiten Stufen befestigt.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Bergauf am Sentier des Escaillons

In einem engeren Abschnitt, wo auch die Stufen kürzer sind und linker Hand eine Mauer verläuft, gibt es rechts einen Pfad in den Hang hinauf, er ist manchmal abgesperrt, aber der Abstecher lohnt sich. Man kommt hier zwischen Stützmauern für kleine Felder (Restanques) hoch und nach ein paar Metern hat man einen idealen Blick auf die Stadt. 2017 war der Pfad sauber von Gestrüpp befreit.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Weg oberhalb des Sentier des Escaillons

Nachdem wir zum Sentier des Escaillons zurückgekehrt sind, steigen wir weiter auf diesem an.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Ausblick auf Cotignac

In einer Kehre befindet sich ein Bank für eine verdiente Rast im Schatten, aber nach ein paar weiteren Minuten ist man oben am Plateau. Der markierte Weg führt zu einer Kreuzung, hier gehen wir rechts auf den asphaltierten Chemin des Tours.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Der Sentier des Escaillons trifft auf den Chemin des Tours

So machen wir einen kurzen Abstecher zu den Türmen, welche über dem Ort thronen. Es handelt sich um die Reste einer Burganlage, alle anderen Bauten sind schon lange abgetragen worden. Man nennt sie Tours Sarrasines (Sarazenen-Türme), aber es gibt keinen historischen Zusammenhang mit den arabischen Piraten, die hier im Mittelalter einfielen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Westlicher Turm

Um von hier auf Cotignac zu sehen braucht man entweder einen langen Hals oder einen langen Arm um die Kamera über die Kante zu halten. Nicht über den Zaun steigen, dahinter geht es steil bergab und das Tuffgestein ist gebrechlich. Hier stehen Bänke für ein Picknick, wenn die Sonne nicht gerade zu heiss herunter heizt.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Tiefblick auf Cotignac

Abschnitt 2: Tours – St. Martin – Derroc – Cours Gambetta

2,1 km ... 25 min 30 m 110 m einfach

15% ruhige Nebenstrassen, ohne Markierung

15% leichte Wege, mit mangelhafter Markierung

35% ruhige Nebenstrassen, mit mangelhafter Markierung

5% Forststrassen, mit mangelhafter Markierung

5% mittelschwere Wege, mit mangelhafter Markierung

25% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Tours Sarrasines, 315 m
  • Kapelle St. Martin, 325 m
  • An der Kante des unteren Wasserfalls, 260 m
  • Cours Gambetta, 225 m

Zurück in den Ortskern, indem wir öfters den Bach Cassole kreuzen.

vignes = Weinfelder
accès = Zugnag
fenêtre latérale = Seitenfenster

Von den beiden Türmen ausgehend, kehren wir zur Kreuzung zurück und wenden dort nach rechts. So kommt man schnell auf einen Pfad zwischen Feldern und einer offen geführten Wasserleitung. Der Weg geleitet uns unter einem grossen Baum und scheint dann im Hof eines Wohnhauses zu enden. Wir sind aber richtig, der Weg führt zwischen einer Mauer links und Häusern rechts hinaus auf eine Strasse.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Der Sentier des Escaillons kommt bei diesen Häusern vorbei

Wenn wir dort ankommen, halten wir und scharf links und folgen der kleinen gewunden Strasse. Wir kommen über eine kleine Brücke ohne Geländer, darunter fliesst ein unscheinbarer Bach. Das ist jedoch die Cassole, welche weiter unten die zwei mächtigen Wasserfälle bildet.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Brücke über die Cassole am Chemin de la Chapelle Saint-Martin

Wir gehen die Strasse weiter und kommen zur Kapelle Saint Martin. Sie ist seit 1174 dokumentiert, bis ins 16. Jahrhundert lag hier der Friedhof von Cotignac. Heute wird der Bereich mit den Feldern und den verstreuten Häusern Saint-Martin genannt. Die Aussenwände sind frisch renoviert, aber 2017 war die Kapelle innen noch kahl und staubig. Sie ist üblicherweise geschlossen.

Man kann eventuell einen Blick quer in den beiden Kirchenschiffe werfen indem man rechts um das verfallene Haus herumgeht und durch ein Seitenfenster hineinschaut.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Chapelle Saint-Martin oberhalb von Cotignac

Die Kapelle bildet den nördlichsten Punkt unserer Runde.

Wir gehen entlang der Südfassade der Kapelle weiter am Chemin du Derroc und nach Südwesten. Zuerst bleibt die Strasse flach, beginnt dann aber schnell bergab zu führen. Wir gehen immer gerade aus am Asphaltband bis zu einem rosafarbenen Haus, wo sich die kleine Strasse nach links wendet und stärker bergab führt. Die Richtung verläuft nun länger nach Südosten.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Kurve am Chemin du Derroc

vue = Aussich
cascade = Wasserfall
supérieure = oberer
inférieure = unterer
rocher = Fels

Nach dem letzten Haus linker Hand suchen wir nach einem Loch zwischen den Bäumen links. Hier hat man einen Blick auf den oberen Wasserfall der Cassole.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Standort mit Sicht auf den oberen Wasserfall

Man kommt nicht einfach zu diesem Wasserfall vor. Man müsste im Flussbett den Bach rund 100 Meter flussaufwärts entlanggehen. Es gibt allerdings kaum Platz zwischen den Zäunen links und rechts und dem rutschigen Bachbett. Weiter unten kommen wir zu einem Steg über den Bach. Um zum oberen Wasserfall zu waten, müsste man hier in das Bachbett einsteigen.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Oberer Wasserfall an der Cassole

Es ist jedoch einfacher, beim Steg in den oberen Teil des unteren Wasserfalls zu blicken.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Flussbett zwischen den beiden Wasserfällen

Direkt vor dem Steg rechts ist man auf einem holprigen Weg in wenigen Metern vorne an der Kante aus Tuffgestein, wo sich das Wasser in die Tiefe stürzt.

Achtung, der Bereich ist überhaupt nicht abgesichert. Die Felsen können rutschig sein und die Äste, die halten bieten können, sind nicht besonders vertrauenswürdig.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Der Wasserfall stürtz sich in den See im Vallon Gai

Wir kehren zum Weg zurück, gehen über den Steg und weiter vor. So schreiten wir zwischen Felsen, Mauern und Häusern auf der Rue des Jardins wieder dem Dorf zu. Links rinnt Wasser die Mauer herab.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Ein ehemaliger Waal

Bei der ersten echten Strassenkreuzung, gehen wir rechts hinunter.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter

Kreuzung mit der Rue du Rocher

Entlang des Hauses an der Kreuzung und danach führt ein keine Wasserrinne entlang.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Offener Wasserlauf entlang einer Hausmauer

Wir kommen am Weg bergab beim Friedhof vorbei. Von hier hat man einen weniger bekannten Ausblick auf den Felsen, er wirkt unter diesem Winkel abgestufter und grüner.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Friedhof und Felswand von Cotignac

Wir stapfen weiter abwärts, die Strasse wird enger und mündet direkt am Hauptplatz Cours Gambetta mit seinen kulinarischen Versuchungen.

Wir wenden und am Platz nach rechts.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Café-Terrassen am Cours Gambetta

Abschnitt 3: Cours Gambetta – Vallon Gai – Cours Gambetta

1,9 km ... 45 min 40 m 40 m einfach

5% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

<5% Treppen, ohne Markierung

5% Landstrassen, ohne Markierung

85% leichte Wege, ohne Markierung

5% Landstrassen, ohne Markierung

<5% Treppen, ohne Markierung

<5% Nebenstrassen in der Stadt, ohne Markierung

Die Anhaltspunkte

  • Cours Gambetta, 225 m
  • Pont sur la Cassole, 210 m
  • Lac sous la cascade basse, 235 m
  • Pont sur la Cassole, 210 m
  • Cours Gambetta, 225 m

Das Vallon Gai ist eine Sackgasse, aber der Abstecher zahlt sich wirklich aus!

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Brunnen im Süden des Cours Gambetta

Dahinter liegt das Waschhaus. Wir gehen rechts hinunter.

fontaine = Brunnen
lavoir = Waschplatz
office de tourisme = Tourismusbüro

Am Cours Gambetta geht wir abwärts und über die Treppe unter das Waschaus. Achtung, unten mündet man direkt auf der viel befahrenen Hauptstrasse. Auf einem leider schmalen Gehsteig kommt man bis zur Strassenbrücke über die Cassole. Gegenüber erkennen jene, welche die geführte Tour machten, das Tourismusamt.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Die Hauptstrasse führt zur Brücke über die Cassole hinab

Direkt nach der Brücke nehmen wir den Weg rechts in den Wald (Schild Vallon Gai). Es handelt sich auch für uns Wanderer um einen Sackgasse, die einem See und dem Wasserfall endet. Aber dieses Tal ist sehr ruhig, sehr schattig und wirklich sehenswert.

Recht schnell kommen wir bei einem schattigen Picknickplatz am Ufer der Cassole vorbei.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Blick zurück am Weg im Vallon Gai

Wir steigen zum Bach ab und gehen entlang des Wassers flussaufwärts. Man glaubt in einem echten Urwald unterwegs zu sein.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Unterer Uferweg im Vallon Gai

Nach ein paar Minuten bildet der Bach einen kleinen Wasserfall in einem felsigen Abschnitt. Spätestens hier müssen wir wieder links hinauf zum Hauptweg. Wir gehen dort weiter in das Tal vor.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Kleiner Wasserfall an der Cassole

Wir kommen so in einem etwas offeneren Bereich. Ruinen im Wasser und am anderen Ufer scheinen Reste einer ehemaligen Mühle zu sein. Man kann an verschiedenen Stellen zum Wasser absteigen, im Bachbett gibt es hier tiefe Wasserbecken.

Weiter vorne nähert sich der Weg der Felswand links, er wird schmäler und holpriger, bleibt aber einfach zu begehen. Man sollte hier schon den Wasserfall hören.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Der Weg zwischen Felswand und Bach

Herausragend an dem Wasserfall ist der grosse glasklare See in dem er sich stürzt (ausser nach Gewitter, da ist er rotbraun). Es ist besser sich vom Wasserfall fern zu halten, die Tuffwand, die er bildet und über die er fliesst, ist sehr labil.

Es gibt keinen anderen Weg aus dem Kessel. Ein recht wilder Steig führt entlang eines alten Stromkabels, das hier als Steighilfe dient, hinten rechts beim See hoch. Man sollte oben bei der Rue des Jardins herauskommen, aber das bringt nichts für die Tour.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Wasserfall im Talkessel des Vallon Gai

Wir nehmen also den selben Weg zurück aus dem Tal. Diesmal können wir bis zur Strassenbrücke am Hauptweg bleiben. Nach dem Picknickplatz geht es zurück zum Office de Tourisme oder zur Cours Gambetta.

Photo © vom Autor der Website provence-guide.net: André M. Winter (Quelle)

Am Rückweg vom Wasserfall

Quelle und weiteführende Info

Mit guten topographischen Wanderkarten ist man besser unterwegs: Diese Tour befindet sich auf der Karte IGN "Aups/Salernes", Massstab 1:25000, 3443ET.

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